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Pressemitteilungen

Huml: Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen weiter verbessern – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: 2. Bayerische Hospiz- und Palliativwoche startet am 10. Februar

7. Februar 2020

Am kommenden Montag (10. Februar) startet die 2. Bayerische Hospiz- und Palliativwoche. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag hingewiesen. Huml betonte: "Schwerstkranke Menschen müssen wissen, dass sie in ihren letzten Stunden nicht alleine gelassen werden und bis zuletzt eine bestmögliche Betreuung erhalten. Mit der 2. Bayerischen Hospiz- und Palliativwoche wollen wir auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen."

Die Ministerin fügte hinzu: "Unser Ziel ist es, die Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern langfristig zu verdoppeln. Hierbei befinden wir uns auf einem guten Weg. Im Doppelhaushalt 2019/2020 stehen für den Ausbau der Hospiz- und Palliativangebote jährlich über 2,1 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützen wir den bedarfsgerechten Ausbau der Strukturen in den Städten und ländlichen Regionen."

Im Rahmen der 2. Bayerischen Hospiz- und Palliativwoche finden diverse Veranstaltungen statt. So wird Ministerin Huml an einem gesundheitspolitischen Empfang der IKK classic teilnehmen und als Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz einen Scheck zugunsten der Stiftung entgegennehmen.

Montag, 10. Februar 2020, 11:30 Uhr,
IKK classic,
Meglingerstr. 1, 81477 München.

Am Montagabend wird die Ministerin bei einem nicht-öffentlichen Forum in München über die Zukunft der Palliativversorgung in den bayerischen Krankenhäusern mit deren Geschäftsführern diskutieren. Die Ministerin erläuterte: "Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Menschen an den Orten, an denen sie ihre letzte Lebensphase verbringen, auch im Sterben gut versorgt und begleitet sind. Das betrifft auch die Krankenhäuser. Unser Fachprogramm 'Palliativversorgung in Krankenhäusern' ist ein Erfolg! Dank dieses Fachprogramms hat sich in den letzten rund 10 Jahren in den Krankenhäusern in Bayern die spezialisierte Palliativversorgung durch Palliativstationen und palliativmedizinische Dienste (PMD) gut entwickelt."

Huml fügte hinzu: "Von den rund 400 Krankenhäusern in Bayern verfügen 52 Krankenhäuser über eine Palliativstation (davon haben 12 Krankenhäuser zusätzlich zur Palliativstation einen PMD) und 60 Krankenhäuser über einen palliativmedizinischen Dienst. Unser Ziel ist es, dass diese Angebote auch auf weitere Krankenhäuser ausgeweitet werden."

Im Rahmen der Hospiz- und Palliativwoche spricht Ministerin Huml außerdem anlässlich der Unterzeichnung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland durch den Landkreis Fürth ein Grußwort am

Mittwoch, 12. Februar 2020, 9:00 Uhr,
Sitzungssaal Landratsamt Fürth,
Stresemannplatz 11, 90763 Fürth.

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland wurde im Jahr 2010 verabschiedet. 2012 trat der Freistaat Bayern als erstes Bundesland der Charta bei. 2.270 Organisationen und Institutionen (davon 390 in Bayern) sowie 26.900 Einzelpersonen setzen sich für die Charta und ihre Umsetzung ein.

Außerdem wird Ministerin Huml bei der Jahrestagung zur Hospiz- und Palliativversorgung 2020  ein Grußwort sprechen am

Mittwoch, 12. Februar 2020, 10:00 Uhr,
Kleiner Saal der Meistersingerhalle,
Münchener Str. 21, 90478 Nürnberg.

Schon jetzt nimmt Bayern im bundesweiten Vergleich eine Vorreiterrolle in der Hospiz- und Palliativversorgung ein. Derzeit gibt es in Bayern an insgesamt 112 Krankenhäusern stationäre palliativmedizinische Versorgungsstrukturen. So verfügen 52 Kliniken über eine Palliativstation mit insgesamt 486 Palliativbetten und es gibt bayernweit mittlerweile 72 palliativmedizinische Dienste. Außerdem gibt es in Bayern 45 Teams zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung für Erwachsene (SAPV) und sechs Teams für Kinder und Jugendliche (SAPV-KJ).

An 20 Standorten im Freistaat werden mittlerweile 219 stationäre Hospizplätze vorgehalten. Langfristig ist in den kommenden Jahren eine Erhöhung auf 280 stationäre Hospizplätze vorgesehen. In Bayern gibt es ca. 140 Hospizvereine. Rund 7.000 Ehrenamtliche engagieren sich in der ambulanten Hospizversorgung. Sie begleiten die Betroffenen und ihre Angehörigen und Familien insbesondere zu Hause, in Krankenhäusern oder in stationären Pflegeeinrichtungen.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.stmgp.bayern.de/gesundheitsversorgung/sterbebegleitung/.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung telefonisch unter 089/540233-955 oder per E-Mail an pressestelle@stmgp.bayern.de wird gebeten.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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