Pressemitteilungen
- Bayerisches Städtebauförderungsprogramm unterstützt soziale Infrastruktur, Klimaanpassung und Schaffung von Wohnraum
- Umfangreiche Zuschüsse für Gemeinden im ländlichen Raum
- Minister Bernreiter: „Unsere Förderung ist am Puls der Zeit!“
Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Jahr 43 Städte, Märkte und Gemeinden in Mittelfranken mit über 8 Millionen aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Die Bayerische Städtebauförderung kommt zielgerichtet an wo sie am dringendsten gebraucht wird. Auch finanzschwache Gemeinden können dank unserer Fördermittel in ihre Infrastruktur investieren und so für die Menschen vor Ort zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsort werden. Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten.“
Der Freistaat Bayern stellt im Landesprogramm der Städtebauförderung im Jahr 2026 rund 58 Millionen Euro bereit. „Damit setzen wir erfolgreich bayernspezifische Schwerpunkte neben der Bund-Länder-Städtebauförderung“, so Bernreiter.
„Für mich heißt das auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum unbürokratisch zu unterstützen“, erläutert der Bayerische Bauminister. „Dorthin fließen die meisten Mittel. Denn auch diese Gemeinden sollen auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben. Wir unterstützen sie beispielsweise dabei, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hitze und Starkregen sind reale Gefahren, denen die Gemeinden vorausschauend begegnen sollten. Mit unseren Zuschüssen setzen sie städtebauliche Projekte um, die die Gesundheit von jungen und alten Menschen schützen.“
„Besonders am Herzen liegt mir die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum“, so Minister Bernreiter. „Vor zehn Jahren haben wir die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ ins Leben gerufen. Im Fokus stand zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge – heute können alle profitieren, die in leerstehenden Gebäuden neue bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Förderkonditionen sind hervorragend. Unsere Förderprogramme sind am Puls der Zeit!“, so der Bauminister.
Die 2026 geplanten Maßnahmen zur Belebung unserer bayerischen Innenstädte und Ortskerne sind vielfältig.
So plant beispielsweise die Gemeinde Schwaig b. Nürnberg das leerstehende und denkmalgeschützte ehemalige Tagelöhnerhaus zu sanieren und mit neuen Nutzungen als Ort der Begegnung für die Bürgerinnen und Bürger wiederzubeleben.
Die Stadt Nürnberg erhält Fördermittel aus der Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“, um das Naherholungsgebiet der Hesperidengärten auf den Flächen eines ehemaligen Industriegrundstückes zu erweitern. Die Flächen werden als Grün- und Freiflächen mit hoher Aufenthalts- und Erholungsqualität neugestaltet. Mit der Maßnahme zielt die Stadt auf die Verbesserung des Stadtklimas und der ökologischen Vielfalt im Quartier.
In der Gemeinde Langenfeld soll ebenfalls mit Fördermitteln aus der Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ die zentrale Bahnhofstraße verkehrsberuhigt umgestaltet und mit neuer Begrünung aufgewertet werden.
Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php
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