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Pressemitteilungen

Sozialministerin Schreyer: „Wir sind mit der weiteren finanziellen Entlastung von Ein-Eltern-Familien ein gutes Stück vorangekommen“ – Familien

29. November 2019

Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer hat in der Jugend- und Familienministerkonferenz einen Beschluss für eine noch bessere finanzielle Entlastung von Ein-Eltern-Familien durchgebracht: „Ich habe für meine Offensive den Schulterschluss mit meinen Länderkolleginnen und -kollegen gesucht. Denn gemeinsam können wir mehr bewirken. So soll das Kindergeld beim Unterhaltsvorschuss künftig nicht mehr ganz, sondern nur noch zur Hälfte angerechnet werden. Das bedeutet nach heutigem Stand 102 Euro monatlich mehr in der Tasche. Das ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“ Das ist aber noch nicht Alles: „Die Offensive setzt auch bei der Steuer an: Ich möchte den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende zu einem festen Abzugsbetrag von der Steuerschuld machen. Das würde vor allem Ein-Eltern-Familien mit geringem Einkommen besonders helfen“, so die Ministerin. Eine Alleinerziehende mit einem Kind wird heute mit maximal etwa 860 Euro im Jahr entlastet – wenn sie ein hohes Einkommen hat. Wenn sie aber wenig verdient, wird sie nur mit knapp 270 Euro jährlich entlastet. Mit einem einheitlichen Abzugsbetrag von der Steuerschuld könnten die Familien mit geringem Einkommen stärker profitieren.

Schreyer hatte im August 2019 eine Offensive für Ein-Eltern-Familien gestartet. Ziel der Familienministerin sind bessere Rahmenbedingungen: „Gute Rahmenbedingungen brauchen alle Familien. Für Ein-Eltern-Familien sind sie aber besonders wichtig. Beruf oder Ausbildung und Familie zu vereinbaren, ist oft eine große Herausforderung – besonders dann, wenn auch noch das Einkommen niedrig ist.“ Ein Schwerpunkt ist daher, Ein-Eltern-Familien finanziell zu stärken.

„Ich werde nun beim Bund nicht lockerlassen“, kündigte die Ministerin an, „denn die Verbesserung der Lebenslage von Ein-Eltern-Familien ist mir wichtig. Das habe ich schon bei meinem Amtsantritt deutlich gemacht. Neben dem finanziellen Aspekt möchte ich Alleinerziehenden den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern, sie bei der Kinderbetreuung entlasten und mit Beratungsangeboten zur Seite stehen.“

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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