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Programm „Bahnausbau Region München“
11. Februar 2021
  • Bessere Verkehrserschließung für den Münchner Norden
  • Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer unterzeichnet Planungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn für eine Anbindung des BMW FIZ mit Pendelzügen
  • Freistaat trägt sämtliche Planungskosten

 

Die Deutsche Bahn (DB) kann mit den Planungen des Projektes „Anbindung des BMW Forschungs- und Innovationszentrums (FIZ) mit Pendelzügen über den Nordring“ starten. Die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer hat einen entsprechenden Planungsvertrag mit der DB unterzeichnet. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer freut sich: „Die Planungsvereinbarung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, BMW und den Münchner Norden noch besser mit dem Öffentlichen Verkehr erreichen zu können. Jetzt liegt es an der DB, die Planungen für einen Pendelzugverkehr über den Nordring zum BMW FIZ voranzutreiben. Der Freistaat hat dafür die Signale auf grün gestellt.“

Dass eine Anbindung des BMW FIZ mit Pendelzügen über den Nordring machbar und verkehrlich sinnvoll ist, zeigten bereits die Ergebnisse einer auch vom Freistaat Bayern beauftragten Machbarkeitsstudie. Aus heutiger Sicht wäre diese noch vor Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke realisierbar und mit einem möglichen Komplettausbau des Nordrings für S-Bahnen oder anderen Schienenpersonennahverkehr kompatibel.

Die erforderlichen Planungskosten für eine Anbindung des BMW FIZ in Höhe von rund 4,8 Mio. Euro werden komplett vom Freistaat Bayern getragen. Bereits zuvor hatten sich Freistaat und BMW AG darüber verständigt, dass sich das Unternehmen im Falle einer Realisierung der Bahnstation am BMW FIZ an den Baukosten beteiligen wird.

Der Münchner Norden ist von einem deutlichen Wachstum an Einwohnern und Arbeitsplätzen geprägt. Dies führt auch zu mehr Verkehr. Bisher nutzen den Münchener Nordring ausschließlich Güterzüge, was sich mit der jetzt von der DB zu planenden Anbindung des BMW FIZ nun ändern soll. Künftig sollen damit auch Züge des Schienenpersonennahverkehrs den Nordring nutzen können. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um aus dem Umland schneller in den Münchner Norden zu kommen. Ministerin Schreyer hat aber bereits auch die weitere Entwicklung im Blick: „An dieser Stelle wollen wir nicht aufhören. Zur noch besseren Erschließung des Münchner Nordens untersuchen wir im Rahmen unseres Programms „Bahnausbau Region München“, ob der komplette Nordring für den Schienenpersonennahverkehr nutzbar gemacht werden kann. Dies würde das gesamte Münchner S-Bahn-Netz noch leistungsfähiger machen“.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers