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Pressemitteilungen

Drei Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds für Instandsetzung des städtischen Museums Cavazzen in Lindau

6. Juli 2020

Kunstminister Bernd Sibler gibt Mittelbereitstellung für historisches Patrizierhaus bekannt – „eine wunderbare Zusammenführung von Vergangenheit und Gegenwart bei einem von Bayerns größten nichtstaatlichen Museumsprojekten“

MÜNCHEN. Die Instandsetzung des ehemaligen Patrizierhauses und heutigen städtischen Museums „Cavazzen“ in Lindau wird drei Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute bekannt. „Die Neugestaltung des städtischen Museums und die damit verbundene Instandsetzung des Cavazzen ist eines von Bayerns größten Projekten im Bereich der Förderung nichtstaatlicher Museen. Hier werden auf wunderbare Weise Vergangenheit und Gegenwart zusammengeführt: Das neue Museumskonzept verbindet eine topp-moderne museale Präsentation mit einem historisch bedeutsamen Gebäude. Ich freue mich sehr, dass wir die Instandsetzung des Cavazzen mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds unterstützen und so aus einem Stück wertvoller Vergangenheit für die Bürgerinnen und Bürger einen künftigen Besuchermagneten am bayerischen Bodensee schaffen können.

Das Gebäude wird seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts als Stadtmuseum genutzt und wurde mehrfach verändert. Im Erdgeschoss wurden bei der Einrichtung des Museums Einbauten aus dem 19. Jahrhundert und aus dem frühen 20. Jahrhundert zurückgebaut. Geplant ist eine Gesamtinstandsetzung, insbesondere die Dachdeckung muss repariert werden. Zudem müssen die Fassaden konservatorisch und restauratorisch überarbeitet werden. Das Gebäude wird überdies barrierefrei erschlossen, die Haustechnik erneuert und das Ausstellungskonzept überarbeitet.

Das Lindauer Stadtmuseum besteht aus dem „Großen“ (Marktplatz 6) und dem „Kleinen“ (Linggstr. 2) Cavazzen. Eigentümerin des Großen Cavazzen ist die Ludwig und Lydia Kick’sche Heimatstiftung. Der Kleine Cavazzen steht jeweils im Teileigentum der Stiftung und der Stadt Lindau.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Die Maßnahme ist mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt und wird von diesem fachlich begleitet.

 

Ralf Huber, Sprecher, Externe Kommunikation, 089 2186 2654

 

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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