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Pressemitteilungen

"Ein Sechstel der Nachwuchs-Professuren geht nach Bayern": 88 neue Wissenschaftler für den Freistaat

12. September 2019

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratuliert Universitäten zu Tenure-Track-Professuren – Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland für Bayern – Akademie der Bildenden Künste einzige Kunsthochschule in Deutschland

MÜNCHEN/BERLIN. Im Rahmen des Tenure-Track-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat sich heute ein Auswahlgremium in Berlin dafür ausgesprochen, 88 Professuren für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an den bayerischen Universitäten einzurichten. „Unsere Universitäten im Freistaat konnten mit ihren Konzepten überzeugen. Ein Sechstel aller eingerichteten Professuren in Deutschland geht nach Bayern – das ist mehr als das uns zustehende Kontingent! Diese Auswahl holt die klügsten Köpfe aus dem In- und Ausland nach Bayern. Die neuen Professuren sind ein großer Erfolg für unsere Universitäten und den Wissenschaftsstandort Bayern!“ Gleichzeitig gebe dieses Programm den wissenschaftlichen Nachwuchsforscherinnen und -forschern Planungssicherheit, so Sibler.

Professuren in Würzburg, München, Regensburg, Bamberg, Bayreuth, Eichstätt-Ingolstadt

Im Rahmen des Tenure-Track-Programms wurden im Zuge von zwei Bewilligungsrunden deutschlandweit 1.000 Professuren für hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eingerichtet. Bei der ersten Bewilligungsrunde 2017 wurden 468 Tenure-Track-Professuren vergeben, darunter 64 für Bayern. In der jetzigen zweiten Bewilligungsrunde erhält der Freistaat 88 von insgesamt 532 Professuren: die Julius-Maximilians-Universität Würzburg 24 Professuren, die Universität München 20, die Universität Regensburg 16, die Universität Bamberg zehn, die Universität Bayreuth neun, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt sieben und die Akademie der Bildenden Künste München zwei. Sie ist die einzige Kunsthochschule in Deutschland, die vom Auswahlgremium berücksichtigt wurde. Der Freistaat Bayern wird die zunächst vom Bund geförderten Professuren nach Ablauf des Programms in dauerhafte Stellen umwandeln.

Karrierewege sollen besser planbar werden

Das Bund-Länder-Programm gehört zu drei Vereinbarungen, mit denen Bund und Länder die ehemalige Exzellenzinitiative seit 2016 fortschreiben. Mit dem Programm und den damit verbundenen 1.000 Professuren sollen die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses besser planbar und transparenter gestaltet werden. Das Programm soll zudem dazu beitragen, die Attraktivität des deutschen Wissenschaftssystems im internationalen Wettbewerb zu steigern. Die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland sollen so für die Universitäten in Deutschland gewonnen bzw. möglichst dauerhaft gehalten werden können. Zur Finanzierung des Bund-Länder-Programms stellt der Bund ab diesem Jahr ein Gesamtvolumen von bis zu einer Milliarde Euro für die Gesamtlaufzeit des Programms bis 2032 zur Verfügung.

 

Dr. Bianca Preis, Sprecherin, 089 2186 2862

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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