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Nach der Kabinettssitzung: Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL (rechts), auf dem Weg zur Pressekonferenz im Prinz-Carl-Palais.

Klimaschutz in Bayern

In der Kabinettssitzung vom 28. Juni 2022 erneuerte das Kabinett unter Federführung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, die Zielsetzungen Bayerns zum Klimaschutz wie folgt:

1. Der Freistaat Bayern soll bereits 2040 die Klimaneutralität erreichen.
2. Für die Staatskanzlei und die Staatsministerien selbst wird sogar eine Klimaneutralität bis zum Jahr 2023 angestrebt.
3. Reduktion der Treibhaus-Emissionen um 65 Prozent bis 2030.
4. Als Steuerungs- und Kontrollinstanz für ein klimaneutrales Bayern 2040 wird ein Koordinierungsstab Klimaschutz aus Staatskanzlei und Staatsministerien eingerichtet.

Zur Erreichung dieser Ziele sollen allein im Jahr 2022 eine Milliarde Euro bereitgestellt werden und fast 22 Milliarden bis 2040. Das Bayerische Klimaschutzgesetz wird derzeit vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz überarbeitet.

Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung am 28. Juni 2022.

Das Bayerische Klimaschutzgesetz wird dabei die von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, am 21. Juli 2021 gehaltene Regierungserklärung umsetzen und ergänzen. Zur Erreichung der ambitionierten Ziele werden für die Gemeinden, Landkreise und Bezirke Förderprogramme sowie beratende Unterstützung seitens der kommunalen Klima- und Energieagenturen angeboten. Zudem wird die Bayerische Bauordnung in Bezug auf Solaranlagen für Bauvorhaben ab 2023 geändert, zusätzlich wurde das Solarpotenzial staatlicher Dächer geprüft. Hier werden bereits im Jahr 2022 im Zuge von Baumaßnahmen der Ressorts weitere PV-Anlagen errichtet. Zudem wird die 10 H-Regelung angepasst. Bericht aus der Kabinettssitzung vom 28. Juni 2022 

Regierungserklärung zum Klimaschutz

Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, hat am 21. Juli 2021 vor dem Bayerischen Landtag seine Regierungserklärung zum Klimaschutz gehalten.

Das Klima-Programm umfasst 50 Maßnahmen in fünf zentralen Sektoren:

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, hält seine Regierungserklärung zum Klimaschutz am 21. Juli 2021 vor den Abgeordneten im Plenarsaal des Bayerischen Landtags.

Die Bayerische Staatsregierung will ihre Klima-Ziele im Bayerischen Klimaschutzgesetz festschreiben:

  • Klimaneutralität Bayerns bis 2040,
  • Klimaneutralität Staatsregierung bis 2023,
  • Reduktion der Treibhaus-Emissionen um 65 % bis 2030.

Dafür sollen allein im Jahr 2022 eine Milliarde Euro bereit gestellt werden und fast 22 Milliarden bis 2040.

Grafik: In einer Baumkrone werden die zentralen Maßnahmen des Klimaprogramms Bayern dargestellt

Grafik: Die zentralen Maßnahmen des Klimaprogramms Bayern.

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Regierungserklärung zum Klimaschutz (Kurzversion)

Klima-Programm: 5 Schwerpunkte mit 50 Maßnahmen

  • Erneuerbare Energien

  • Natürliche CO2-Speicher (Moore, Wald, Wasser)

  • Klima-Bauen und Klima-Architektur

  • Smarte und nachhaltige Mobilität

  • Moderne Klimaforschung und Clean-Tech

Wesentliche Maßnahmen

1. Erneuerbare Energien

  • Leitungsbau: Beschleunigte Genehmigungen beim Stromleitungsbau durch 45 % mehr Planungskapazitäten
  •  Sonne / Photovoltaik (PV)
    • Staatliche Dächer: Viermal so viele PV-Anlagen wie bisher.
      Ziel: 1.300 statt 340.
    • Verdoppelung 10.000 Häuser-Programm.
      Ziel: 40.000 Förderungen privater PV-Speicher in 2022
    • PV-Offensive entlang Autobahnen, an Lärmschutzwänden, Einhausungen, auf Fahrbahnbelägen, Parkplätzen etc.
    • Agri-Photovoltaik: Kombination von Landwirtschaft und Solarparks.
      Umsetzung Forschungshaben und Modellprojekte.
  • Geothermie – Totalausschöpfung: Deckung von 25 % des bayerischen Wärmebedarfs bis 2050.
  • Wind: Mehr Windkraft durch Reform von 10 H und Abbau von Genehmigungshindernissen (Repowering, Staatswald, Vorrang-/vorbelastete Gebiete). 

2. Natürliche CO2-Speicher (Moore, Wald, Wasser)

  • Moore: Sanierung / Wiedervernässung von 55.000 Hektar Moorflächen
  • Wald: Verdoppelung des Waldumbaus und der Erstaufforstung
  • Landwirtschaft: Programm für Humuserhalt und -aufbau
  • Wasser: Hochwasserschutz und Hochwasser-TÜV,
    Wassermanagement, Wassercent

3. Klima-Bauen und Klima-Architektur

  • Holzbau-Offensive
    • Neue Regel: Staat baut mit Holz, wo immer möglich.
    • Leuchtturmprojekte Holzbau, z. B: TU Nürnberg, Kunstcampus München
    • Förderprogramme,
      • Für Kommunen: bis 2030 Förderung von 50 Vorhaben pro Jahr.
      • Für mehrgeschossiges Bauen: bis 2030 Förderung von 400 Vorhaben pro Jahr
  • Klima-Architektur beim Hochbau im staatlichen Bereich:
    Staatliche Neubauten grundsätzlich mit Klimafassade
  • Urban Farming mit Leuchtturmprojekten auf staatlichen Flächen in ganz Bayern
  • Förderprogramm Urban Gardening (Demonstrationsgärten in über 40 bayerischen Städten) // City Greening (standortgerechtes Stadtbegrünung) und Indoor Farm (Modellfarm zur Gemüseproduktion)

4. Smarte und nachhaltige Mobilität

  • E-Mobilität
    • Ladesäulen-Ausbau: Verzehnfachung bis 2030 (jetzt 7.000).
    • Ladesäulen-Offensive an Behörden: Prominent sichtbare Ladesäulen an staatlichen Behörden (insgesamt 1.500), 100 % Ökostrom.
  • Stärkung öffentlicher Nahverkehr und Bahn
    • Ziel 2040: Grüner Antrieb auf allen Bussen und Bahnen
    • Klimabusse
    • Bahn-Offensive: Grüner Treibstoff statt Diesel
    • Ausbau und Reaktivierung von kleinen Bahnstrecken
  • Radoffensive
    • Schnellradwege
    • Förderung für Radwege zwischen Kommunen
    • Neue Radwege auch ohne Bezug zu bestehenden Straßen
    •  Jobrad-Modell für staatliche Beschäftigte

5.  Moderne Klimaforschung und Clean-Tech

  • Ausbau Umweltforschungsstation Schneefernerhaus
  • Ausbau des Standorts Weihenstephan – Triesdorf
  • Bavarian Green Data Center
  • Wasserstoff
  • Synthetisches Kerosin für Flugverkehr

Klimaschutz in Bayern: Initiativen und Projekte der Fachministerien

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Klimaschutz bei der Bayerischen Polizei

Wir haben bereits jetzt über 142 Stellplätze mit Lademöglichkeit für E-Autos und 95 Lademöglichkeiten für E-Fahrräder. Und wir bauen die Infrastruktur weiter aus. In den nächsten Jahren sollen rund 800 Lademöglichkeiten für E-Autos und verbesserte Lademöglichkeiten für E-Fahrräder an den rund 400 Polizeidienststellen in Bayern entstehen.

Wir rüsten die rund 400 Polizeidienststellen sukzessive mit Photovoltaikanlagen aus, soweit dies technisch und rechtlich möglich ist. Mittelfristig ergänzen wir Stromspeicher für einen möglichst hohen Grad an Klimaneutralität.

Wir wollen den Anteil an geeigneten zivilen E-Autos in den nächsten Jahren spürbar steigern.

Pedelecs und E-Bikes bereichern den Fuhrpark der Bayerischen Polizei. Aktuell sind 179 Pedelecs und E-Bikes im Einsatz. © StMI

Pedelecs und E-Bikes bereichern den Fuhrpark der Bayerischen Polizei. Aktuell sind 179 Pedelecs und E-Bikes im Einsatz.
© StMI

Wir verwenden bereits jetzt 590 Fahrräder sowie 179 Pedelecs und E-Bikes im Dienst. Unsere rund 600 Polizistinnen und Polizisten sind als Fahrradstreifen und Verkehrserzieher unterwegs. Wo einsatztaktisch sinnvoll und möglich, wollen wir mehr Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes einsetzen. Wir wollen Fahrten mit konventionellen Verbrennern ersetzen.

Wir fördern elektrisch betriebene Fahrzeuge, indem diese im Straßenverkehr besondere Rechte erhalten. Geregelt wird das im Elektromobilitätsgesetz (EmoG). Bei der Umsetzung beraten wir die Straßenverkehrsbehörden.

