Interner Link: Klick auf das Große Bayerische Staatswappen öffnet die Startseite
Die Bayerische Staatskanzlei

Die Bayerische Staatskanzlei

Auf Ihrem Rundgang durch die Staatskanzlei während des Hofgartenfests finden Sie hier kurze Informationen zu Verwendung, Architektur und Historie der einzelnen Räume.

Die Bayerische Staatskanzlei ist die Regierungszentrale in Bayern. Sie ist Dienstsitz des Bayerischen Ministerpräsidenten und von zwei weiteren Regierungsmitgliedern: Dem Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien sowie der Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales.

Ministerratssaal

Hier tagt jeden Dienstag das bayerische Kabinett.

Ministerratssaal in der Bayerischen Staatskanzlei.

In der Mitte der Fensterseite hat der Bayerische Ministerpräsident seinen Platz, daneben die übrigen Minister und Staatssekretäre in einer festgelegten Sitzordnung. Am Rand sitzen die Spitzenbeamten der Staatskanzlei, die von den Kabinettsmitgliedern zu Rate gezogen werden können.

Großes Arbeitszimmer

Das „Große Arbeitszimmer“ dient als repräsentativer Empfangsraum für Staatsgäste. Hier finden auch Ordensverleihungen und Gespräche des Ministerpräsidenten statt.

Arbeitszimmer des Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

Der Ministerpräsident ist Staatsoberhaupt und Regierungschef in Bayern. Er bestimmt also die Richtlinien der Politik, leitet die Staatsregierung und repräsentiert Bayern nach außen.

Dr. Markus Söder ist seit 16. März 2018 Bayerischer Ministerpräsident.

Arbeitszimmer von Staatsminister Dr. Florian Herrmann

Der Leiter der Staatskanzlei unterstützt den Ministerpräsidenten. Er ist auch zuständig für die Bundesangelegenheiten des Freistaats Bayern sowie für Medienpolitik und Bürokratieabbau.

Dr. Florian Herrmann ist seit 12. November 2018 Leiter der Staatskanzlei.

Zirbelstube

Die „Zirbelstube“ verkörpert auf Wunsch des damaligen Ministerpräsidenten Max Streibl bayerische Gemütlichkeit in einer modernen Umgebung. Genutzt wird die Zirbelstube heute für Besprechungen.

Gerüchte, die Mitarbeiter der Staatskanzlei kämen hier einmal wöchentlich zum Weißwurstfrühstück zusammen, müssen schon allein wegen der Größe des Raums in das Reich der Legenden verwiesen werden.

Kuppelsaal

Der Kuppelbau bildet das historische Herzstück der Staatskanzlei.

Ursprünglich war er die „Ruhmeshalle“ des alten Armeemuseums, das 1905 von Prinzregent Luitpold eröffnet wurde.

Als Ehrenhalle für die Soldaten der Bayerischen Armee erinnert die Kuppel an das Pantheon in Rom.

Die Kuppel ist 32 Meter hoch. Buchstäblich staatstragend sind ihre vier Pfeiler: An ihnen sehen Sie die Wappen der vier bayerischen Volksstämme – Bayern, Franken, Schwaben und Pfälzer. Damit sind nicht die Oberpfälzer gemeint, sondern die Rheinpfalz. Sie war mit Bayern zwischen 1214 und 1946 verbunden und ist bis heute mit dem goldenen „Pfälzer Löwen“ im Bayerischen Staatswappen sichtbar.

Im Zweiten Weltkrieg blieb vom alten Armeemuseum nur der Kuppelbau weitgehend unzerstört.

Orangerie – Ausstellung der Orden und Ehrenzeichen der Bayerischen Staatsregierung

Der Staat lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger für das Gemeinwesen. Sie sind Kraftquelle und Motor für das Land. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung verleiht die Staatsregierung den Bayerischen Verdienstorden und weitere Auszeichnungen für Verdienste in Wissenschaft und Kunst, im Ehrenamt, um ein vereintes Europa und für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr.

Orangerie – Architektur

Lichtdurchflutete Orangerie der Bayerischen Staatskanzlei.

Die Orangerie erinnert an ein Renaissance-Gewächshaus und stellt den Bezug zum Hofgarten her. Der gerundete obere Abschluss nimmt die Wölbung der Kuppel auf und lässt die Fassade niedriger wirken. Die leichte Stahl-Glas-Konstruktion steht im Kontrast zum massiven Kuppelbau.

So entsteht ein lichtdurchlässiges Gebäude, das die Gartenlandschaft mit einbezieht. Der Betrachter erhält von außen einen Einblick in die bayerische Regierungszentrale, Regierungshandeln wird gleichsam architektonisch transparent gemacht.