Interner Link: Klick auf das Große Bayerische Staatswappen öffnet die Startseite
Verkehrsministerin Schreyer für baldigen Baubeginn des Auerbergtunnels
25. Mai 2021
  • Voraussetzungen für den Bau des Auerbergtunnels liegen vor und sollen auch genutzt werden
  • Gesamtkonzept zur Verbesserung der Verkehrssituation im Loisachtal setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen
  • Planungen für die Ortsumfahrung Garmisch-Partenkirchen mit Wanktunnel laufen auf Hochtouren

 

Die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer spricht sich für einen baldigen Baubeginn des Auerbergtunnels aus: „Die Voraussetzungen für den Bau des Auerbergtunnels liegen vor und sollen zur weiteren Verbesserung der Verkehrssituation auch jetzt genutzt werden. Ein Hinauszögern des Baubeginns würde allein durch die zu erwartenden Baupreissteigerungen zu deutlichen Mehrkosten führen.“ Gleichzeitig setzt sich die Verkehrsministerin dafür ein, dass auch die Planungen für die Ortsumfahrung Garmisch-Partenkirchen mit Wanktunnel weiter vorangetrieben werden, um auch dort möglichst bald Baurecht zu erlangen. Die Verkehrsministerin betont: „Unser Ziel ist nach wie vor, den Wanktunnel möglichst bald nach der Fertigstellung des Auerbergtunnels in Betrieb zu nehmen“.

Der Auerbergtunnel zwischen Eschenlohe und Oberau sowie der Wanktunnel als Ortsumfahrung von Garmisch-Partenkirchen sind Teil eines Gesamtkonzepts zur Verbesserung der Verkehrssituation im Loisachtal. Das Gesamtkonzept wird in mehreren Bausteinen umgesetzt, von denen einige, wie beispielsweise der Tunnel Farchant, auch schon abgeschlossen sind. Aktuell laufen die Bauarbeiten für die Ortsumfahrung von Garmisch-Partenkirchen mit dem Kramertunnel im Zuge der B 23 sowie die Ortsumfahrung Oberau.

Für den Auerbergtunnel liegt seit Ende 2019 unanfechtbares Baurecht vor. Das Bundesverkehrsministerium hat als Baulastträger der Bundesstraßen daraufhin den Bau freigegeben und das Projekt im Frühjahr 2021 in den Haushaltsplan des Bundes eingestellt. „Die Voraussetzungen für einen baldigen Baubeginn des Auerbergtunnels liegen damit vor und wir wollen diese Chance auch nutzen, um für die Verkehrsteilnehmer möglichst bald die dringend erforderlichen Verbesserungen zu schaffen“, so die Verkehrsministerin. Mit dem Auerbergtunnel und der dann auch fertiggestellten Ortsumfahrung Oberau und dem Kramertunnel wird es möglich sein, ohne eine einzige Ortsdurchfahrt von München über den Fernpass nach Tirol zu fahren.

Die Ortsumfahrung Oberau wird im nächsten Jahr dem Verkehr übergeben. Das bietet große Synergieeffekte, da nach Abschluss der Bauarbeiten in Oberau das eingespielte Projektteam den Bau des Auerbergtunnels in effizienter und bewährter Weise in Angriff nehmen kann.

Parallel dazu arbeitet das Staatliche Bauamt Weilheim mit Hochdruck an den Planungen für den Wanktunnel. Derzeit wird der technische Entwurf dafür erstellt, der die Voraussetzung für das anschließende Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts ist. „Und natürlich möchten wir auch mit den Bauarbeiten für den Wanktunnel starten, sobald wir dafür Baurecht haben“, betont Verkehrsministerin Schreyer.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers