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Wie digital sind Bayerns Rathäuser? Digitalministerin Gerlach stellt Dashboard Digitale Verwaltung vor
5. Mai 2022

Bis Ende des Jahres müssen Bund, Länder und Kommunen alle Verwaltungsleistungen auch digital anbieten. So will es das Onlinezugangsgesetz (OZG) des Bundes. Doch wo genau stehen die bayerischen Behörden bei der Verwaltungsdigitalisierung? Welche Kommune bietet wie viele Dienste digital an und wo sind sie zu finden?

Eine neue interaktive Karte des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, zu finden unter https://www.stmd.bayern.de/themen/digitale-verwaltung/dashboard-digitale-verwaltung/, verschafft nun erstmals den großen Überblick. Mit wenigen Klicks rufen Bürgerinnen und Bürger detaillierte Informationen über den Fortschritt der Digitalisierung kommunaler Verwaltungsleistungen im Freistaat auf.

Zu den aktuellen Spitzenreitern der bayerischen Kommunen zählen die Stadt Nürnberg (241 Online-Verfahren), die Stadt Augsburg (164 Online-Verfahren) und die Stadt München (152 Online-Verfahren). Über 50 bayerische Kommunen haben dagegen noch gar keine eigenen Online-Verfahren bereitgestellt.

Die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach: „Das Dashboard Digitale Verwaltung macht den Fortschritt unserer digitalen Verwaltung greifbar und empirisch überprüfbar.“

Das Dashboard Digitale Verwaltung wird fortlaufend aktualisiert. Zentral von der Staatsregierung für die Kommunen bereitgestellte Online-Verfahren werden bei der Berechnung ebenso berücksichtigt, wie Verwaltungsservices, die von den Kommunen selbst angeboten werden.

Um den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr digitale Dienste anbieten zu können, unterstützt das Digitalministerium schon heute die Kommunen mit zahlreichen Angeboten:

  • Das Bayerische Staatsministerium für Digitales stellt den bayerischen Kommunen betriebskostenfrei und dauerhaft die Basisdienste BayernIDals Bürgerkonto inklusive Postfach und ePayment bereit.
  • Auch das BayernPortalals allgemeines Verwaltungsportal im Freistaat können die Kommunen kostenfrei nutzen.
  • Über den BayernStore können Kommunen die Online-Verfahren, die vom fachlich zuständigen Ministerium bereitgestellt wurden, kostenlos abonnieren.
  • Das Förderprogramm Digitales Rathaus unterstützt Kommunen mit jeweils bis zu 20.000 Euro bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen. Insgesamt wurden bereits über 10 Millionen Euro Förderung an rund 1.000 Kommunen bewilligt.
  • Im Grundkurs Digitallotseerlernen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen die wichtigsten rechtlichen und organisatorischen Grundlagen, um ihre Kommune auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten.
  • Durch diverse Informationsangebote, wie zum Beispiel Informationsveranstaltungen, den BayernLOZe als Leitfaden für die kommunale OZG-Umsetzung, OZG-Checklisten oder das bayerische OZG–Monitoring Tool mit FAQs erhalten Kommunen umfassende Informationen für die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen.
  • Besonders digitale Behörden erhalten auf Wunsch unsere Auszeichnung Digitales Amt.

Bei den rein staatlichen Online-Verfahren sind bereits 70 Prozent der Leistungen abgeschlossen. Für fast alle weiteren OZG-Leistungsbündel wurden Umsetzungsprojekte gestartet. Ministerin Gerlach betont: „Allein im letzten Jahr wurden über 150 Verwaltungsleistungen in 28 verschiedenen sogenannten OZG-Leistungsbündeln von Land, Kommunen und Verbänden in Bayern neu erstellt. Mit dem Dashboard zeigen wir, wie weit wir sind und schaffen durch Transparenz den Anreiz, mit großen Schritten weiterzugehen. Denn Wettbewerb motiviert und treibt an.“

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers