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Pressemitteilungen

Bayerns Landarzt-Förderprogramm weiter erfolgreich – Gesundheitsministerin Huml zum 700. Förderbescheid: Wir stärken die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum

11. September 2020

Der große Erfolg des Förderprogramms von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zur Niederlassung von Haus- und Fachärzten im ländlichen Raum geht weiter. Huml betonte am Freitag anlässlich der Übergabe des 700. Förderbescheides in Nürnberg: "Mein Ziel ist es, dass es auch künftig in ganz Bayern eine qualitativ hochwertige wohnortnahe medizinische Versorgung gibt. Ich freue mich, dass wir so viele Ärztinnen und Ärzte bei der Praxisgründung unterstützen können. Als eines der ersten Länder hatten wir schon im Juni 2012 dieses Förderprogramm gestartet, mit dem wir die Niederlassung von Haus- und Fachärztinnen und -ärzten im ländlichen Raum unterstützen."

Für die Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung in ganz Bayern ist die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zuständig, die dazu eigene Mittel einsetzt. Unabhängig davon hat das bayerische Gesundheitsministerium ein eigenes Förderprogramm aufgelegt, um Medizinerinnen und Mediziner für den ländlichen Raum zu gewinnen. Gefördert wird damit unter anderem die Niederlassung von Haus- und Fachärzten mit bis zu 60.000 Euro. Psychotherapeuten können eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten.

Huml unterstrich: "Mein Ziel ist es, junge Ärztinnen und Ärzte für den ländlichen Raum zu begeistern. Denn: Jeder dritte Hausarzt in Bayern ist derzeit über 60 Jahre alt. Der Generationswechsel muss zum Wohle der Menschen im Land gelingen. Umso erfreulicher ist es, dass das bayerische Förderprogramm so gut angenommen wird."

Der 700. Förderbescheid wurde Herrn Dr. Albrecht Kirchner-Zeitz durch die bayerische Gesundheitsministerin überreicht. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie lässt sich am 1. Oktober 2020 in Bad Windsheim in Mittelfranken nieder. Grundsätzliche Voraussetzung für eine Förderung ist insbesondere, dass sich die Ärztinnen und Ärzte in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen, die nicht überversorgt sind. Bei Kinder- und Jugendpsychiatern liegt die Grenze bei 40.000 Einwohnern.

Huml erläuterte: "Insgesamt haben wir bislang mehr als 53 Millionen Euro für die Stärkung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum Bayerns zur Verfügung gestellt. Das ist gut investiertes Geld. Denn jeder geförderte Haus- und Facharzt leistet einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität."

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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