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Die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik.

Online-Podiumsdiskussion zum Europäischen Grünen Deal in Zeiten von COVID-19

Die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik und das Czech-German Young Professionals Programm laden Sie herzlich zu folgender Online-Podiumsdiskussion ein:

THE EUROPEAN GREEN DEAL:
BAVARIAN AND CZECH PERSPECTIVES IN THE LIGHT OF CORONA

Datum: 24. September 2020
Uhrzeit: 17:00 – 18:30 MEZ (Prag, München)
Aktive Teilnahme: via GoToMeeting, Meeting ID: 636-422-501: Für eine Teilnahme können Sie entweder den Google Chrome Browser nutzen oder die GoToMeeting App herunterladen.
Live-Stream: Sie können die Podiumsdiskussion auch ohne Anmeldung über einen Live-Stream bei YouTube verfolgen, allerdings ohne Fragemöglichkeit.
Sprache: Englisch

Panel Disussion: The European Green Deal - Bavarian and Czech Perspectives in the Light of Coronavergrößern

Zwei Themen mit direktem und nachhaltigem Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft beherrschten Europa im Jahr 2020: die neue Klimaschutzagenda sowie die COVID-19-Pandemie. Öffentliche Entscheidungsträger betonten wiederholt, dass die allgemeine Gesundheitskrise nicht gelöst werden könne, solange wir keinen Ausweg aus der Klimakrise finden. Wie aber reagieren Bayern und Tschechien auf diese Herausforderung? Sind sie bereit und gewillt, alles Nötige zu tun, um durch eine Umsetzung des Europäischen Grünen Deals Emissionen zu senken und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen? Welche neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit eröffnen sich dadurch? Und wie können Regierungen, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler und NGOs effektiv dazu beitragen, unsere Gesellschaften und Institutionen gegen gegenwärtige und künftige Krisen zu wappnen?

Grußworte:

Dr. Florian Herrmann,
Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien

Tomáš Petříček,
Außenminister der Tschechischen Republik

Mit den folgenden Podiumsgästen:

Anna Kárníková
Leiterin der Umweltbewegung Hnutí DUHA – Friends of the Earth Czech Republic

Anna Kárníková, Leiterin der Umweltbewegung Hnutí DUHA – Friends of the Earth Czech Republicvergrößern

Anna Kárníková leitet seit September 2019 die Nichtregierungsorganisation Hnutí DUHA (the Rainbow Movement) – Friends of the Earth Czech Republic. Die Leitung der bekannten tschechischen Umweltorganisation übernahm sie anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der NGO inmitten einer laufenden Waldschutzkampagne. Seither ist die Agenda der Organisation stark gewachsen und umfasst u.a.: Energieeffizienz, Abfallmanagement und Wildtierschutz. Die Organisation wird von knapp 7.000 Spendern gefördert und erreicht mit ihren Aufrufen zu sauberer und intelligenter Wirtschaft und gesunder Landschaft regelmäßig zehntausende Menschen. Zuvor arbeitete Kárníková als Leiterin des tschechischen Zentrums für Verkehr und Energie sowie als Leiterin der Abteilung für nachhaltige Entwicklung am Tschechischen Regierungsamt. Sie studierte Europastudien an der Karls-Universität in Prag und Umweltpolitik an der London School of Economics.

Miranda Schreurs
Professorin am Lehrstuhl für Umwelt- und Klimapolitik, Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München

Miranda Schreurs, Professorin am Lehrstuhl für Umwelt- und Klimapolitik, Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München. © TU München / Andreas Heddergottvergrößern

Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Schreurs liegen auf dem Gebiet der internationalen und vergleichenden Klima-, Energie- und Umweltpolitik. Sie beforscht unter anderem die Energiewende in Japan und Deutschland, die Klimapolitik in Europa, den USA und Asien und setzt sich mit politischen Fragen zur Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen auseinander. 2011 wurde Prof. Schreurs von Kanzlerin Angela Merkel als Mitglied der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung berufen. Sie war Mitglied in dem Sachverständigenrat für Umweltfragen der deutschen Regierung (2008-2016) und ist stellvertretende Vorsitzende des European Environment and Sustainable Development Advisory Councils.

Prof. Schreurs studierte an der Universität von Washington und der Universität von Michigan. Sie war Fulbright Stipendiatin an der Keio Universität in Japan und forschte drei Jahre lang mit einem Stipendium der MacArthur Stiftung an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University. Außerdem arbeitete sie an der Universität von Maryland als Lecturer, Assistant Professor und Tenured Associate Professor. Von 2007 bis 2016 war sie Leiterin des Forschungszentrums für Umweltpolitik und Professorin für vergleichende Politikanalyse an der Freien Universität Berlin.

Petr Kalaš
Berater des tschechischen Umweltministers und Umweltminister a.D., Umweltministerium der Tschechischen Republik

Petr Kalaš, Berater des tschechischen Umweltministers und Umweltminister a.D., Umweltministerium der Tschechischen Republikvergrößern

Petr Kalaš, ehemaliger Umweltminister der Tschechischen Republik, ist ein tschechisch-schweizerischer Experte für Umwelt, Energie und Industrieplanung. Er ist Mitbegründer und Vizepräsident des Tschechischen Wirtschaftsrats für nachhaltige Entwicklung. Kalaš studierte Wirtschaftswissenschaften und Energietechnik an der Technischen Universität in Prag, bevor er 1968 in die Schweiz auswanderte. Von 1986 bis 1994 arbeitete er dort für das Ministerium für Außenhandelsangelegenheiten, wo er für die Zusammenarbeit mit Zentral- und Osteuropa zuständig war. Später war er bei der Weltbank tätig und mit der Umsetzung des Kyoto-Protokolls zur Reduzierung von Treibhausgasen beauftragt. Seit 2004 war er Berater des Ausbildungs- und Forschungsinstituts der Vereinten Nationen (UNITAR), von September 2006 bis Januar 2007 hatte er das Amt des tschechischen Umweltministers inne. Er wirkte außerdem als Berater der tschechischen Premierminister Topolánek, Fischer und Nečas. Aktuell ist er Chefberater des tschechischen Umweltministers Richard Brabec.

Michael Horsch
Geschäftsführer, HORSCH Maschinen GmbH, Schwandorf

Michael Horsch, Geschäftsführer, HORSCH Maschinen GmbH Schwandorfvergrößern

Michael Horsch, geboren im Jahr 1959, ist der Gründer der HORSCH Maschinen GmbH. Er ist verheiratet mit Cornelia Horsch und Vater von vier Kindern. Er ist der älteste von sechs Geschwistern, darunter fünf Brüder und eine Schwester. Im Jahr 1979 ging er in die USA, um dort eines Tages seine eigene Farm zu haben. Im Jahr 1981 kam er aber wieder zurück und baute seine erste Maschine, eine Sämaschine zur Direktsaat. 1984 gründete er dann zusammen mit seinem Onkel Walter Horsch die HORSCH Maschinen GmbH.

Nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs und der Erschließung neuer Märkte in Osteuropa, wuchs ab dem Jahr 1990 das Unternehmen sehr stark an. Auch aktuell ist HORSCH immer noch weltweit eines der am schnellst wachsenden Unternehmen in der Landtechnik Branche. Es gibt drei Produktionsstandorte in Deutschland, sowie noch weitere in Russland, Brasilien, den USA und China. Michael Horsch leitet das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Philipp und seiner Frau Cornelia.

Michael Horsch und seine Brüder führen auch heute noch mehrere landwirtschaftliche Betriebe in Ostdeutschland und Tschechien. Auf dem Betrieb „AgroVation“ im tschechischen Kněžmost werden die verschiedensten Versuche durchgeführt, um sich auf zukünftige Herausforderungen in der Landwirtschaft vorzubereiten.

Tomáš Jungwirth (Moderator)
Association for International Affairs (AMO)

Tomáš Jungwirth, Association for International Affairs (AMO)vergrößern

Tomáš Jungwirth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungszentrums des tschechischen Think-Tanks Association for International Affairs (AMO), wo er das Klimateam leitet. Zu seinen Schwerpunktthemen zählen Klimawandel, Migration und Asyl, daneben befasst er sich mit der Entwicklung im Westbalkan. Er studierte Jura an der Karls-Universität in Prag sowie Menschenrechte und Demokratisierung in Sarajevo und Bologna. Im Rahmen eines sechsmonatigen Forschungsstipendiums am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz befasste er sich zuletzt intensiv mit dem Thema Klimaschutz im transnationalen Kontext. Daneben ist Jungwirth als Projektkoordinator für das tschechische Zentrum für Verkehr und Energie tätig. In der Vergangenheit arbeitete er als Referent für den tschechischen Migrationsverband, erstellte Analysen für politische Parteien und war als Wahlkampfmanager und Hochschuldozent tätig.




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