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FÜRACKER: FATALES SIGNAL – EZB VERPASST ERNEUT CHANCE FÜR ÜBERFÄLLIGE KURSWENDE – EU-Geldpolitik muss Sorgen der Menschen vor steigender Inflation endlich ernst nehmen
16. Dezember 2021
Bayerns Finanzminister Albert Füracker zur heutigen geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB):

„Die EZB lässt mit ihrer heutigen Entscheidung erneut die Menschen im Stich. Ganz nach dem Motto ‚Alles nicht so schlimm‘ lässt die EZB der nach wie vor stetig steigenden Inflation weiter ihren Lauf. Die hart ersparten Reserven der Menschen werden schlicht entwertet und jeder bestraft, der für seine Zukunft vorgesorgt hat. Anstatt der Geldentwertung endlich entgegenzutreten, schiebt die EZB die überfällige Kurswende weiter auf und verunsichert dadurch Millionen Bürgerinnen und Bürger! Vor exakt 10 Jahren begann die kontinuierliche Leitzinssenkung, seit über 5 Jahren liegt dieser nun bei 0,0 Prozent. Die EZB steckt weiter im Dauer-Krisenmodus fest und verpasst eine Ausfahrt nach der anderen!“

„Niemand erwartet eine sofortige Leitzinserhöhung auf zum Beispiel zwei Prozent, aber es braucht jetzt dringend ein Signal, dass die EZB die Inflationsgefahr ernst nimmt und willens und in der Lage ist, ihr Preisstabilitätsmandat zu erfüllen. Der Beschluss, das Pandemie-Anleihekaufprogramm im Frühjahr auslaufen zu lassen, ist allenfalls ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber sicher noch keine Kurswende“, so Füracker.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers