9. November 2015

MÜNCHEN/FÜRSTENFELDBRUCK   Die chemische Industrie in Bayern ist von enormer Bedeutung für die hiesige Wirtschaft. Dies wurde auch bei dem diesjährigen Netzwerktag deutlich, bei dem Vertreter von Unternehmen der Branche, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammenkamen, um sich über aktuelle Produktentwicklungen zu informieren. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Der Stellenwert der chemischen Industrie zeigt sich einerseits mit Blick auf die über Jahre hinweg hohen Umsatz- und Beschäftigungszahlen in diesem Wirtschaftszweig. Andererseits sind die vielfältigen Produkte der Chemieunternehmen Grundstoffe für andere Industriezweige. Die Chemieindustrie ist somit ein wichtiger Pfeiler der gesamten Industrielandschaft Bayerns.“

Das Chemie-Cluster Bayern ist von der Europäischen Kommission mit dem Gold Label für exzellentes Clustermanagement ausgezeichnet worden. „Mit dem Wertschöpfungs-Pakt Chemie und dem Industrial Site Development Programm hat das Chemie-Cluster Vorzeige-Vorhaben mit weltweit maßgeschneiderten Lösungen ,Made in Bayern‘ geschaffen“, so Aigner. Unter der Marke ,INSITE Bavaria‘ berät das Chemie-Cluster Bayern mittlerweile Industrieparkentwickler in Asien, Lateinamerika und Afrika und bindet dabei andere bayerische Branchencluster ein. „Die bayerische Chemie ist durch unsere Arbeit zu einem Vorreiter bei der Industrialisierung von Schwellenländern geworden“, so der Geschäftsführer des Chemie-Clusters Daniel A. Gottschald.

In dem Branchendialog hatten Vertreter namhafter Chemieunternehmen die Möglichkeit zum Austausch mit dem Ziel, Rahmenbedingungen in Bereichen wie Energie- und Umweltpolitik sowie Innovation zu schaffen. Die Vorträge und Diskussionsrunden beim Netzwerktag drehten sich im Kern um das Thema Innovation. Die Teilnehmer des Netzwerktags kürten den Träger des Innovationspreises 2015 des Chemie-Clusters Bayern. Aigner: „Innovation ist der Schlüssel zu Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Der Innovationspreis würdigt die Leistungen des innovativsten Netzwerkunternehmens.“

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Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers