Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A
Pressemitteilungen

Mehr Straftaten gegen Juden

25. Mai 2020

Die Zahl antisemitischer Straftaten in Deutschland und auch in Bayern steigt. 2019 gab es mehr als 300 antisemitisch motivierte Straftaten im Freistaat. Bei den Corona-Protesten wurde in den vergangenen Wochen die Maskenpflicht immer wieder mit dem Tragen des Judensterns verglichen. Die bayerische Justiz warnt vor der Verbreitung antisemitischer Verschwörungstheorien und der Relativierung der Schoah, auch weil diese zum Nährboden für Straftaten werden können.

Um die Staatsanwaltschaften bei der Verfolgung antisemitischer Straftaten zu unterstützen, haben die Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Generalstaatsanwaltschaften unter Federführung von Oberstaatsanwalt Andreas Franck einen bisher in Deutschland einzigartigen Leitfaden erarbeitet: "Antisemitische Straftaten erkennen". Ziel dieses Leitfadens ist es, Anhaltspunkte für eine judenfeindliche Tatmotivation darzustellen – und damit antisemitische Straftaten leichter zu identifizieren.

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich wird den neuen Leitfaden am

Mittwoch, den 27. Mai 2020, um 11:00 Uhr, bei der
Generalstaatsanwaltschaft München
Karlstraße 66
80335 München

gemeinsam mit dem bayerischen Antisemitismusbeauftragten MdL Dr. Ludwig Spaenle, dem Münchner Generalstaatsanwalt Reinhard Röttle und dem Antisemitismusbeauftragten der Generalstaatsanwaltschaft München Andreas Franck im Rahmen eines Pressegesprächs vorstellen.

Die Medien sind
zu diesem Termin herzlich eingeladen!
 Es wird Gelegenheit zu Filmaufnahmen, Pressefotos
und Interviews bestehen!

Einlass kann aufgrund der gebotenen Schutzmaßnahmen NUR nach Anmeldung per E-Mail erfolgen. Auf die Einhaltung der gebotenen Schutzmaßnahmen wird geachtet. Schutzmasken werden bereitgestellt.

 

Wir bitten Sie, sich vorab beim Pressereferat des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz (Tel. 089/5597-3111, E-Mail presse@stmj.bayern.de) anzumelden.

 

 

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



Inhalt vorlesen lassen
Seite empfehlen
Seite drucken