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Gesundheit & Pflege

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Bayern: Gute Medizin und Pflege in allen Regionen

Gesundheitsförderung und Prävention sind Kernelemente bayerischer Gesundheitspolitik. Sie eröffnen Chancen und Möglichkeiten in jedem Lebensalter und in allen Lebensbereichen. Mit dem Bayerischen Präventionsplan und dem Bündnis für Prävention wollen wir die bestmögliche Gesundheit für alle Menschen im Freistaat erreichen.

Zudem stärken die Bayerische Impfstrategie und der bayerische Aktionsplan gegen Antibiotikaresistenzen den Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Auch die Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf die Gesundheit beobachten wir kontinuierlich, um – falls nötig – zielgerichtet eingreifen zu können.

Für die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger setzt Bayern auf leistungsfähige Krankenhäuser, Ärzte und Apotheken – wohnortnah und in allen Landesteilen. Bei der Zahl der Ärzte gehört Bayern deutschlandweit mit weit über 26.000 ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte stabil zu den Besten. Um diese ambulanten Strukturen, vor allem auch im ländlichen Raum zu erhalten und noch weiter zu verbessern, haben wir bereits 2012 ein Förderprogramm aufgelegt und dafür bis einschließlich 2018 38,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit weiteren 15,3 Millionen Euro für 2019 und 2020 soll das Programm weiter ausgebaut werden.

Unsere Kliniken unterstützen wir dabei, auf dem neuesten Stand zu bleiben und mit dem medizinisch-technischen Fortschritt mitgehen zu können. Der Investitionsbedarf ist kontinuierlich hoch. 2019 soll deshalb der Förderansatz von 643 Millionen Euro in voller Höhe erhalten bleiben.

Neben der stationären und ambulanten Versorgung stellt der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) die dritte Säule des Gesundheitssystems dar. Seine Hauptaufgabe besteht nicht darin, Kranke zu heilen, sondern dafür zu sorgen, dass wir gar nicht erst krank werden. Zu den Hauptthemen des ÖGD zählen Prävention, Einschätzung von Gesundheitssituationen, Infektionsschutz, Epidemiologie, Beratung und Unterstützung sowie Kita- und Einschulungsuntersuchungen.

Wir brauchen passgenaue Lösungen für die spezifischen Versorgungssituationen vor Ort. Deswegen fördert der Freistaat das Entstehen von lokalen Netzwerken für die medizinische Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention. Mit dem Förderprogramm Gesundheitsregionenplus werden Landkreisen und kreisfreien Städten hierfür jeweils bis zu 250.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Gerade am Anfang und am Ende des Lebens muss die medizinische Versorgung speziellen Bedürfnissen gerecht werden. Deshalb investiert der Freistaat mit dem neuen Zukunftsprogramm Geburtshilfe jährlich über 26 Millionen Euro, um die Geburtshilfe in allen Landesteilen dauerhaft auf hohem Niveau sicherzustellen. Davon können die Landkreise und kreisfreien Städte bereits seit 2018 bis zu 5 Millionen Euro zur Stärkung der Hebammenversorgung in der Geburtshilfe und der Wochenbettbetreuung erhalten. 21,5 Millionen Euro sollen für Kommunen im ländlichen Raum zur Verfügung stehen, die Betriebsdefizite von Geburtshilfeabteilungen an Krankenhäusern ausgleichen müssen. Zudem erhalten freiberufliche Hebammen seit Herbst 2018 einen jährlichen Bonus in Höhe von 1.000 Euro, wenn sie in einem Jahr mindestens vier Geburten betreut haben. Ab Herbst 2019 werden freiberufliche Hebammen, die sich in Bayern in eigener Praxis niederlassen, eine Prämie von einmalig 5.000 Euro als „Gründerpaket“ erhalten.

Für eine umfassende Begleitung am Lebensende fördert der Freistaat den bedarfsgerechten Aus- und Aufbau einer leistungsfähigen und hoch qualifizierten Hospiz- und Palliativversorgung. Unser Ziel ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in einer ihnen vertrauten Umgebung zu versorgen und zu unterstützen und ihnen dadurch einen schmerzfreien Abschied in Würde zu ermöglichen.

Mit dem neuen Landespflegegeld setzen wir ein wichtiges Signal für die Stärkung des Selbstbestimmungsrechts pflegebedürftiger Menschen: Pflegebedürftige in Bayern ab Pflegegrad 2 bekommen pro Jahr 1.000 Euro zusätzlich – und zwar schnell und unbürokratisch. Das bietet die Möglichkeit, sich selbst etwas Gutes zu tun oder Menschen eine finanzielle Anerkennung zukommen zu lassen, die Pflegebedürftigen am nächsten stehen: Pflegende Angehörige, Freunde, Helferinnen und Helfer. Rund 400 Millionen Euro investiert Bayern pro Jahr in das Landespflegegeld.

Außerdem investieren wir kräftig in die Infrastruktur für Pflegebedürftige, weil wir für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen auch optimale Wohn- und Pflegestrukturen schaffen wollen. Mit einem Fünf-Millionen-Euro-Programm sollen mindestens 500 neue Plätze für die Kurzzeitpflege geschaffen werden. Zudem ist für eine zukunftsfähige bayerische Pflegeinfrastruktur die Wiedereinführung einer staatlichen Investitionskostenförderung für den Bereich der Pflege vorgesehen. Ab dem Jahr 2019 sollen bis zu 1.000 Pflegeplätze gefördert werden.

Bayern unterstützt zudem den Auf- und den Ausbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag, die darauf abzielen, pflegende Angehörige zu entlasten und Pflegebedürftige darin zu unterstützen, möglichst lange im gewohnten häuslichen Umfeld zu verbleiben. Derzeit fördern wir über 690 Angebote zur Unterstützung im Alltag mit etwa 1,7 Millionen Euro jährlich. Dazu zählen vor allem Betreuungsgruppen und ehrenamtliche Helferkreise, in denen sich unter fachlicher Leitung rund 3.100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren. Zudem fördern wir über 100 Fachstellen für pflegende Angehörige aus dem Förderprogramm „Bayerisches Netzwerk Pflege“ mit rund 1,6 Millionen Euro pro Jahr. Aufgabe der Fachstellen für pflegende Angehörige ist es, durch psychosoziale Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastung der pflegenden Angehörigen zu verhindern, dass die Angehörigen durch die oft lang andauernde Pflege eines nahestehenden Menschen selbst erkranken und zum Pflegefall werden. Daneben fördern wir auch neue Wohn- und Betreuungsformen, wie ambulant betreute Wohngemeinschaften. Wir stellen Mittel für den demenzgerechten Aus- und Umbau eigenständiger Einrichtungen der Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege bereit und fördern fortschrittliche Projekte, die die Lebensqualität und Rahmenbedingungen in der Pflege verbessern. Für eine qualitätsvolle und menschliche Pflege werben wir erfolgreich um Nachwuchs und steigern die Attraktivität des Pflegeberufs. Wir unterstützen außerdem digitale und innovative technische Lösungen, mit denen der Verbleib zuhause ermöglicht oder erleichtert werden kann.

Um all die wichtigen Themen der Pflege umzusetzen, brauchen wir mehr junge Menschen, die in der Pflege ihre berufliche Zukunft sehen. Die generalistische Pflegeausbildung bietet attraktive Rahmenbedingungen mit besten Perspektiven. Die generalistische Pflegeausbildung wird ab dem Ausbildungsjahr 2020 angeboten. Dann stehen Absolventinnen und Absolventen künftig alle drei Fachgebiete der Pflege, also Alten-, Kinderkranken- oder Krankenpflege offen. Die Wahl des Ausbildungsorts schränkt die spätere Berufswahl nicht mehr ein. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unterstützt die Ausbildungsträger und -schulen bei der Einführung des neuen Pflegeberufegesetzes. Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie unter www.generalistik.bayern.de.

 

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Corona-Maßnahmen bis einschließlich 19. April 2020 verlängert
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Video in Gebärdensprache: Videobotschaft des Ministerpräsidenten (22. März 2020)
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Vorläufige Ausgangsbeschränkung in Bayern
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Corona-Maßnahmen bis einschließlich 19. April 2020 verlängert

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Die Lage bleibt sehr ernst. Auch wenn wir es uns anders wünschen: Wir müssen die Corona-Maßnahmen in Bayern analog zum Bund bis 19. April verlängern, aber nicht verschärfen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten weiter. Wir können uns leider vor dieser Prüfung nicht wegducken.“ Die Maßnahmen im Überblick findet ihr hier: http://q.bayern.de/ausgangsbeschraenkung-bayern und häufig gestellte Fragen und Antworten unter http://q.bayern.de/faq-corona Besuchen Sie uns auch auf http://www.bayern.de, http://www.facebook.com/bayern und https://www.instagram.com/bayern.de

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Kabinettssitzung zur Corona-Pandemie (24. März 2020)

Das Bayerische Kabinett unter Leitung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat in seiner Sitzung am 24. März 2020 über folgende Themen beraten: Sonderfonds Corona-Pandemie wächst auf insgesamt 20 Mrd. Euro an / Freistaat Bayern bleibt in der Corona-Krise handlungsfähig / Aufbau der Kapazitäten zur Herstellung von Medizinprodukten / Produktion bayerischer Atemschutzmasken kraftvoll angelaufen. Alle Infos zur heutigen Kabinettssitzung und weitere beschlossene Maßnahmen finden Sie hier: http://q.bayern.de/kabinett-24-maerz Besuchen Sie uns auch auf http://www.bayern.de, http://www.facebook.com/bayern und https://www.instagram.com/bayern.de

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Video in Gebärdensprache: Videobotschaft des Ministerpräsidenten (22. März 2020)

Videobotschaft von Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Es war notwendig, dass wir gehandelt haben. Ich hätte es als Ministerpräsident nicht verantworten können, zwei oder drei Tage länger zu warten. Danke an alle, die mitmachen. Und danke an alle, die Mut machen.“ Besuchen Sie uns auch auf http://www.bayern.de, http://www.facebook.com/bayern und https://www.instagram.com/bayern.de

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Vorläufige Ausgangsbeschränkung in Bayern

Pressekonferenz am 20. März 2020 mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung in Bayern anlässlich der Corona-Pandemie. Besuchen Sie uns auch auf http://www.bayern.de, http://www.facebook.com/bayern und https://www.instagram.com/bayern.de

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