Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A
Pressemitteilungen

FÜRACKER: 87.600 EURO FÜR OBERAMMERGAU – Heimatministerium unterstützt Umbau- und Erneuerungsarbeiten im Passionstheater

9. Dezember 2019

Bayern ist stolz auf seine regionale Kultur und seine vielfältigen Traditionen. „Ob bayerisches Gemeinschaftsgefühl, Naturschauspiele, Traditionen, Familie oder Freunde - Heimat hat viele Gesichter. Das kulturelle Erbe Bayerns zu bewahren und in bewusster Auseinandersetzung mit der Tradition immer wieder neu zu gestalten, ist wesentlicher Bestandteil unserer Heimatpolitik. Die weltberühmten Oberammergauer Passionsspiele haben eine fast 400-jährige Geschichte. Im kommenden Jahr finden die 42. Passionsspiele statt. Dieses kulturelle Erbe gehört zur Heimat. Es verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich freue mich daher sehr, der Gemeinde Oberammergau für Umbau- und Erneuerungsarbeiten im Passionstheater eine Zuwendung von insgesamt 87.600 Euro aus Mitteln der Heimatpflege gewähren zu können“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit. Das Staatsministerium der Finanzen und für Heimat fördert unter bestimmten Voraussetzungen Projekte im Bereich Regionalkultur in allen Landesteilen mit Einmalzuschüssen.

Die Gemeinde Oberammergau führt anlässlich der Festspiele vom 16. Mai bis 4. Oktober 2020 Umbau- bzw. Erneuerungsmaßnahmen im Passionstheater durch. Neben Umbauarbeiten an der Freilichtbühne werden Jahrzehnte alte Halogen-Scheinwerfer durch moderne LED-Scheinwerfer ersetzt. Dadurch werden die Ausleuchtung und die Energieeffizienz wesentlich verbessert. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz, hob Füracker hervor.

Am Beginn der Tradition der weltberühmten Oberammergauer Passionsspiele steht ein Gelübde aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Im Jahr 1633 gelobten die Gemeindevorsteher, „die Passions-Tragödie alle zehn Jahre zu halten“, wenn das Dorf von der Pest befreit würde. Bereits ein Jahr später führten die Oberammergauer erstmals das 'Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus' auf einer Bühne auf, die auf dem Pestfriedhof, über den Gräbern errichtet worden war.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



Inhalt vorlesen lassen
Seite empfehlen
Seite drucken