 

 

 

 

Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Nachhaltige Lösungen für Wohnen, Bau und Verkehr

Wir stehen zu unserer Verantwortung: Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Verkehr, beim Planen sowie beim Bauen und Wohnen.

Verkehr:

  • Wir wollen eine Mobilität von morgen, die flexibel, bezahlbar, klima- und nutzerfreundlich ist.
  • Wir haben die individuellen Mobilitätsbedürfnisse in der Stadt und auf dem Land im Blick.
Bayern will den Anteil der Radlfahrer in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Denn Rad- und Fußverkehr schont die Umwelt und steigert die Lebensqualität der Menschen. © Ziegler

Bayern will den Anteil der Radlfahrer in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Denn Rad- und Fußverkehr schont die Umwelt und steigert die Lebensqualität der Menschen.
© Ziegler

  • Wir bauen weiter am RadlLand Bayern und füllen die „Radoffensive Klimaland Bayern“ mit Leben.
  • Wir investieren in einen leistungsfähigen und attraktiven öffentlichen Personennahverkehr. Wir setzen auf technische Innovationen und fördern emissionsfreie Klimabusse.
  • Wir elektrifizieren unser Schienennetz weiter und stellen bis 2040 im Schienenpersonenverkehr auf lokal emissionsfreie Antriebe um.
  • Bei Planung, Bau und Erhaltung unserer Straßeninfrastruktur ist uns Umwelt- und Ressourcenschutz ein wichtiges Anliegen.
  • Mit innovativen Verfahren zur Bearbeitung der Straßenoberfläche wollen wir Lärm reduzieren und zugleich den Rollwiderstand senken, um bei jedem einzelnen Straßennutzer Energie einzusparen.

Wohnen und Bauen:

  • Beim Neubau und der Sanierung staatlicher Gebäude setzen wir auf hohe energetische Standards und die Nutzung erneuerbarer Energien.
  • Mit klimawirksamen, begrünten Gebäudehüllen tragen wir zur Kühlung der Gebäude bei, verbessern das städtische Mikroklima und stärken dabei die Artenvielfalt.
  • Bauen mit Holz wird im staatlichen Hochbau einen wichtigen Beitrag für ein klimaneutrales Bayern leisten. Zudem unterstützen wir mit attraktiven Förderprogrammen den kommunalen und privaten Holzbau.
  • Im Experimentellen Wohnungsbau untersuchen wir, wie mit dem Klimawandel in der Praxis umgegangen werden kann, und entwickeln übertragbare Lösungen für die Umsetzung in der Breite.
  • Wo möglich setzen wir auf Photovoltaik. Die Einsatzmöglichkeit bezieht sich neben Gebäuden auch auf Verkehrswege, etwa an Lärmschutzwänden, P+R-Anlagen oder auf Einhausungen.
Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Klimaschutz in der bayerischen Justiz

Staatsminister Georg Eisenreich schaut sich bei einem Besuch der JVA Landsberg auch einen vornehmlich mit Rapsöl betriebenen Zwei-Tank-Traktor an. ©StMJ

Staatsminister Georg Eisenreich bei einem Besuch der JVA Landsberg in einem vornehmlich mit Rapsöl betriebenen Zwei-Tank-Traktor
© Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Energetische Umstellung der land- und forstwirtschaftlichen Maschinen der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betriebe der Justizvollzugsanstalten

  • Wir stellen die in den landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben der bayerischen Justizvollzugsanstalten verwendeten Traktoren sowie land- und forstwirtschaftlichen Maschinen bis zum Jahr 2029 auf die Verwendung von regenerativen Energieträgern um.
  • Pilotbetrieb ist die Gärtnerei der Justizvollzugsanstalt Ebrach. Dort ist die Umstellung bereits abgeschlossen. Der Betrieb wirtschaftet nunmehr klimaneutral.

Beteiligung der Justiz an der Umsetzung weiterer Klimaschutzmaßnahmen

  • Wir engagieren uns in enger Abstimmung mit den jeweils federführenden Ressorts bei der Umsetzung weiterer Klimaschutzmaßnahmen.
  • So werden erhebliche Anstrengungen für eine Steigerung der Energieeffizienz des großen Gebäudebestandes unternommen. Dies umfasst
    • die energetische Sanierung staatlicher Gebäude,
    • die Dach- und Fassadenbegrünung,
    • die Nutzung CO2-neutraler bzw. -armer Heizungssysteme sowie
    • die Installation von Photovoltaik-Anlagen.
  • Vor allem bei neuen Bauvorhaben und Sanierungen werden die Anforderungen der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung teils erheblich unterschritten. So etwa bei der aktuell größten Hochbaustelle des Freistaates, dem neuen Strafjustizzentrum München, das passivhausähnlichen Standard erreicht.
  • Begonnen wurde außerdem mit
    • der Prüfung einer möglichen Renaturierung von Moorflächen des Justizvollzugs,
    • der verstärkten Nutzung der Bahn bei Dienstreisen von Bediensteten,
    • der Umstellung von 2/3 der Fahrzeugflotte in geeigneten Bereichen auf Elektroantrieb oder innovative Antriebe und
    • der Erhöhung des Einsatzes von regionalen und biologisch erzeugten regionalen Lebensmitteln in den Kantinen der Justiz.
  • Die Justiz hat sich zudem bei der Erarbeitung der Bayerischen Bioökonomiestrategie “Zukunft.Bioökonomie.Bayern” engagiert und wird auch die Umsetzung weiter begleiten.
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bildung für nachhaltige Entwicklung im Lehrplan sowie im Schulalltag

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – und somit insbesondere der Klimaschutz – ist eine wichtige Bildungs- und Erziehungsaufgabe, die aufgrund der gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen mehr denn je von Bedeutung ist. Um dem gerecht zu werden, hat das Staatsministerium für Unterricht und Kultus in seinem Zuständigkeitsbereich bereits zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der BNE ergriffen. Im LehrplanPLUS ist die BNE als schulart- und fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel aufgenommen und durch die eigens erlassenen „Richtlinien für die Umweltbildung an den bayerischen Schulen“ über Schulart- und Fachgrenzen hinweg für alle unsere Schulen als verbindliche Aufgabe beschrieben. Die Richtlinien sind zudem für die Erstellung von Lehrplänen maßgeblich. Entsprechende Lernziele bzw. Kompetenzerwartungen sind deshalb fest in den Lehrplänen der einschlägigen Fächer aller Schularten verankert.

An den Schulen gibt es für unsere Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts zahlreiche Gelegenheiten, sich aktiv einzubringen (Wahlkurse, AGs oder Umweltgruppen).

Das Projekt „Klimaschule Bayern“

Das vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus zum Schuljahr 2021/2022 initiierte Projekt Klimaschule Bayern ermöglicht die Zertifizierung von Schulen als „Bayerische Klimaschule“ und bezieht dabei die gesamte Schulfamilie mit ein. Die in Kooperation mit dem Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz erstellte Handreichung dient allen Schulen Bayerns als Leitfaden, um einen klimaneutralen Schulbetrieb erreichen zu können.

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Nachhaltigkeit und Klimaschutz an Hochschulen und Kulturinstitutionen in Bayern

Nachhaltigkeit ist für die bayerischen Hochschulen ein wichtiges und zentrales Thema: Alle Hochschulen in Bayern, die staatlichen wie die nichtstaatlichen, haben das Memorandum of Understanding (MoU) zur Zusammenarbeit im Netzwerk „Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern“ unterzeichnet. Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit an und mit bayerischen Hochschulen voranzubringen.

Als Innovationsmotoren liefern die Hochschulen entscheidende Lösungsansätze für technologiegetriebenen, intelligenten und nachhaltigen Klimaschutz. Mit der Hightech Agenda Bayern investiert der Freistaat Bayern massiv in die Zukunftsfelder Cleantech sowie in die Energie- und Klimaforschung. Die Hochschulen befassen sich darüber hinaus intensiv mit den zukunftsrelevanten Themenfeldern Photovoltaik, Fernwärme, Ökostrom und E-Mobilität.

Studieren für den Klimaschutz an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Das Studium bereitet die Studierenden darauf vor, im späteren Berufsleben Klimaschutz umzusetzen und den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. © Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Studieren für den Klimaschutz an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Das Studium bereitet die Studierenden darauf vor, im späteren Berufsleben Klimaschutz umzusetzen und den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.
© Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Das Bayerische Klimaforschungsnetzwerk bayklif bildet für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den interdisziplinären Rahmen für zentrale Fragen der Klima- und Klimafolgenforschung. Mit dieser gebündelten Fachkompetenz können wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erarbeitet werden.

Wir bauen nachhaltig, sanieren energetisch und agieren im alltäglichen Betrieb ressourcen- und klimaschonend, sowohl im Hochschul- als auch im Kulturbereich. Dies bedeutet in vielfacher Hinsicht ein Umdenken mit Blick auf die gesamte Nutzungsdauer eines Gebäudes, dem wir uns stellen. Zahlreiche Initiativen in Bayern haben sich diesem Ziel verschrieben. So berät zum Beispiel die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern zum Thema „Nachhaltige Museumsarbeit”. Mit Erfolg: Das 2019 eröffnete Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg ist ein leuchtendes, vielfach beachtetes Beispiel für einen innovativen Museumsbau, der Passivhaus-Standards erfüllt und ausschließlich mit Ökostrom betrieben wird.

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

Klimaschutzmaßnahmen im Finanz- und Heimatministerium

Wir reduzieren den Anteil der Dienstfahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Bis 2025 werden in geeigneten Bereichen zwei Drittel der neuen Dienstfahrzeuge einen Elektroantrieb oder einen anderen innovativen Antrieb besitzen.

Wir reduzieren Dienstreisen mit dem Flugzeug. Seit 2020 fahren wir verstärkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und nutzen für unvermeidbare dienstliche Flüge CO2-Kompensationen.

Wir bieten im gesamten Geschäftsbereich das Arbeiten im Homeoffice an. Wir reduzieren damit den Pendlerverkehr und die damit verbundenen klimaschädlichen Emissionen wie CO2, Feinstaub oder Lärm. Gleichzeitig verbessern wir damit die Luftqualität und schonen Energie-Ressourcen.

In unserer StMFH-Kantine stammen mindestens 50 Prozent der Waren aus regionaler und biologischer Herkunft. Außerdem legen wir großen Wert auf die Verwendung von saisonalem Obst und Gemüse und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sowie auf eine frische Zubereitung vor Ort.

Wir leiten eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe, die das Ziel hat, die nachhaltige und klimafreundliche Beschaffung der Staatsregierung zu stärken und Vergabe- und Beschaffungsstellen durch die Bereitstellung von Musterunterlagen zu unterstützen.

Als Teilnehmer an dem Projekt „klimaneutrale Staatsverwaltung“ des Bayer. Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz erstellen wir eine jährliche Klimabilanz. Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren unsere Treibhausgasemissionen durch energieeinsparende Maßnahmen (zum Beispiel energetische Sanierungen, Umstellung auf LED-Beleuchtung, Installation von PV-Anlagen) sukzessive auf ein Minimum zu reduzieren.

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Energiewende mit den Bürgern

Das Team Energiewende Bayern besteht aus allen Menschen, die aktiv an der Energiewende in Bayern mitwirken: Bürger, Kommunen, Unternehmen, Verbände sowie Forschungs- und Bildungseinrichtunge. Ziel ist es, gemeinsam eine lebenswerte Energiezukunft aufzubauen und die Energiewende zu meistern nach dem Motto „Wir krempeln die Ärmel hoch und packen die Energiewende gemeinsam an.“

Das Team Energiewende Bayern besteht aus allen Menschen, die aktiv an der Energiewende in Bayern mitwirken: Bürger, Kommunen, Unternehmen, Verbände sowie Forschungs- und Bildungseinrichtunge. Ziel ist es, gemeinsam eine lebenswerte Energiezukunft aufzubauen und die Energiewende zu meistern nach dem Motto „Wir krempeln die Ärmel hoch und packen die Energiewende gemeinsam an.“

Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist vor allem die Energiepolitik gefordert, da vier Fünftel der Treibhausgasemissionen energiebedingt sind. Die Energiewende ist eine große gesellschaftliche Aufgabe. Wir müssen eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Energieversorgung schaffen, die gleichzeitig auf Akzeptanz stößt. Entscheidend ist, die Menschen mitzunehmen, ihre Sorgen ernst zu nehmen und ihnen die Chance zu geben, sich aktiv einzubringen. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg hat der Umbau der Energieversorgung hin zu Erneuerbaren Energien und noch mehr Energieeffizienz nochmals an Brisanz gewonnen.

Viele energiepolitische Weichen werden auf europäischer und Bundesebene gestellt. Das Bayerische Wirtschaftsministerium bringt sich deshalb in Brüssel und Berlin ein, entweder direkt bei der Europäischen Kommission bzw. der Bundesregierung oder in Allianzen mit anderen Ländern über den Bundesrat. Was auf Landesebene vorangebracht werden kann, wird anpackt.

Die energiepolitische Agenda für Bayern wurde im Jahr 2019 in dem von Staatsminister Aiwanger vorgelegten Aktionsprogramm Energie zusammengefasst, mit konkreten Maßnahmen auf bayerischer und auf Bundesebene. Am 17. Mai 2022 hat der Bayerische Ministerrat vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und der daraus entstehenden neuen energiepolitischen Herausforderungen einen neuen „Bayerischen Energieplan“ beschlossen. Darin enthalten sind die Schlüsselthemen Versorgungssicherheit (Diversifizierung von Energieimporten und Stromproduktion, Wasserstoff, Ausbau des Stromnetzes, zeitgemäßes Strommarktdesign), wettbewerbsfähige Energiepreise (umfassende Energiepreisbremse) sowie Ausbau der Erneuerbaren Energien (Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren, Verbesserung der Rahmenbedingungen für kommunales und bürgerschaftliches Engagement vor Ort, zentrale Punkte zur Photovoltaik, Wasserkraft, Bioenergie, Geothermie und Windkraft).

Insbesondere der Energieträger Wasserstoff nimmt mittel- bis langfristig eine zentrale Rolle als Brücke zwischen den Bereichen Verkehr, Industrie und Wärme ein. Auch dies hat durch den Krieg in der Ukraine nochmals eine stärkere Dringlichkeit erfahren. Ohne grünen Wasserstoff wird es nicht gelingen, in den nächsten Jahrzehnten die fossilen Energieträger Öl, Erdgas und Kohle durch erneuerbare Energien zu ersetzen und Deutschland als starken Wirtschaftsstandort zu erhalten. Bayern war eines der ersten Bundesländer, welches bereits im Mai 2020 unter Staatsminister Aiwanger eine eigene Wasserstoffstrategie aufgestellt hat.

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Mit großen Schritten in ein klimaneutrales Bayern

Drei Säulen kennzeichnen die bayerische Klimapolitik: Minderung des Treibhausgas-Ausstoßes in Bayern, Anpassung an die Folgen des Klimawandels und verstärkte Forschung zu Umwelt- und Klimaschutz. Dabei werden alle Bereiche mit einbezogen – von Wäldern, Mooren und Wasser über Innovationen, Energie und Mobilität bis hin zur Vorbildfunktion des Staates sowie der Förderung des kommunalen Klimaschutzes. Die Externer Link: Mit einem Klick auf diesen Link verlassen Sie die Webseite www.bayern.de Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) errichtet und betreibt eine Kompensationsplattform für Projekte im In- und Ausland, mit denen die nicht vermeidbaren Treibhausgasemissionen der unmittelbaren Staatsverwaltung gem. BayKlimaG ausgeglichen werden.

Unsere Schwerpunkte sind:

Renaturierung der Moore und Auenlandschaften
Bayerische Moore und Auenlandschaften sind ein riesiger CO2-Speicher. Darum starten wir eines der größten Renaturierungsprogramme in Deutschland zur Sanierung und Wiedervernässung von Mooren auf insgesamt rund 55.000 Hektar.

Unterstützung der Kommunen bei Klimaschutz und Klimaanpassung

Kommunen unterstützen wir kraftvoll bei Vorhaben zum Klimaschutz und zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels – auch finanziell.

Ausbau der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus

Forschung verbessert die Entscheidungsgrundlagen. Mit der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) auf der Zugspitze besitzt der Freistaat Bayern Deutschlands höchstgelegene Forschungseinrichtung.

Der Ausbau der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze trägt dazu bei, wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen zu liefern. © StMUV

Der Ausbau der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze trägt dazu bei, wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen zu liefern.
© StMUV

Wir bauen die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) aus, denn Forschung verbessert die Entscheidungsgrundlagen. Mit der UFS auf der Zugspitze besitzt der Freistaat Deutschlands höchstgelegene Forschungseinrichtung.
Externer Link: Mit Klick auf diesen Link verlassen Sie die Webseite www.bayern.de Umweltforschungsstation Schneefernerhaus – UFS

Klimawandel gemeinsam meistern

Die Partner der Bayerischen Klima-Allianz verfolgen ehrgeizige Klimaschutzziele. Jeder Partner besiegelt die Zusammenarbeit durch Zeichnung einer Externer Link: Mit einem Klick auf diesen Link verlassen Sie die Webseite www.bayern.de Erklärung, die individuell mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmt wird.

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Klima- und Ressourcenschutz in der Land- und Forstwirtschaft

Der Klimawandel ist eine Herausforderung, die die Land- und Forstwirtschaft erheblich betrifft. Gleichzeitig kann eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung zum Klimaschutz beitragen.

Landwirtschaft

Wir entwickeln mit praxisnahen Forschungsvorhaben Instrumente für klimaschonende Bewirtschaftungsmaßnahmen. Wir setzen dabei einen Schwerpunkt auf Untersuchungen zu Humusaufbau und Moorschutz.

Mit innovativen Methoden unterstützen wir Lösungsansätze, um den Folgen des Klimawandels entgegenzutreten, zum Beispiel trockenheitsverträglichere Pflanzenarten, ressourcenschonende Bewässerung und Maßnahmen zum Erosionsschutz.

Wir fördern mit dem Forschungsprojekt Silphie-Anbau in der Nördlichen Frankenalb eine alternative Energie- und Rohstoffpflanze, die sich positiv auf die CO2-Speicherung im Boden auswirkt sowie zum Erosionsschutz und zur Artenvielfalt beiträgt. Mit der Klimaverträglichen Bewirtschaftung der Staatsgüter im Rahmen der Klimaschutzoffensive Bayern setzen wir uns für erneuerbare und klimafreundliche Kraftstoffe bei landwirtschaftlichen Maschinen ein.

Wir fördern den Ausbau des ökologischen Landbaus in Bayern als klimafreundliche Landbewirtschaftungsform mit dem Ziel, 30 Prozent Öko-Landbau bis 2030 zu erreichen.

Forstwirtschaft

Wälder sind wahre Klimaschützer. Sie entziehen der Atmosphäre beim Wachstum Kohlendioxid und speichern den Kohlenstoff in den Bäumen und im Waldboden. Deshalb fördern wir freiwillige Erstaufforstungen mit unserem waldbaulichen Förderprogramm.

Auch das heimische Holz trägt als Kohlenstoffspeicher zum Klimaschutz bei. Wir nutzen dieses Potenzial für den Klimaschutz zukünftig noch stärker. Mit gezielten Impulsen wollen wir das klimafreundliche Bauen mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft voranbringen.

Der Moorwald im Reichenholzrieder Moor ist eines der zahlreichen Projekte zur Moorrenaturierung in Bayern. © Dr. Stefan Müller-Kroehling, LWF

Der Moorwald im Reichenholzrieder Moor ist eines der zahlreichen Projekte zur Moorrenaturierung in Bayern.
© Dr. Stefan Müller-Kroehling, LWF

Wir bauen die bayerischen Wälder mit Neuanpflanzungen und Saat angepasster heimischer und alternativer Baumarten um sowie mit der Pflege natürlich aufgekommener Jungwälder. Im Rahmen des Moorwaldprogramms im Staatswald setzen wir zahlreiche Projekte zur Renaturierung von Hoch- und Übergangsmooren um.

 

 

 

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Verankerung des Bildungs- und Erziehungsbereichs „Umwelt“ in den bayerischen Kindertageseinrichtungen

Umweltbildung und -erziehung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung sind zentrale Anliegen der frühkindlichen Bildung, die alters- und entwicklungsangemessen für und mit Kindern aufbereitet werden. Die konkrete Umsetzung vor Ort erfolgt individuell durch die Kindertageseinrichtungen z.B. alltagsintegriert oder in Form von Projekten. Weitere Informationen sind auf der abrufbar.

Mehr Klimaschutz in der bayerischen Jugendarbeit

Umweltbildung ist sowohl in den bayerischen Kindertageseinrichtungen als auch in der Jugendarbeit ein wichtiges Anliegen. ©Pixabay

Umweltbildung ist sowohl in den bayerischen Kindertageseinrichtungen als auch in der Jugendarbeit ein wichtiges Anliegen.
©Pixabay

Mit dem aus Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern finanzierten Projekt des Bayerischen Jugendrings soll bei der Investivkostenförderung von Bauprojekten in Einrichtungen der Jugendarbeit, neben Informationen zur Energieeinsparung auch der sparsame Umgang mit Ressourcen vermittelt werden, beispielsweise durch Infotafeln oder Exkursionen. So werden Klimaschutzmaßnahmen, wie z.B. der Einsatz klimafreundlicher Baustoffe, für die junge Generation niedrigschwellig erleb- und begreifbar.

Nachhaltiges Gebäudemanagement, Vergaberecht und Mobilität

  • die Dachbegrünung zur Verringerung des CO2-Anteils in der Atmosphäre einschließlich der Errichtung von Photovoltaikanlagen,
  • energetische Fassaden- und Fenstersanierung,
  • Umrüstung auf energiesparende Heizungsanlagen,
  • Umstellung der Gebäudebeleuchtung auf LED-Technik,
  • Umgestaltung der Außenflächen, einschließlich der Neuanlage einer Wildblumenwiese, und Aufstellen von Bienenvölkern zum Erhalt der Artenvielfalt,
  • dass bei Vergaben des Sozialministeriums ein Bieter eine Erklärung zur CO2-Kompensation abgeben kann, was als Zuschlagskriterium bei der Angebotswertung positiv gewertet wird,
  • die Berücksichtigung der Elektromobilität bei den Neubeschaffungen von Fahrzeugen sowie die Errichtung von E-Ladesäulen,
  • das Bereitstellen von Dienstfahrrädern und ÖPNV-Angeboten für innerstädtische Dienstfahrten zur Senkung der durch Dienstgeschäfte verursachten CO2-Emmissionen,
  • die vorrangige Nutzung der Bahn und der Verzicht auf nicht zwingende dienstliche Flugreisen zur Vermeidung von CO2-Emmissionen. Die CO2-Emmissionen unvermeidbarer dienstlicher Flüge werden kompensiert.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Green Hospital PLUS Initiative – Nachhaltigkeit in bayerischen Krankenhäusern

Das Klinikum Lichtenfels wurde als erstes bayerisches Krankenhaus am Passivhausstandard ausgerichtet. Es zeichnet sich durch ein optimiertes ökologisches Energiekonzept aus. Ein Leuchtturmprojekt für die Initiative „Green HospitalPlus“. © REGIOMED-Kliniken GmbH

Das Klinikum Lichtenfels wurde als erstes bayerisches Krankenhaus am Passivhausstandard ausgerichtet. Es zeichnet sich durch ein optimiertes ökologisches Energiekonzept aus. Ein Leuchtturmprojekt für die Initiative „Green HospitalPlus“.
© REGIOMED-Kliniken GmbH

Mit der Green Hospital PLUS Initiative haben wir ein Instrument geschaffen, um Krankenhäuser zu nachhaltigem Handeln zu motivieren. Wir wollen, das bayerische Krankenhäuser ihren Betrieb sozial und ökologisch nachhaltig gestalten, insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz. Die Green Hospital PLUS Initiative ruht auf den gleichberechtigten Säulen Energie – Umwelt – Mensch.

 

 

Sie besteht aus

  • einem umfassenden Maßnahmenkatalog,
  • den Auszeichnungen: Green Hospital PLUS oder Best Practice Krankenhaus,
  • dem Green HospitalP LUS-Quick-Check,
  • der Best-Practice-Datenbank.

Mit der Green Hospital PLUS Initiative unterstützen wir die bayerischen Krankenhäuser, ihren Betrieb nachhaltig zu gestalten. Und wir begleiten sie auf ihrem Weg zu einem Green Hospital PLUS mit Beratungsangeboten zu konkreten Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Fördermitteln.

Insbesondere mit dem kostenlosen, objektiven und unabhängigen Auszeichnungsverfahren würdigen wir öffentlichkeitswirksam die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Krankenhäuser. Gleichzeitig stärkt das die Mitarbeiter- und Patientenbindung.

Die bayerischen Krankenhäuer unterstützen uns mit ihrem ökologisch nachhaltigen Wirtschaften, die bayerischen Klimaziele und Klimaneutralität im Freistaat zu erreichen.

Bayerisches Staatsministerium für Digitales

Digitalisierung und Klimaschutz

Wir wollen die Potenziale von digitalen Technologien für den Klimaschutz nutzen und zugleich die Digitalisierung nachhaltig gestalten. Wir setzen dabei zwei Schwerpunkte:

  • Künstliche Intelligenz (KI) für Klimaschutz
  • GreenIT/Ressourceneffiziente Rechenzentren

Exzellenzzentrum KI für Klimaschutz

Wir bauen den Freistaat als Weiterentwicklung der Hightech Agenda Bayern im Schwerpunkt „KI für Klimaschutz“ zu einem Europäischen Exzellenzzentrum mit zwei Säulen aus:

  • KI für Klimaschutz und Ressourceneffizienz
  • sowie ressourceneffiziente KI.

Dabei knüpfen wir an die bereits vorhandenen Kompetenzen im bayerischen KI-Netzwerk an.

GreenIT/Ressourceneffiziente Rechenzentren ist ein Beispiel, wie sich digitale Technologien für den Klimaschutz im Freistaat nutzen lassen.

GreenIT/Ressourceneffiziente Rechenzentren ist ein Beispiel, wie sich digitale Technologien für den Klimaschutz im Freistaat nutzen lassen.

Bavarian Green Data Center

Mit dem Bavarian Green Data Center bauen wir das erste öffentlich betriebene CO2-absorbierende Rechenzentrum mithilfe von Solarenergie, Abwärmenutzung und CO2-absorbierenden Spirulina-Algen. Wir nutzen für die Stromversorgung ausschließlich regenerative Energie. Die entstehende Abwärme wird unmittelbar vor Ort verwendet, um eine Spirulina-Algenfarm zu betreiben. Diese Algen binden Kohlenstoff und reichern die Atmosphäre mit Sauerstoff an. Zusätzlich lassen sich die Algen ernten und beispielsweise als nährstoffreiche Nahrungsergänzung vertreiben

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