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Pressemitteilungen

FÜRACKER: 745.600 EURO FÜR INNOVATIONEN IN DER INFEKTIOLOGIE – Bayerische Forschungsstiftung fördert Zukunftsprojekt im Bereich der Krankenhaushygiene

6. Juli 2020

Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt die Erforschung der Übertragungswege von Keimen im Krankenhaus, den Einsatz einer innovativen antimikrobiellen Beschichtung und die Entwicklung eines mobilen Keimdetektors mit 745.600 Euro. „Forschung im Bereich der Infektiologie ist wichtiger denn je. Im Krankenhaus ist es essentiell, dass Patienten und auch das Personal mit möglichst wenigen Keimen in Kontakt kommen. Sterile Flächen sind im medizinischen Bereich ein Schlüsselthema“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Förderbeschlusses des Stiftungsrats mit. „Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten beim Projekt PACMAN Hand in Hand. Ein Musterbeispiel für die ideale Verbindung von Theorie und Praxis“, so Füracker. An dem Forschungsprojekt des Universitätsklinikum Regensburg, Abteilung für Krankenhaushygiene und Infektiologie, sind die Regensburger Unternehmen TriOptoTec GmbH und PreSens Precision Sensing GmbH beteiligt.

Mit dem Projekt PACMAN verfolgt das Universitätsklinikum Regensburg das Ziel, Patientinnen und Patienten in der Klinik noch besser vor Infektionen zu schützen. Dazu werden alle potentiellen Übertragungswege analysiert. Erreger können sich beispielsweise von Patient zu Patient, durch das Personal, mobile Untersuchungsgeräte, aber auch über Einrichtungsgegenstände weiterverbreiten. Daher soll die Erregerbelastung auf verschiedenen Flächen in der Klinik festgestellt werden. Anhand dieser Ergebnisse werden häufig berührte Oberflächen mit einer innovativen antimikrobiellen Beschichtung versehen, um Übertragungswege gezielt zu unterbrechen. Wirksamkeit und Nutzen werden durch einen Vergleich mit konventionell desinfizierten Stationen überprüft. Zusätzlich soll ein mobiler, hochsensibler Keimdetektor entwickelt und in der Praxis erprobt werden, um Desinfektionslücken beispielsweise an Bettgestellen oder Infusionsständern direkt erkennen zu können.

Jährlich berät die Bayerische Forschungsstiftung über Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen Euro. Die Forschungsstiftung hat seit ihrer Errichtung im Jahr 1990 für 932 Projekte rund 590 Millionen Euro bewilligt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurden damit Gesamtprojektvolumina von rund 1,3 Milliarden Euro angestoßen. Zusätzlich vergibt die Forschungsstiftung Stipendien für die internationale Zusammenarbeit von Forschern sowie (Post)Doktoranden.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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