Intensive Vorbereitungen auf den Unterrichtsstart – große Bandbreite an digitalen Instrumenten für Schulen
30. Dezember 2020

MÜNCHEN. Die Vorbereitungen auf den Unterrichtsstart nach den Weihnachtsferien laufen auf Hochtouren. Das Kultusministerium ist auf die verschiedenen Szenarien vorbereitet und hat die Schulen noch einmal dafür sensibilisiert, die entsprechenden digitalen Werkzeuge für möglichen Distanz- oder Wechselunterricht bereit zu halten.

Die Schulen verfügen über eine große Bandbreite an digitalen Instrumenten, wie etwa Videokonferenz-Tools wie MS Teams, eigene Schulportale, Cloud-Speicher, Web-Office-Programme und Lernplattformen.

Die mebis-Lernplattform, die täglich von rund einem Achtel der Schülerinnen und Schüler genutzt wird, wird derzeit während der Weihnachtsferien mit hohem Ressourceneinsatz optimiert. Mit externen IT-Dienstleistern und Partnern werden regelmäßig eng getaktete Lasttests durchgeführt. Vor den Weihnachtsferien führten die punktuell hohen Zugriffszahlen rund um den Unterrichtsbeginn gegen 8 Uhr morgens zu vorübergehenden Erreichbarkeitsproblemen der Lernplattform. Im Rahmen der gründlichen Ursachenforschung unter Einbindung von externen IT-Dienstleistern wurden zwei potentielle Handlungsfelder identifiziert: Zum einen wurden die erweiterten Speicherkapazitäten noch besser an das mebis-Betriebssystem angepasst und zum anderen wird mit einem neuen Plug-in der Anmeldeprozess vereinfacht und damit beschleunigt. Um Störungen aufgrund von Belastungsspitzen zu vermeiden, werden den Schulleitungen je nach Schulstart gestaffelte Nutzungsstarts nahegelegt. Zudem soll mebis in erster Linie für das Einstellen und Austauschen von Lerninhalten verwendet werden – für diesen Zweck wurde es auch konzipiert. Für synchrone Konferenzen und unmittelbare virtuelle Interaktion eignen sich andere Instrumente besser.

Seit März hat das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) zusammen mit dem IT-Dienstleistungszentrum (IT-DLZ) mit hoher Intensität an der Optimierung der mebis-Systeme gearbeitet: So wurde unter anderem die Anzahl der Server von sechs auf 36 erhöht, die Leistungsfähigkeit aufgrund der neuen Server verzehnfacht und die Rechenleistung durch eine Vervielfachung der Prozessoren erweitert.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers