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FÜRACKER: BRAUCHEN DRINGEND WEITERHIN STARKE STABILITÄTSORIENTIERTE STIMME AN DER SPITZE DER BUNDESBANK
21. Oktober 2021
Zum angekündigten Rücktritt von Bundesbankchef Jens Weidmann sagt Finanzminister Albert Füracker: „Der Rücktritt von Bundesbankpräsident Jens Weidmann ist ein schwerer Verlust für Deutschland und eine stabilitätsorientierte Geldpolitik. Er hat sich als hartnäckiger Verfechter einer soliden Finanzpolitik erwiesen – nicht nur zum Wohle aller deutschen Sparer, sondern auch für einen stabilen Euro und eine unabhängige EZB. Dies machte ihn zunehmend unbequemer für alle Unterstützer einer lockeren Geldpolitik. Deutschland ist und bleibt das wichtigste und wirtschaftsstärkste Mitglied im EZB-Rat. Wir brauchen daher dringend weiterhin eine starke stabilitätsorientierte Stimme an der Spitze der Bundesbank.“

„Die Folgen der ultralockeren Geldpolitik der EZB sind offensichtlich und spürbar: Inflation und Entwertung von Sparvermögen in Deutschland, gleichzeitig Fehlanreize und Ausbleiben dringend benötigter Reformen in einigen Euroländern. Eine neue Bundesregierung muss sich endlich auch dieser Fehlentwicklungen annehmen. Nach Bundesbankpräsident Axel Weber und den EZB-Direktoriumsmitgliedern Otmar Issing, Jürgen Stark und Sabine Lautenschläger ist Weidmann bereits der fünfte Fall eines Scheiterns an den bestehenden geldpolitischen Mehrheitsverhältnissen im EZB-Rat. Das allein sollte ein Alarmsignal sein!“, so Füracker.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers