Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A
Pressemitteilungen

„360.000 Euro Zuschuss für Gesamtinstandsetzung des Pfarrhauses in Menning“

12. November 2018

Im Pfarrhaus sollen bald Kinder spielen: Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle gibt Bereitstellung von Mitteln aus Entschädigungsfonds zur Sanierung des Pfarrhauses Menning, Stadt Vohburg, im Regierungsbezirk Oberbayern bekannt.

 

MENNING. „Die Baugeschichte des historischen Pfarrhauses geht bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Der Grundriss ist noch weitgehend aus der Bauzeit überliefert. Außerdem sind im Inneren des Gebäudes zahlreiche barockzeitliche Ausstattungselemente wie Fenster, Türen, Böden, Putze und Oberflächen erhalten geblieben. Auch Elemente aus späteren historischen Ausstattungsphasen haben die Zeit überdauert. Es ist mir daher eine große Freude, dass wir die Stadt Vohburg als Erbbauberechtigte mit 360.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds bei der Generalsanierung dieses besonderen Bauwerks unterstützen können“, sagte Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle anlässlich der Bekanntgabe der Förderung in München.

 

Die geplante Maßnahme dient dazu, eine Substanzgefährdung des Baudenkmals zu beseitigen. Nach langem Leerstand bedarf das durchfeuchtete Gebäude dringend einer Instandsetzung. Die historische barockzeitliche Holzausstattung sowie sämtliche Oberflächen sind stark verwittert, das Dachwerk ist ebenfalls stark beschädigt.

Nach der Sanierung soll im historischen Pfarrhaus ein Kindergarten seinen Platz finden. Zusätzlich errichtet die Gemeinde in angemessenem Abstand zu dem denkmalgeschützten Bauwerk einen modernen Neubau, der über einen Glasgang angeschlossen werden soll. „In einem historischen Pfarrhaus dürfen bald Kinder spielen. Hier gehen Alt und Neu, kulturelles Erbe und Moderne, Hand in Hand in die Zukunft und sichern so die Daseinsvorsorge der Gemeinde“, freut sich Ministerin Kiechle.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und vom Freistaat und den Kommunen getragen.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



Inhalt vorlesen lassen
Seite empfehlen
Seite drucken