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FÜRACKER: VOLKER FREUND WIRD NEUER PRÄSIDENT DES LANDESAMTS FÜR STEUERN – Er tritt die Nachfolge von Dr. Roland Jüptner an
25. November 2020
„Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Bestellung und viel Erfolg bei Ihrer neuen verantwortungsvollen Aufgabe als Chef der Mittelbehörde – dem wichtigen Bindeglied zwischen Ministerium und den Finanzämtern in der bayerischen Steuerverwaltung.“ Mit diesen Worten übergab Finanz- und Heimatminister Albert Füracker die Bestellungsurkunde zum neuen Präsidenten des Bayerischen Landesamts für Steuern an Volker Freund. Er tritt ab 1. Dezember 2020 die Nachfolge von Dr. Roland Jüptner an, der in den Ruhestand eintritt. Dieser leitet das Landesamt seit 2009.

Der in Passau geborene Freund, Jahrgang 1960, gehört seit 1989 der Bayerischen Finanzverwaltung an. Er begann nach dem Studium der Rechtswissenschaften seine Berufslaufbahn im Bayerischen Finanzministerium. 1994 wechselte er an das Finanzamt Dachau und anschließend an das damalige Finanzamt München V. Ende 1995 wurde er in das Finanzministerium zurückberufen als Leiter eines Referats in der Haushaltsabteilung. Nach einer Tätigkeit in der Bayerischen Staatskanzlei von 1998 bis 2001 kehrte er als Leiter des Referats für Steuerpolitik und -gesetzgebung in das Finanzministerium zurück. Seit August 2017 leitet er die Steuerabteilung im Ministerium. Füracker dankte Freund für seine bisherige erfolgreiche Arbeit.

Die bayerische Steuerverwaltung genießt bundesweit einen hervorragenden Ruf. In den 101 bayerischen Finanzämtern und Finanzamtsaußenstellen sind rund 22.000 Bedienstete im Innendienst, in der Betriebsprüfung oder in der Steuerfahndung beschäftigt. Im vergangenen Jahr haben die Finanzämter rund 120 Milliarden Euro an Steuern eingenommen. Das Bayerische Landesamt für Steuern ist dabei im dreigliedrigen Aufbau der bayerischen Steuerverwaltung das Verbindungsglied zwischen dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat und den Finanzämtern. Das Landesamt mit Sitz in München verfügt über weitere Dienststellen in Nürnberg und Zwiesel.

Mit dem für die Steuer- und Staatsfinanzverwaltung verantwortlichen Rechenzentrum in Nürnberg unter dem Dach des Landesamts, erstreckt sich sein Aufgabenbereich auch auf die technische Dienstleistung für die entsprechenden Behörden und Institutionen. „Das Steuerrecht wird immer komplexer und die Finanzämter sind zu 100 Prozent abhängig von der IT. Eine funktionierende und leistungsfähige IT in der Steuerverwaltung ist damit essentiell.“, hob Füracker hervor. Das Rechenzentrum in Nürnberg werde als moderner staatlicher Dienstleister wahrgenommen.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers