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Herrmann bei Fachtagung ‚Mobilitätsservice 2.0’des Instituts für Rundfunktechnik

29. März 2017

+++ Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat sich heute auf der Fachtagung 'Mobilitätsservice 2.0' des Instituts für Rundfunktechnik in München für eine noch engere Vernetzung von Verkehrsinformationen ausgesprochen. "Verkehrsteilnehmer sollten sich vor und während ihrer Reise bestmöglich über ihre Fahrtroute informieren können, idealerweise in Echtzeit", so der Minister. Das helfe beispielsweise, Staus zu umfahren und damit auch ein Stück weit zu entschärfen. "Ganz wichtig ist, dass sicherheitsrelevante Warnmeldungen wie zum Beispiel eine ungesicherte Unfallstelle oder ein Falschfahrer sofort gemeldet werden", ergänzte Herrmann. "Hierfür müssen öffentliche und private Datenquellen optimal genutzt sowie intelligente Verkehrssysteme möglichst flächendeckend eingesetzt werden." +++

Wie Herrmann erläuterte, stellt das bayerische Innen- und Verkehrsministerium über die Auskunftsportale 'BayernInfo', Bayern-Fahrplan' und Bayernnetz für Radler' bereits ein hochwertiges Informationsangebot bereit. Seit 2011 arbeiten Experten aus der Bayerischen Straßenbauverwaltung, der Bayerischen Polizei, des Bayerischen Rundfunks und des ADAC an der Verbesserung der Verkehrsinformationsdienste. "Durch gegenseitigen Informations- und Datenaustausch sowie die Zusammenarbeit der Verkehrsredaktionen können die Bürger besser und schneller informiert werden", ist sich der Verkehrsminister sicher. So kann beispielsweise schon heute jeder wichtige Verkehrsinformationen über den TMC-Dienst der Rundfunkanstalten auf seinem Navigationsgerät oder Radio und Digitalradio empfangen. Künftig können mit TPEG-Diensten über Digitalradio DAB+, Mobilfunk oder WLAN noch wesentlich mehr und präzisere Verkehrsinformationen bereit gestellt werden. Das verbessert die Verkehrssicherheit. Herrmann: „Wenn wir in unserem Auto auf der Fahrt gewarnt werden, wo sich Falschfahrer befinden oder Unfallstellen noch nicht gesichert sind, kann das lebensrettend sein!“

Das Thema Digitalradio beschäftigt aber sein Haus nicht nur bei der Verkehrsinformation. „Wir wollen die zusätzlichen Möglichkeiten des Digitalradios in Zukunft auch für den Katastrophenschutz nutzen. Damit ergänzen wir die etablierte und bewährte Warnung über das herkömmliche Radio.“

Einen besonderen Service bietet der Freistaat für seine Bürgerinnen und Bürger im Internet an. Die Auskunftportale „BayernInfo“, „Bayern-Fahrplan“ und „Bayernnetz für Radler“ gibt es kostenfrei zum download für alle. Die zugehörigen Apps können mobil auf der Reise genutzt werden. „Aber gleich, wie sie unterwegs sind: Kommen sie gut an!“, sagte Herrmann abschließend.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.innenministerium.bayern.de/med/apps/index.php

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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