Staatsregierung begrüßt Bundeswehrentscheidung für Technikerausbildung in Kaufbeuren / Staatsminister Dr. Herrmann: „Starkes Bekenntnis zum Luftfahrt- und Luftwaffenstandort Bayern“
5. Februar 2021

Das Bundesministerium der Verteidigung gab heute bekannt, dass die Technikerausbildung für den Eurofighter am Bundeswehrstandort Kaufbeuren langfristig erhalten bleibt. Die Staatsregierung hatte sich über Jahre gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Bosse und Bundestagsabgeordneten aus dem Stimmkreis sowie im Haushalts- und Verteidigungsausschuss für den Erhalt eingesetzt.

Staatsminister Dr. Florian Herrmann: „Wir freuen uns, dass die Technikerausbildung für den Eurofighter in Kaufbeuren dauerhaft erhalten bleibt. Der langjährige Einsatz der Staatsregierung hat sich ausgezahlt. Für den traditionsreichen Standort Kaufbeuren gibt das Planungssicherheit, und die Bundeswehr behält ein leistungsstarkes Ausbildungszentrum nah am Eurofighter-Standort Neuburg. Das ist es ein Gewinn für alle Beteiligten und ein starkes Bekenntnis zum Luftfahrt- und Luftwaffenstandort Bayern. Ich danke allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

Im Zuge der Bundeswehrreform 2011 sollte der Standort Kaufbeuren zunächst geschlossen werden. Für die Stadt und die Region wäre das ein harter Schlag mit dem Verlust von rund 1.000 Dienstposten sowie zahlreichen Lehrgangsteilnehmern gewesen. Der Erhalt des Standorts und der Technikerausbildung war deshalb von Anfang an eine zentrale standortpolitische Forderung des Freistaats.

In einem ersten Schritt erreichte die Staatsregierung Anfang 2017, dass die Fluglotsenausbildung am Standort Kaufbeuren als zivil-militärische Kooperation durch die Deutsche Flugsicherung fortgeführt wird. Im Oktober 2019 eröffnete in Kaufbeuren dazu die KAT Akademie mit einem der modernsten Flughafensimulatoren der Welt. Mit dieser Ansiedlung und dem langfristigen Erhalt der Technikerausbildung für den Eurofighter bleibt Kaufbeuren als wichtiger Luftwaffenstandort in Bayern erhalten.