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21. November 2014

Am Mittwoch, 26. November 2014, 11.00 Uhr, zeichnet Ministerpräsident Horst Seehofer im Antiquarium der Münchner Residenz zwölf Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst mit dem Bayerischen Maximiliansorden aus.

Seehofer: „Der Maximiliansorden ist die höchste Würdigung des Freistaats Bayern für außergewöhnliche Leistungen in Wissenschaft und Kunst. Bayern zollt damit Persönlichkeiten Dank und Anerkennung, denen wir als Freistaat und als Gesellschaft insgesamt wissenschaftlichen Fortschritt und künstlerische Höchstleistungen verdanken und deren Lebenswerk Maßstäbe gesetzt hat. Und der Maximiliansorden setzt ein klares Signal: Bayern ist und bleibt Wissenschafts- und Kulturstaat von nationalem und internationalem Rang. Mit kraftvollen Investitionen in Bildung, Wissenschaft, Innovation und Kultur setzt die Bayerische Staatsregierung Schwerpunkte und bereitet so den Weg für Ordensträger von heute und morgen.“

Der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst geht auf eine Gründung von König Maximilian II. aus dem Jahre 1853 zurück. Er wurde in Fortsetzung alter bayerischer Tradition 1980 per Gesetz geschaffen. Mit ihm zeichnet der Bayerische Ministerpräsident herausragende Leistungen auf den Gebieten der Wissenschaft und Kunst aus. Bislang wurde der Maximiliansorden an 208 Persönlichkeiten verliehen. Davon entfallen auf die Abteilung Wissenschaft 115 Ordensauszeichnungen, auf die Kunst 93 Auszeichnungen. Die Zahl der lebenden Ordensträger soll 100 nicht überschreiten. Mit den zwölf neuen Trägern des Maximiliansordens besteht die Ordensgemeinschaft aus 97 Persönlichkeiten.

Hinweis für Berichterstatter:

Medienvertreter sind zur Verleihung herzlich eingeladen. Bitte Presseausweis bereithalten. Es wird gebeten, eine dem Anlass entsprechende Kleidung zu tragen.

Bilder des offiziellen Fotografen können kostenlos unter der E-Mail-Adresse pressebild@stk.bayern.de angefordert werden.

Bei der Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst am 26. November 2014 werden folgende Persönlichkeiten ausgezeichnet:

Abteilung für Wissenschaft:

Professor Dr. Dr. sc. h.c. August Böck

ehem. Ordinarius für Mikrobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Geltendorf

Professor Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Ertl

ehem. Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft Berlin

Berlin

Professor Dr.-Ing. Gerhard Hirzinger

ehem. Direktor des Robotik- und Mechatronik-Zentrums des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Oberpfaffenhofen

Seefeld

Professor Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof

Seniorprofessor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Richter am Bundesverfassungsgericht a. D.

Heidelberg

Professor Dr. Dr. h.c. Christian Meier

ehem. Professor für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Historiker

Hohenschäftlarn

Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Christiane Nüsslein-Volhard

Biologin, wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und ehem. Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie Tübingen

Tübingen

Abteilung für Kunst:

Anita Albus

Schriftstellerin, Malerin

München

Sibylle Canonica

Schauspielerin

München

Professor Dr. Jens Malte Fischer

Germanist, Musik- und Theaterwissenschaftler

München

Dr. Christian Gerhaher

Sänger (Bariton), Honorarprofessor für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München

München

Professor Gerhard Oppitz

Pianist, ehem. Professor an der Hochschule für Musik und Theater München

Ismaning

Professor Dr. h.c. Wolfgang Rihm

Komponist

Karlsruhe