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Pressemitteilungen

– Glauber: Umweltministerium wird im Jubiläumsjahr 2020 klimaneutral

17. Januar 2020

Das Umweltministerium feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Anlässlich des Jubiläumsjahres wird das Ministerium klimaneutral. Damit ist das Umweltministerium das erste Ministerium in Bayern mit einer ausgeglichenen CO2-Bilanz. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte: "Wir haben an vielen Stellschrauben gedreht, um den CO2-Ausstoß des Umweltministeriums deutlich zu reduzieren. Wir haben ein umfassendes Nachhaltigkeitspaket geschnürt: Im Laufe des vergangenen Jahres wurde der Fuhrpark verstärkt auf alternative Antriebstechniken umgestellt. Um diese sinnvoll nutzen zu können, wurden weitere E-Tankstellen inklusive einer Schnellladestation errichtet. Drei Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Ministeriums versorgen uns jährlich mit rund 55.500 kWh Strom. Durch den Bezug von Ökostrom konnten wir zudem mehrere Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen. Ein großes Potential liegt im Wärmebereich. Da werden wir ansetzen und ab dem Frühjahr 2020 die Fenster an der Außenfassade austauschen." Die Wärme ist für mehr als die Hälfte der CO2-Emissionen des Umweltministeriums verantwortlich. Auch bei Dienstreisen gibt es noch weiteres Einsparpotential. Der Grundsatz 'Zug vor Flug' wird noch stärker ausgeweitet.

 

Die angefallenen und unvermeidbaren Treibhausgasemissionen werden ein Jahr rückwirkend bilanziert und aktuell durch ein Biogasprojekt für Kleinbauern im chinesischen Sichuan kompensiert. Insgesamt waren es im Jahr 2018 rund 630 Tonnen CO2, die durch Vermittlung der Future Climate GmbH kompensiert wurden. "Wir erfassen alle Emissionen, um sie dann konsequent zu reduzieren und sofern erforderlich zu kompensieren. Wir wollen in Zukunft noch besser werden. Dazu werden wir eine Bayerische Kompensationsplattform ins Leben rufen. Ziel ist es, dass die Erlöse der Kompensationszertifikate an Klimaschutzprojekte im Freistaat fließen. Das kann dem Klimaschutz in Bayern einen kräftigen Schub geben", betonte Glauber. Die Kompensationsplattform wird bei der neuen Landesagentur für Energie und Klimaschutz eingerichtet. Sie hat die Aufgabe, staatliche Kompensationsprojekte in Bayern umzusetzen. In einem zweiten Schritt soll auch der CO2-Ausstoß von Unternehmen aus Bayern über diese Plattform ausgeglichen werden können. Das Konzept eines klimaneutralen Umweltressorts dient als Grundlage für die Umsetzung der klimaneutralen Staatsverwaltung bis 2030.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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