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BODENMAIS Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat sich bei einer Exkursion in den Bayerischen Wald ein Bild von den Fortschritten beim Borkenkäfermanagement unter anderem im Staatswald gemacht. Dabei lobte der Minister und Aufsichtsratsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Gerade auch in der Managementzone des Nationalparks habe sich die Borkenkäferlage im Vergleich zu den Vorjahren merklich entspannt. Aiwanger: „Der Borkenkäferbefall im Bayerischen Wald hat sich deutlich abgeschwächt. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Staatsforsten, Nationalparkverwaltung, den privaten Waldbesitzern und Behörden ist es gelungen, die Ausbreitung des Käfers einzudämmen. Die letzten Jahre waren geprägt von großen Käferschäden und gegenseitigen Schuldzuweisungen der verschiedenen Waldbesitzer. Seit unserer gemeinsamen Arbeitssitzung im letzten Jahr steht die Zusammenarbeit und der gemeinsame Kampf gegen den Borkenkäfer im Vordergrund. Frühzeitige Suche nach befallenen Bäumen und sofortige Entfernung aus dem Wald. Das zeigt einmal mehr: Gemeinsames Handeln wirkt. Dafür danke ich allen Beteiligten. Wir wollen grüne Wälder, keine abgestorbenen Gespensterwälder, besonders außerhalb des Nationalparks.“
Bei der Exkursion im Bereich des Forstbetriebs Bodenmais stellten die Bayerischen Staatsforsten ihr Borkenkäfermanagement unter anderem an der Kleinen Arberseewand und der Chamer Hütte vor. Anschließend fand ein Austausch mit allen Partnern statt. Die Lage ist heuer im gesamten Bayerischen Wald vergleichsweise unkritisch. Dazu tragen neben Witterungseinflüssen vor allem konsequente Maßnahmen und die verbesserte Zusammenarbeit aller Waldbesitzarten bei. Aiwanger kündigte auf der Chamer Hütte an, den eingeschlagenen Weg fortzuführen: „Wir werden alle Beteiligten weiterhin regelmäßig an einen Tisch holen, um Probleme frühzeitig zu lösen. Unser Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu sichern.“ Schon im Frühjahr 2024 hatte Aiwanger eine ähnliche Exkursion angeregt, die damals großen Anklang fand und Basis für eine bessere gemeinsame Strategie zum Schutz der Wälder vor Käferfraß war.
Der Bayerische Wald gilt insbesondere im Bereich des Nationalparks als stark vom Buchdrucker betroffen. Diese häufige Borkenkäferart befällt hauptsächlich Fichten und sorgt dafür, dass sie absterben. Der Käfer profitiert von warmen Temperaturen und trockenen Sommern, in denen drei und mehr Generationen ausfliegen und sich auch außerhalb des Nationalparks im bewirtschafteten Staats- oder Privatwald stärker verbreiten können. Durch die anhaltenden Regenfälle in diesem Sommer und ein engagiertes Management wurde der Käfer in seiner Entwicklung spürbar eingebremst.
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