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FÜRACKER: GIGABITNETZ AUF DER FRAUENINSEL IM CHIEMSEE IN BETRIEB GENOMMEN – Bayerns einzige Inselgemeinde hat Gigabit // Verbindung mit Glasfaser-Seekabel durch den Chiemsee // Projekt bereits ein Jahr früher abgeschlossen

24. Juli 2020

In Bayern geht der Ausbau von schnellem Internet mit Riesenschritten voran. Nahezu alle bayerischen Gemeinden sind aktiv im Förderprogramm. „Die Gemeinde Chiemsee hat das Gigabit-Ziel bereits erreicht. Der Freistaat hat die Gemeinde dabei mit einer Fördersumme von 224.974 Euro zum Ausbau des schnellen Internets unterstützt. Besonders erfreulich ist, dass trotz aller Schwierigkeiten bei der Verlegung eines Glasfaser-Seekabels, der Bau bereits ein Jahr früher als geplant abgeschlossen werden konnte“, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Freischaltung des Gigabitnetzes am Freitag (24.7.) zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Chiemsee, Armin Krämmer und Josef Scherl, Konzernbeauftragter der Deutschen Telekom für Bayern auf der Fraueninsel. Bislang war die Fraueninsel über ein Kupfer-Seekabel erschlossen. Ab sofort erfolgt die Versorgung über das neu verlegte rund 1,2 Kilometer lange gigabitfähige Glasfaser-Seekabel von Gstadt am Chiemsee zur Fraueninsel.

Die Bedeutung der Digitalisierung wird in den aktuellen Krisenzeiten immer deutlicher. Die Arbeit im Homeoffice, Videoschalten mit den Kollegen oder Online-Unterricht gehört für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Das geht nur mit einer gut ausgebauten Breitbandversorgung. „Bayern ist beim Breitbandausbau Vorreiter. Ziel ist der Ausbau von gigabitfähigen Breitbandnetzen in ganz Bayern. Über 96% aller bayerischen Haushalte sind bereits mit schnellem Internet versorgt. Bei den aktuellen Förderprojekten werden über 53.000 km Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 777.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt. „Ein schneller Internetanschluss ist in Bayern aber kein Privileg der Städte: im ländlichen Raum sind wir mit 90% deutschlandweit Spitzenreiter“, hob Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hervor.

Seit Ende 2013 wurden in Bayern durch Freistaat, Kommunen und Telekommunikationsunternehmen mehr als 2,3 Millionen unversorgte Haushalte erstmals an das schnelle Internet angeschlossen. Es ergingen bereits Bescheide über 1,1 Milliarden Euro für insgesamt 1.803 Kommunen. „Aber wir bleiben hier nicht stehen: Mit unserer neuen Gigabitförderung arbeiten Kommunen und Freistaat Hand in Hand für eine noch schnellere Versorgung unserer Bürger“, so Füracker weiter. Hier ist ein neuer Schritt gemacht: Mit der neuen Gigabitrichtlinie kann Bayern als erste Region in Europa auch die Beschleunigung von Anschlüssen in den Bereichen fördern, wo bereits schnelles Internet mit mind. 30 Mbit/s verfügbar ist (sog. „graue NGA-Flecken“). Bayerns ambitioniertes Ziel lautet: Gigabit bayernweit bis 2025.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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