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Pressemitteilungen

FÜRACKER: ORIGINALE SANDSTEINVASE WIEDER IM HOFGARTEN EREMITAGE – Sandsteinvase ergänzt barocke Vasen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts

1. Oktober 2020

„Die Eremitage in Bayreuth zählt zu den außergewöhnlichsten Schloss- und Gartenanlagen in Franken und ist wertvoller Bestandteil unserer Heimat Bayern. Es freut mich daher besonders, dass eine verschwunden geglaubte Sandsteinvase aus dem 18. Jahrhundert nun wieder ihren angestammten Platz im Hofgarten einnehmen kann“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Ab dem 8. Oktober kann die frisch restaurierte Vase wieder von allen Gästen der Parkanlage besichtigt werden.“

Ursprünglich wurden 18 Sandsteinvasen mit mythologischen Szenen in der Mitte des 18. Jahrhunderts für die Obere Grotte in der Eremitage angefertigt. Sie wurden 1802 im Zuge der Umgestaltung der Parkanlage zu einem Englischen Garten veräußert. Bereits seit 1997 befinden sich wieder fünf Vasen in der Eremitage. Nun konnte eine weitere durch die Bayerische Schlösserverwaltung zurückerworben werden. Das historische Stück war bislang im 1796 erbauten „Riedelsgut“ des mit der Eremitage beruflich verbundenen Architekten Carl Christian Riedel aufgestellt. Sie ist zwei Meter hoch, besteht aus sehr feinem Lankendorfer Sandstein aus der Region Bayreuth und ist mit bildlichen Reliefs sowie Ornamenten dekoriert.

Der Ausbau des 1664 gegründeten Tiergartens zu einer Eremitage begann bereits 1715 unter Markgraf Georg Wilhelm mit dem Bau eines Sommerschlosses als Mittelpunkt. Das Eremitageschloss, später Altes Schloss genannt, wurde als Mittelpunkt einer höfischen Einsiedelei im Hofgarten von seinem Erbauer am 15. August 1719 eingeweiht. Die Marktgräfin Wilhelmine machte aus der Einsiedelei und dem Hofgarten Eremitage eines der bemerkenswertesten Parkensembles des 18. Jahrhunderts in Deutschland. Das weitläufige Areal (ca. 49 Hektar) umfasst zahlreiche bedeutende Bauten und Wasserspiele.

Der Hofgarten Eremitage ist ganzjährig geöffnet. Weitere Informationen im Internet unter www.schloesser.bayern.de und www.bayreuth-wilhelmine.de

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