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Mehr Schülerinnen und Schüler zurück im Präsenzbetrieb – Piazolo: "Grundwissen sichern – Ankommen ermöglichen"
10. Mai 2021

MÜNCHEN. Dank sinkender Inzidenzwerte und des neuen Schwellenwerts 165 kehren in diesen Tagen viele Schülerinnen und Schüler in den Präsenz- bzw. Wechselunterricht zurück. „Ich freue mich, dass damit ein Stück Alltag in unsere Familien zurückkehrt. Mehr als fünf Monate ohne regelmäßigen Schulbesuch waren und sind für viele eine große Herausforderung“, so Kultusminister Piazolo. Für diese Klassen gibt der Minister daher eine klare Maxime aus: „Der Fokus wird hier in den kommenden Wochen ganz klar auf der Sicherung von Basiswissen und grundlegenden Kompetenzen liegen. Unsere Schülerinnen und Schüler müssen sich erst wieder einfinden. Zeitdruck und übermäßigen Leistungsdruck wollen wir dabei vermeiden.“

Aus diesem Grund kündigte der Minister auch an, dass an Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen, wo die Zahl der sog. „großen Leistungsnachweise“ vorgegeben ist, in diesem Schuljahr keine Schulaufgaben mehr stattfinden werden: „Wir wollen auch heuer am Schuljahresende ein aussagekräftiges Feedback zum Leistungsstand – aber keinen übermäßigen Druck durch zu viele Leistungsnachweise. Selbst wenn nur noch eine Schulaufgabe pro Fach geschrieben würde, käme es vielfach zu einer Ballung – und die wollen wir verhindern.“ Sog. „kleine Leistungsnachweise“ können an Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen schriftlich wie mündlich weiter stattfinden – freilich auch hier mit Augenmaß. An anderen Schularten – wie z. B. der Mittelschule – verfügen die Lehrkräfte ohnehin über größere Spielräume.

Mit Blick auf das Schuljahresende bzw. das kommende Schuljahr stellte Piazolo weitere coronabedingte Anpassungen in Aussicht: „Schon bei der Konzeption unseres Unterstützungsprogramms war uns klar: Die Corona-Auswirkungen werden den Schulbetrieb noch länger prägen. Wir werden daher auch heuer beim Vorrücken auf Probe großzügig sein, ein Wiederholen nicht auf die Höchstausbildungsdauer anrechnen und weiterhin Schwerpunkte im Lehrplan setzen. Mein oberstes Ziel ist es aber, die Schülerinnen und Schüler so rasch wie möglich in einen normalen Schulalltag zurückzuführen –  am besten so bald wie möglich mit vollem täglichem Präsenzunterricht für alle.“

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers