1,37 Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds für ehem. Fürstbischöfliches Lyceum in Freising
14. Januar 2021

Kunstminister Bernd Sibler gibt Mittel für weiteren Sanierungsabschnitt bekannt – „Asamgebäude trägt zum unverwechselbaren Aussehen des Stadtkerns bei“

MÜNCHEN. Ein weiterer Abschnitt der Sanierung des ehemaligen fürstbischöflichen Lyceums und Gymnasiums in Freising, auch bekannt als Asamgebäude, wird mit 1,37 Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. „Das Asamgebäude gehört seit Jahrhunderten zu Freising und trägt zum unverwechselbaren Aussehen des Stadtkerns bei. Zugleich ist es für die barocke Raumkunst in Süddeutschland prägend. Aus Baudenkmälern wie diesem spricht unsere Geschichte. Deswegen müssen wir sie erhalten“, so der Minister.

Das ehemalige fürstbischöfliche Lyceum und Gymnasium befindet sich im Zentrum Freisings auf dem Marienplatz. Der repräsentative Komplex wurde im Auftrag des Freisinger Fürstbischofs in mehreren Schritten im 17. und 18. Jahrhundert errichtet. Zum Teil sind auch noch Bestände aus dem 14. Jahrhundert erhalten. Im Inneren des Gebäudes befindet sich der sog. Asamsaal, der für Feste, Theater und Gottesdienste genutzt wurde. Seinen Namen trägt er aufgrund der von Georg Asam geschaffenen Fresken.

Gegenstand dieses Teilprojekts der Gesamtsanierung sind die Restaurierung der Fassaden, der historischen Bestandsfenster sowie der Innenputze und –anstriche an Wänden und Decken.

Auch vorangegangene Instandsetzungsmaßnahmen wurden bislang mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt.

Eigentümerin des Baudenkmals ist die Stadt Freising.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Die Maßnahme ist mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt und wird von diesem fachlich begleitet.

 

Julia Graf, Stellv. Pressesprecherin, 089 2186 2621

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers