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Pressemitteilungen

Gutes Signal für Weg Bayerns bei der Digitalisierung der Schulen – Kultusminister Michael Piazolo zur heute veröffentlichten vbw-Studie zur Digitalisierung an bayerischen Schulen

30. Oktober 2019

MÜNCHEN. „Mit unserem Gesamtkonzept zur digitalen Bildung sind wir in Bayern auf dem richtigen Kurs. Wir haben uns genau auf die richtigen Bereiche konzentriert – Ausstattung, Unterricht, Fortbildung und Beratung. Das zeigt die heute veröffentlichte Studie der vbw“, betonte Kultusminister Michael Piazolo in München angesichts der Veröffentlichung der Studie der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw).

Der Studie zufolge sollte die digitale Bildung eine geeignete technische Ausstattung, Unterricht mit und über digitale Medien, die medienpädagogische Qualifizierung der Lehrkräfte und eine funktionierende Beratungsstruktur für die Schulen umfassen. Ein wichtiger Baustein der Studie ist zudem die Umsetzung des Datenschutzes an Schulen. Minister Piazolo sagte hierzu: „Ein ganz wesentliches Ziel schulischer Arbeit sehe ich darin, Schülerinnen und Schülern beizubringen, mit den eigenen personenbezogenen Daten verantwortungsvoll umzugehen. Das beginnt damit, dass wir als Staat Angebote machen, bei denen die Nutzer datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite stehen – wie es z.B. bei mebis der Fall ist.“

Das bayerische Kultusministerium unterstützt die Schulen und Schulaufwandsträger bei dieser Aufgabe mit umfangreichen Maßnahmen und Initiativen. Hierzu einige Beispiele:

  1. Im Rahmen des Masterplans BAYERN DIGITAL II hat der Freistaat aus Landesmitteln bereits frühzeitig ein Förderprogramm zur Verbesserung der digitalen Bildungsinfrastruktur an Schulen im Umfang von 212,5 Mio. Euro aufgelegt. Zusammen mit den Bundesmitteln aus dem DigitalPakt Schule erhalten die Schulaufwandsträger im Freistaat eine Digitalisierungsmilliarde für den Ausbau der schulischen IT-Infrastruktur: Damit können sowohl 50.000 Unterrichtsräume zu digitalen Klassenzimmern weiterentwickelt als auch die berufliche Bildung durch Einrichtung integrierter Fachunterrichtsräume gestärkt werden.

  2. Mit der Online-Plattform „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ stellt das Kultusministerium allen Schulen im Freistaat ein rechtssicheres und datenschutzkonformes Werkzeug für digital gestützten Unterricht zur Verfügung. Es besteht u. a. aus einer Lernplattform, einer Tafelsoftware, einem Prüfungsarchiv und einer Mediathek, die die Lehrkräfte ohne datenschutz- und urheberrechtliche Bedenken nutzen können. Derzeit greifen über eine Million Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an 4.200 Schulen auf das Angebot zurück.

  3. Mit einer breit angelegten Fortbildungsoffensive an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen werden die Lehrerinnen und Lehrer in Bayern dabei unterstützt, die Digitalisierung für ihren Unterricht gewinnbringend zu nutzen. Neben webbasierten Selbstlernkursen steht seit dem Schuljahr 2019/2020 ein Netzwerk aus über 200 Experten und Referenten für Fortbildungen auf lokaler, regionaler und schulinterner Ebene zur Verfügung.

  4. Der Freistaat unterstützt die Schulen bei Fragen zum Datenschutz in vielfältiger Weise: Jeder Schule steht ein extra ausgebildeter örtlicher Datenschutzbeauftragter rund um die technischen und rechtlichen Fragestellungen zur Verfügung. Weitere Unterstützung bieten datenschutzsichere Soft- und Hardwarelösungen sowie verschiedene Arbeitshilfen für den Schulalltag. Darüber hinaus unterstützen 170 Beraterinnen und Berater digitale Bildung bayernweit Schulen und Lehrkräfte bei pädagogischen, didaktischen, technischen sowie rechtlichen Fragestellungen.

    Günther Schuster, Leiter der Pressestelle und Pressesprecher
    Elena Schedlbauer, Stv. Pressesprecherin

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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