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MÜNCHEN Halbleiter sind der Schlüssel zur technologischen Souveränität Europas. Das hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger auf dem 5. Bayerischen Halbleiterkongress heute in München betont. „Die Halbleiterbranche in Bayern ist kein kurzfristiges Krisenthema mehr, sondern strategisches Zukunftsthema. Und sie bleibt eine der wichtigsten Grundlagen dafür, ob Bayern auch in zehn, zwanzig und dreißig Jahren ein führender Industriestandort bleibt. Denn ohne Halbleiter funktioniert heute fast nichts mehr. Das betrifft ganz unterschiedliche Bereiche wie Roboter, moderne Autos, industrielle Steuerungen, Medizintechnik, Energienetze, Künstliche Intelligenz, sichere Kommunikation und Verteidigung. Halbleiter sind nicht irgendeine Zulieferkomponente, sondern das Nervensystem der modernen Wirtschaft.“
Rund 320 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung diskutieren auf dem Kongress über künftige Entwicklungen und die Chancen der Halbleiterindustrie in Bayern. Start-ups, KMUs und große Player der Branche sind ebenso vertreten wie Vertreterinnen und Vertreter der Europa-, Bundes- und Landesebene. Sie alle eint das Ziel, gemeinsam ein leistungsstarkes Innovationsökosystem entlang der gesamten Halbleiterwertschöpfungskette weiter auszubauen. Hierzu dient auch das IPCEI zu neuartigen Halbleitertechnologien („Important Project of Common European Interest on Advanced Semiconductor Technologies“ oder „IPCEI AST“), das Deutschland derzeit gemeinsam mit 16 weiteren EU-Mitgliedstaaten vorantreibt. Zu den 35 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgewählten Projekten zählen auch 13 Projekte von Unternehmen, die beachsichtigen, ihre Projekte ganz oder teilweise in Bayern umzusetzen.
Aiwanger: „Bayern hat alle Voraussetzungen, um in der nächsten Halbleitergeneration eine führende Rolle zu spielen: starke Unternehmen, starke Forschung, starke Anwenderindustrien, starke Hochschulen, starke Cluster und eine klare politische Priorität. Wir gehören bereits jetzt zu den führenden Mikroelektronikstandorten und decken wesentliche Teile der Wertschöpfungskette ab: von Forschung und Chipdesign über Sensorik, Leistungselektronik, Sicherheit, Fertigungstechnologien bis hin zu starken Anwenderbranchen wie Automobil, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Energie.“
Der Halbleiter-Kongress ist Teil der 2021 gestarteten Bayerischen Halbleiterinitiative, mit der die Staatsregierung gezielt die Sichtbarkeit und Vernetzung der Halbleiterbranche in Bayern, aber auch forschungsnahe Infrastruktur, Unternehmensförderung, Fachkräfteentwicklung und Ansiedlungsthemen vorantreibt. Gerade die enge Verzahnung zwischen Forschung, Industrie und Politik ist entscheidend, um Bayern im internationalen Wettbewerb als Halbleiterstandort nachhaltig zu positionieren. Der Kongress findet in Zusammenarbeit mit der Bavarian Chips Alliance statt.
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Stv. Pressesprecherin
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