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MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger setzt sich für die Einführung einer Meisterpflicht im Kosmetikerhandwerk ein: „Die Forderung unserer Kosmetiker in Bayern nach der Einführung einer Meisterpflicht unterstütze ich. Kosmetiker arbeiten am Körper, bis hin zu Permanent Make-up. Das können nur Leute machen, die gut ausgebildet sind und wissen, was sie tun. Derzeit besteht die Gefahr, dass auch unqualifizierte Personen in Hinterhöfen Eingriffe vornehmen und ihre Kunden nachhaltig schädigen. Wir brauchen hier dringend die Meisterpflicht.“
Der Kosmetikerberuf ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf im dualen System mit einer dreijährigen Berufsausbildung. Der Beruf ist anerkannt, aber nicht geschützt: So darf der Titel „Kosmetiker/-in“ auch ohne diese Ausbildung geführt werden. Aiwanger: „Mit der Meisterpflicht können wir – wie in anderen Handwerksberufen auch – ein einheitliches hohes Qualifikationsniveau in der Kosmetikerbranche schaffen. Das fördert Vertrauen und Transparenz und bietet der Branche wie auch den Verbrauchern die benötigten hoch qualifizierten Fachkräfte.“ Über die Einführung der Meisterpflicht entscheidet der Bund.
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