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Pressemitteilungen

Bayerns Geburtshilfe-Förderprogramm für kleine Geburtshilfestationen im ländlichen Raum erfolgreich gestartet – Gesundheitsministerin Melanie Huml übergibt Förderbescheide über rund 16 Millionen Euro

17. Dezember 2019

Das Geburtshilfe-Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung für kleine Geburtshilfestationen im ländlichen Raum ist mit großem Erfolg gestartet. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am Dienstag in Nürnberg Förderbescheide an Vertreter der geförderten 26 Landkreise aus allen Regierungsbezirken Bayerns übergeben. Huml betonte: "Werdende Mütter brauchen die Sicherheit, dass es eine ausreichende wohnortnahe und hochwertige Versorgung gibt. Mit unserem Förderprogramm Geburtshilfe unterstützen wir die Kommunen in Bayern dabei, die wohnortnahe Geburtshilfe zu erhalten."

Die Ministerin unterstrich: "Mit dem Start der zweiten Fördersäule unterstützen wir in diesem Jahr erstmals 26 Landkreise mit insgesamt rund 16 Millionen Euro dabei, die Defizite ihrer kleineren Geburtshilfestationen auszugleichen. Die Voraussetzung ist, dass die Häuser sich als Hauptversorger in ihrer Region etabliert haben und dementsprechend für eine ausreichend flächendeckende Versorgung der Bevölkerung notwendig sind."

In der zweiten Fördersäule erhalten Landkreise und kreisfreie Städte, die zumindest mit Teilen ihrer Fläche dem ländlichen Raum zuzuordnen sind, eine Förderung von bis zu 85 Prozent der Summe, mit der sie das Defizit einer in ihrem Gebiet gelegenen Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe ausgleichen (maximal jedoch eine Million Euro pro Jahr). Voraussetzung ist, dass das jeweilige Krankenhaus in einem der Jahre 2016 bis 2018 zwischen 300 und 800 Geburten pro Jahr betreut und dabei mindestens die Hälfte der Geburten in der Kommune abgedeckt hat (50-Prozent-Kriterium).

Zusätzlich sind die Krankenhäuser angehalten, die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren des Gemeinsamen Bundesausschusses für die Geburtshilfe zu erfüllen. Jährlich stellt der Freistaat hierfür insgesamt rund 21,5 Millionen Euro bereit.

Förderungen haben folgende Landkreise erhalten:

Regierungsbezirk Oberbayern

  • Berchtesgadener Land (Kreisklinik Bad Reichenhall)
  • Ebersberg (Kreisklinik Ebersberg)
  • Pfaffenhofen a.d.Ilm (Ilmtalklinik Pfaffenhofen)
  • Rosenheim (RoMed Klinik Wasserburg am Inn)

Regierungsbezirk Niederbayern

  • Freyung-Grafenau (Kreiskrankenhaus Freyung)
  • Kelheim (Goldberg-Klinik Kelheim)
  • Regen (ARBERLANDKlinik Zwiesel)

Regierungsbezirk Oberpfalz

  • Amberg-Sulzbach (St. Anna Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg)
  • Cham (Krankenhaus Cham)
  • Schwandorf (St. Barbara Krankenhaus Schwandorf)
  • Tirschenreuth (Krankenhaus Tirschenreuth)

Regierungsbezirk Oberfranken

  • Forchheim (Klinikum Forchheim)
  • Lichtenfels (Helmut-G.-Walther-Klinikum Lichtenfels)
  • Wunsiedel i.Fichtelgebirge (Klinikum Fichtelgebirge Marktredwitz)

Regierungsbezirk Mittelfranken

  • Ansbach (Klinik Rothenburg o.d.T.)
  • Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim (Klinik Neustadt a.d. Aisch)
  • Roth (Kreisklinik Roth)
  • Regierungsbezirk Unterfranken
  • Haßberge (Haßberg-Kliniken - Haus Haßfurt)
  • Kitzingen (Klinik Kitzinger Land)

Regierungsbezirk Schwaben

  • Aichach-Friedberg (Kliniken an der Paar Krankenhaus Friedberg)
  • Dillingen a.d.Donau (Kreisklinik St. Elisabeth Dillingen)
  • Donau-Ries (Donau-Ries Klinik Donauwörth und das Stiftungskrankenhaus Nördlingen)
  • Günzburg (Kreisklinik Günzburg)
  • Lindau (Bodensee) (Asklepios Klinik Lindau)
  • Oberallgäu (Klinik Immenstadt)
  • Ostallgäu (Klinik Füssen)

Huml ergänzte: "Auch die bereits im vergangenen Jahr gestartete erste Fördersäule zur Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung nimmt weiter Fahrt auf. Für das Jahr 2020 haben mittlerweile 65 Landkreise und kreisfreie Städte Förderanträge über rund 4,5 Millionen Euro gestellt. Durch Kooperationen kommen diese Fördergelder werdenden Müttern in insgesamt 75 Kommunen zugute. Schon in den Jahren 2018 und 2019 fand diese Säule unseres Förderprogramms mit Förderungen von insgesamt über 6 Millionen Euro einen erfreulichen Anklang. Diese Mittel fließen direkt in die geburtshilfliche Versorgung, zielgerichtet auf die Bedürfnisse vor Ort."

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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