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Bund-Länder-Bericht zum Stand des Ausbaus der Erneuerbaren Energien vorgelegt
24. Oktober 2021

MÜNCHEN/BERLIN Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat den Bund-Länder-Bericht zum Stand des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Deutschland als “gutes Zwischenzeugnis für die bayerische Energiepolitik” bezeichnet.

 

Aiwanger: “Bayern baut die Spitzenposition bei Erneuerbaren Energien aus. Kein anderes Bundesland hat mehr Leistung der EE-Anlagen zur Stromerzeugung installiert als der Freistaat. Und auch beim Zubau lagen wir im ersten Halbjahr 2021 an erster Stelle. Als Sonnenland ist Bayern bei der Photovoltaik führend. Dazu haben auch Förderinitiativen wie das von mir gestartete PV-Speicherprogramm beigetragen, durch das mehr als 50.000 neue Anlagen initiiert wurden. Jährlich ermöglichen wir zudem 200 PV-Freiflächenanlagen in benachteiligten Gebieten. Wir gewinnen dadurch etwa 50 Prozent der bundesweiten Ausschreibungen. Zulegen wollen wir noch bei der Windkraft. Deswegen starte ich eine Initiative zur Errichtung von 300 zusätzlichen Windrädern in den bayerischen Wäldern.”

 

Nach dem Bericht des Bund-Länder-Kooperationsausschusses, der am Freitag in Berlin vorgelegt wurde, hatte Bayern Ende 2020 eine Leistung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Höhe von 19.904 Megawatt (MW) installiert. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Niedersachsen (18.726 MW) und Nordrhein-Westfalen (13.036 MW). Bayerns Nachbarland Baden-Württemberg hat eine installierte Leistung zur Stromerzeugung von 9.467 MW.

 

Im ersten Halbjahr gab es zudem in Bayern einen Netto-Zubau von EE-Anlagen zur Stromerzeugung in Höhe von 599 MW. Es folgten Nordrhein-Westfalen (444 MW), Niedersachsen (409 MW) und Baden-Württemberg (364 MW).

 

Ziel des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) ist es, bis zum Jahr 2030 den Anteil des aus Erneuerbaren Energien erzeugten Stroms in Deutschland auf 65 Prozent des Bruttostromverbrauchs zu steigern. Nach Einschätzung des Bund-Länder-Kooperationsausschusses müssen die Ausbauziele des EEG angehoben werden, um die Klimaziele zu erreichen. Dies gilt besonders für die Windenergie an Land, die aufgrund ihrer Kostenstruktur und ihres im Vergleich zur Photovoltaik deutlich höheren Stromertrags pro installierter Leistungseinheut ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Energiewende ist.

 

Energieminister Aiwanger: “Ich hoffe, dass die neue Bundesregierung die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windkraft an Land verbessert. Wir brauchen mehr Windräder in Bayern, die von der Bevölkerung akzeptiert werden. Vor allem in den Wäldern sehe ich dafür viel Potenzial.”

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

 

 

 

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers