Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A
Veranstaltungen Brüssel

Veranstaltungen Brüssel

Die Mitarbeiter der Bayerischen Vertretung stehen in engem Austausch mit den europäischen Entscheidungsträgern. Vielfältige Arbeitskontakte zu den Brüsseler Institutionen sowie zu Vertretungen anderer Staaten und Regionen, ermöglichen eine wirkungsvolle Darstellung der Interessen Bayerns.

Für Politiker, den öffentlichen Dienst, Unternehmen, Hochschulen und alle Bürger mit europäischen Anliegen ist die Bayerische Vertretung Anlaufstelle. Zahlreiche Besuchergruppen informieren sich vor Ort über die Arbeit der Vertretung und zu aktuellen europapolitischen Themen. Darüber hinaus stehen vielfältige Termine, Delegationsbesuche und Veranstaltungen auf dem Programm. Das Spektrum reicht von regelmäßigen Facharbeitskreisen über Tagungen und Diskussionsrunden bis zu kulturellen Veranstaltungen und großen Events. Eine Besonderheit ist das alle zwei Jahre stattfindende Oktoberfest, das von der Vertretung nach traditionellem bayerischem Vorbild ausgerichtet wird. Die Bayerische Vertretung zählt damit zu den aktivsten Vertretungen europäischer Regionen in Brüssel.

Suchen & Filtern

Seitenspezifische Suchfunktion

Suche

Anzahl der Einträge: 82

Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, begrüßte die Schlussfolgerungen des Agrarrates zur künftigen EU-Waldstrategie.
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Perspektiven für eine EU Waldstrategie nach 2020

Ende 2020 endet die derzeitige EU Waldstrategie, eine Fortsetzung bzw. Erneuerung will die Kommission im ersten Quartal 2021 vorstellen. Dazu hat der Rat unter deutschem Vorsitz bereits Schlussfolgerungen verabschiedet mit dem Ziel, im Rahmen des Green Deals und der EU Biodiversitätsstrategie eine kohärente Waldstrategie zu erreichen. Welche Aspekte die neue Strategie beinhalten soll, diskutierten am 1.12.2020 Vertreter aus Politik, Forstwirtschaft, Naturschutzverbänden und Wirtschaft bei der Online-Veranstaltung „Perspektiven für eine EU Waldstrategie nach 2020“, die gemeinsam von der deutschen Ratspräsidentschaft, dem bayerischen Forstministerium und der Bayerischen Vertretung organisiert wurde. Deutlich wurde dabei, welchen großen Herausforderungen der Wald gegenüber steht und welche vielfältigen Funktionen er hat, vom Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, einer CO2-Senke bis hin zum Rohstofflieferanten und wichtigen Arbeitgeber. 

Die bayerische Forstministerin, Michaela Kaniber, betonte, wie wichtig es sei, aktiv den Waldumbau voranzutreiben, um resiliente Mischwälder zu schaffen. Kaniber begrüßte, dass die Ratsschlussfolgerungen die drei wichtigen Säulen Ökologie, Ökonomie und den sozialen Gedanken hervorhebe. Mit Sorge sehe sie jedoch die Biodiversitätsstrategie, die ein Ungleichgewicht herbeiführen könnte. Dr. Eva Müller, Abteilungsleiterin im Bundeslandwirtschaftsministerium unterstrich, dass die EU Waldstrategie nationale Strategien nur ergänzen und nicht ersetzen solle und zog ein positives Fazit der Ratsverhandlungen.

Dr. Marc Palahí vom Europäischen Forstinstitut verwies darauf, dass ein gut bewirtschafteter Wald zahlreiche Arbeitsplätze schaffen könne und warb dafür, Biodiversität und Bioökonomie als gleichberechtigte Dimensionen zu sehen. Auch Reinhardt Neft von den Bayerischen Staatsforsten plädierte für einen ausbalancierten praxisnahen Ansatz, der die vielfältigen Ansprüche berücksichtige und finanzielle Mittel zur Verfügung stelle. Für die Europaabgeordnete Marlene Mortler war wichtig, dass in der Forstpolitik kein Flickenteppich entstehe und zusätzliche Bürokratie vermieden würde, aber auch eine gute Kommunikation der Maßnahmen stattfinde. Für die bayerischen Waldbesitzer mahnte Josef Ziegler deutlich an, die Interessen der Waldbesitzer in die Strategie zu integrieren, denn es gehe hier um ihre Existenz. Mit Blick auf den Naturschutz zeichnete Dr. Oskars Keišs von BirdLife ein besorgniserregendes Bild: lediglich eines von 15 Habitaten sei derzeit gesund. Er setzte sich für nachhaltiges Forstmanagement ein und betonte, dass es am sinnvollsten sei, existierende Habitate in alten Waldbeständen zu schützen.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 11
    Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, begrüßte die Schlussfolgerungen des Agrarrates zur künftigen EU-Waldstrategie.
    Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, begrüßte die Schlussfolgerungen des Agrarrates zur künftigen EU Waldstrategie.
  • Foto 2 von 11
    Dr. Eva Müller, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zog mit Blick auf die Beratungen zur EU-Waldstrategie ein positives Fazit des deutschen Vorsitzes.
    Dr. Eva Müller, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zog mit Blick auf die Beratungen zur EU Waldstrategie ein positives Fazit des deutschen Vorsitzes.
  • Foto 3 von 11
    Ökologie und Bioökonomie bedingten sich gegenseitig, so Dr. Marc Palahí, Direktor des Europäischen Forstinstituts (EFI). Er sprach sich dafür aus, beides in der EU-Waldstrategie zu berücksichtigen.
    Ökologie und Bioökonomie bedingten sich gegenseitig, so Dr. Marc Palahí, Direktor des Europäischen Forstinstituts (EFI). Er sprach sich dafür aus, beides in der EU Waldstrategie zu berücksichtigen.
  • Foto 4 von 11
    Reinhardt Neft, Vorstandsmitglied der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) und Präsident von EUSTAFOR (European State Forest Association) verwies darauf, dass die Waldpolitik regionalisierte Ansätze brauche und die neue EU-Waldstrategie die vielfältigen Ansprüche und das Subsidiaritätsprinzip berücksichtigen sollte.
    Reinhardt Neft, Vorstandsmitglied der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) und Präsident von EUSTAFOR (European State Forest Association) verwies darauf, dass die Waldpolitik regionalisierte Ansätze brauche und die neue EU Waldstrategie die vielfältigen Ansprüche und das Subsidiaritätsprinzip berücksichtigen sollte.
  • Foto 5 von 11
    Dr. Michael Duetsch, Vice President, UPM Biochemicals Business, machte deutlich, welche vielfältigen Produkte aus Holz hergestellt werden können.
    Dr. Michael Duetsch, Vice President, UPM Biochemicals Business, machte deutlich, welche vielfältigen Produkte aus Holz hergestellt werden können.
  • Foto 6 von 11
    Die Europaabgeordnete Marlene Mortler erzählte, welche Bedeutung der Wald für sie ganz persönlich habe und mahnte vor einem Flickenteppich in der Forstpolitik.
    Die Europaabgeordnete Marlene Mortler erzählte, welche Bedeutung der Wald für sie ganz persönlich habe und mahnte vor einem Flickenteppich in der Forstpolitik. Die EU Waldstrategie solle zusätzlichen bürokratischen Aufwand für Waldbesitzer vermeiden und auch auf Dialog setzen.
  • Foto 7 von 11
    Für die Europäische Kommission stellte Alfonso Gutierrez-Teira, General-Direktion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, die für die Kommission 18 wichtigen Punkte der neuen Strategie vor.
    Für die Europäische Kommission stellte Alfonso Gutierrez-Teira, General-Direktion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, die für die Kommission 18 wichtigen Punkte der neuen Strategie vor. Dazu zählen unter anderem Resilienz, nachhaltige Forstwirtschaft, Fortbildung und Arbeitsplätze, aber auch Finanzierung und Kommunikation.
  • Foto 8 von 11
    Dr. Oskars Keišs, BirdLife, machte auf die prekäre Situation der Biodiversität aufmerksam.
    Dr. Oskars Keišs, BirdLife, machte auf die prekäre Situation der Biodiversität aufmerksam. Von 15 Habitaten sei nur noch eines gesund. Er forderte, alten Waldbestand zu schützen, denn nur dort könne Biodiversität erhalten werden.
  • Foto 9 von 11
    Josef Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands, betonte, dass eine optimale Waldbewirtschaftung einen ganzheitlichen Ansatz benötige.
    Josef Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands, betonte, dass eine optimale Waldbewirtschaftung einen ganzheitlichen Ansatz benötige. Die EU Waldstrategie nehme ohne zugehörige Kompetenz Einfluss auf die Forstpolitik der Mitgliedstaaten und wirke wie ein Flickenteppich. Er warb dafür, die Ratsschlussfolgerungen in die neue Strategie einfließen zu lassen.
  • Foto 10 von 11
    In seinem Schlusswort kam Matthias Schwoerer, Vorsitzender der Ratsarbeitsgruppe Forstwirtschaft, noch einmal auf die vielfältigen Standpunkte der Diskussion zu sprechen, die sich auch bereits in den Ratsverhandlungen gezeigt haben.
    In seinem Schlusswort kam Matthias Schwoerer, Vorsitzender der Ratsarbeitsgruppe Forstwirtschaft, noch einmal auf die vielfältigen Standpunkte der Diskussion zu sprechen, die sich auch bereits in den Ratsverhandlungen gezeigt haben. Die Herausforderung sei nun, den Schutz der Biodiversität und der Wälder sowie die Rechte und den Wohlstand der Waldbesitzer in Europa aufzugreifen und in die Strategie zu integrieren.
  • Foto 11 von 11
    Die Moderatorin der Veranstaltung, Jo O´Hara, Land Use Consultant, und die Sprecher bedanken sich bei den Zuschauern.
    Die Moderatorin der Veranstaltung, Jo O´Hara, Land Use Consultant, und die Sprecher bedanken sich bei den Zuschauern.
Weiter blättern
Roland Weigert, MdL, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, betonte die großen Herausforderungen, vor denen KMU stünden.
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

KMU-Strategie und Recovery Plan - Herausforderungen für KMU

Wie können KMU die Corona-Krise und andere Herausforderungen bewältigen und wie hilfreich können dabei die EU-KMU- und die EU-Industriestrategie sowie der Recovery Plan sein? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der Online-Veranstaltung „KMU-Strategie und Recovery Plan - Herausforderungen für KMU“ der Industrie- und Handelskammern in Bayern, der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), des Enterprise Europe Networks (EEN) sowie der Bayerischen Vertretung am 12.11.2020. 

Der bayerische Wirtschafts-Staatssekretär Roland Weigert betonte, KMU seien das Kraftzentrum der Wirtschaft in Europa und stünden langfristig vor großen Herausforderungen aufgrund von Digitalisierung, Klimawandel oder Veränderungen im globalen Wettbewerb. Diese Herausforderungen würden durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt. Die KMU-Strategie der Kommission und der Recovery Plan könnten wirksame Weichenstellungen zur Unterstützung der KMU sein, wichtig sei nun aber, dass die politischen Maßnahmen schnell ankämen.  

Auch Florian Frauscher, Sektionsleiter im Österr. Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort betonte, wie wichtig geeignete europäische Maßnahmen zur Unterstützung der KMU seien. Von besonderer Bedeutung seien dabei der Zugang zu Finanzierung, Hilfestellungen bei der Digitalisierung sowie Deregulierung und Entbürokratisierung. Ähnlich argumentierte auch Mariana Kühnel, Generalsekretär-Stellvertreterin der WKÖ. Digitale Transformation sei einer der größten Ermöglicher für Effizienzsteigerungen. Darüber hinaus erhoffe sie sich viel von der Fit for Future Platform im Rahmen des REFIT-Programms der EU, das zur Vereinfachung der EU-Gesetzgebung beitragen soll.  

Seitens der Kommission signalisierte Kristin Schreiber, Direktorin KMU-Politik in der GD GROW, jederzeit für die Anliegen der KMU ansprechbar zu sein. Der Fokus der EU-Maßnahmen bliebe trotz Corona auf den langfristigen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung, Vereinfachung und Harmonisierung sowie vereinfachter Zugang zu Finanzmitteln. 

Angelika Winzig, MdEP hob ebenfalls hervor, dass die EU-Hilfen nun schnell zu den KMU kommen müssten. Bedenklich sei jedoch, dass KMU durch geplante Vorhaben auch mit mehr Bürokratie und zusätzlichen Pflichten belastet würden. Die Europaabgeordnete Henrike Hahn verteidigte die im Green Deal festgelegten Ziele: man müsse die Hilfen schnell und praxisnah ausgeben und dabei auch auf langfristige Entwicklungen achten. Es sei wichtig, sowohl Nachhaltigkeit als auch Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit voranzubringen. Unternehmer Ingo Schwarz forderte, keine neuen Regulierungen für die nächsten zwei Jahre einzuführen. Die Wirtschaft brauche nun alle Kraft, um aus der derzeitigen Krise zu kommen. Zusätzliche Belastungen und Pflichten für KMU seien schwierig bis gar nicht umsetzbar.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 7
    Roland Weigert, MdL, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, betonte die großen Herausforderungen, vor denen KMU stünden.
    Roland Weigert, MdL, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, betonte die großen Herausforderungen, vor denen KMU stünden.
  • Foto 2 von 7
    Florian Frauscher, Sektionsleiter und SME-Envoy, Österr. Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, hob hervor, dass Entbürokratisierung und Vereinfachung für KMU von besonderer Bedeutung seien.
    Florian Frauscher, Sektionsleiter und SME-Envoy, Österr. Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, hob hervor, dass Entbürokratisierung und Vereinfachung für KMU von besonderer Bedeutung seien.
  • Foto 3 von 7
    Kristin Schreiber, Direktorin KMU-Politik und COSME Programm der Generaldirektion GROW der Europäischen Kommission, erklärte die KMU-Strategie sowie den Recovery Plan der Kommission und signalisierte Offenheit gegenüber den Anliegen und Bedürfnissen der KMU.
    Kristin Schreiber, Direktorin KMU-Politik und COSME Programm der Generaldirektion GROW der Europäischen Kommission, erklärte die KMU-Strategie sowie den Recovery Plan der Kommission und signalisierte Offenheit gegenüber den Anliegen und Bedürfnissen der KMU.
  • Foto 4 von 7
    Generalsekretär-Stellvertreterin der WKÖ, Mariana Kühnel, setzt große Hoffnungen in das REFIT-Programm der EU zur Vereinfachung der EU-Gesetzgebung.
    Generalsekretär-Stellvertreterin der WKÖ, Mariana Kühnel, setzt große Hoffnungen in das REFIT-Programm der EU zur Vereinfachung der EU-Gesetzgebung.
  • Foto 5 von 7
    Henrike Hahn, MdEP (links), plädierte dafür, sowohl die Resilienz der KMU als auch die Nachhaltigkeit voranzubringen. Rechts: Moderatorin Sandra Parthie Leiterin des Brüssel-Büros des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln e.V.
    Henrike Hahn, MdEP (links), plädierte dafür, sowohl die Resilienz der KMU als auch die Nachhaltigkeit voranzubringen. Rechts: Moderatorin Sandra Parthie Leiterin des Brüssel-Büros des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln e.V.
  • Foto 6 von 7
    Die Europaabgeordnete Angelika Winzig kritisierte, dass man einerseits signalisiere, die KMU unterstützen zu wollen, und sie andererseits mit zusätzlichen Anforderungen und Pflichten durch neue EU-Vorhaben belaste.
    Die Europaabgeordnete Angelika Winzig kritisierte, dass man einerseits signalisiere, die KMU unterstützen zu wollen, und sie andererseits mit zusätzlichen Anforderungen und Pflichten durch neue EU-Vorhaben belaste.
  • Foto 7 von 7
    Ingo Schwarz, Mitglied der Vollversammlung der IHK München/OBB und Geschäftsführer von Schwarz Plastic Solutions GmbH, machte darauf aufmerksam, dass die Umsetzung neuer EU-Regulierungen für KMU nahezu unmöglich sei, wenn sie gleichzeitig darum kämpften, aus der derzeitigen Krise zu kommen.
    Ingo Schwarz, Mitglied der Vollversammlung der IHK München/OBB und Geschäftsführer von Schwarz Plastic Solutions GmbH, machte darauf aufmerksam, dass die Umsetzung neuer EU-Regulierungen für KMU nahezu unmöglich sei, wenn sie gleichzeitig darum kämpften, aus der derzeitigen Krise zu kommen.
Weiter blättern
Hubert Aiwanger, MdL, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Eine starke Wirtschaft für den Green Deal

Mit dem Green Deal hat die EU-Kommission Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt ihres Handelns gestellt und einen Fahrplan vorgelegt, wie die europäische Wirtschaft nachhaltig transformiert werden soll. Darüber, wie ambitioniert diese Ziele sein sollten und welche Herausforderungen sich daraus für Unternehmen ergeben, diskutierten am 28.10.2020 Vertreter aus Wirtschaft und Politik bei einer gemeinsamen Online-Veranstaltung der vbw und der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU unter dem Motto „Eine starke Wirtschaft für den Green Deal“.  

Hubert Aiwanger, stv. Ministerpräsident und Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, plädierte für realistische und umsetzbare Klimaziele, insbesondere auch, um eine Abwanderung von Arbeitsplätzen aus Europa in Regionen zu verhindern, die weniger strengen Regeln unterlägen und daher kostengünstiger produzieren könnten. Auch die Vertreter der Wirtschaft unterstützen diese Aussage: Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, sagte, der Green Deal gehe in die richtige Richtung, müsse für die Wirtschaft aber auch realisierbar bleiben. Wichtig sei eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen. Dr. Christian Hartel, Mitglied des Vorstandes der Wacker Chemie AG, betonte die Bedeutung niedriger Stromkosten als wichtige industriepolitische Maßnahme. Die Wertschöpfungskette müsse in der EU verbleiben. In der Solarenergiebranche, zum Beispiel, hätten asiatische Unternehmen bereits jetzt die meisten europäischen Firmen vom Markt verdrängt.

Die Kommission strebe die Schaffung regulatorischer Instrumente an, die Klarheit für Investoren schüfen, so Antoine Colombani, Mitglied im Kabinett Frans Timmermans. Zur Förderung notwendiger Investitionen hinsichtlich des Green Deals in der Privatwirtschaft, habe sie den European Recovery Fund geschaffen, über den auch Investitionen in grüne Energien oder Mobilität unterstützt werden sollen. Zudem werde die Kommission einen Vorschlag für einen CO2-Grenzausgleichsmechanismus vorlegen. 

Die Europaabgeordnete der Grünen, Henrike Hahn, hob hervor, dass es beim Green Deal nicht nur um Regulierung, sondern auch um Anreize gehe. So hätten beispielsweise Regionen, die bisher stark im Kohleabbau engagiert wären, über den Transition Fund die Möglichkeit, sich hin zu erneuerbaren Energien zu entwickeln und gleichzeitig Arbeitsplätze in der Region zu halten. Christian Doleschal, MdEP, EVP, betonte die Bedeutung von Strompreis- und Strommenge für die Wettbewerbsfähigkeit. Wichtig seien günstiger Strom und ein marktwirtschaftlicher Ansatz wie die Ausweitung des Emissionshandelssystems.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 8
    Letzte Vorbereitungen bevor es losgeht ©vbw
    Letzte Vorbereitungen bevor es losgeht ©vbw
  • Foto 2 von 8
    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e.V. forderte realisierbare Klimaziele für die Wirtschaft ©vbw
    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e.V. forderte realisierbare Klimaziele für die Wirtschaft ©vbw
  • Foto 3 von 8
    Hubert Aiwanger, MdL, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
    Der bayerische Wirtschaftsminister, Hubert Aiwanger, mahnte umsetzbare Klimaziele an, um unter anderem eine Abwanderung von Arbeitsplätzen zu vermeiden
  • Foto 4 von 8
    Dr. Christian Hartel, Mitglied des Vorstandes der Wacker Chemie AG
    Dr. Christian Hartel, Mitglied des Vorstandes der Wacker Chemie AG
  • Foto 5 von 8
    Moderator Andreas Bachmann, BR Fernsehen und Antoine Colombani, Mitglied im Kabinett Frans Timmermans
    Moderator Andreas Bachmann, BR Fernsehen und Antoine Colombani, Mitglied im Kabinett Frans Timmermans
  • Foto 6 von 8
    Henrike Hahn, MdEP, Grüne, hob hervor, dass es beim Green Deal nicht nur um Regulierung, sondern auch um Anreize gehe
    Henrike Hahn, MdEP, Grüne, hob hervor, dass es beim Green Deal nicht nur um Regulierung, sondern auch um Anreize gehe
  • Foto 7 von 8
    Der Europaabgeordnete Christian Doleschal, EVP, betonte die Bedeutung von Strompreis- und Strommenge für die Wettbewerbsfähigkeit
    Der Europaabgeordnete Christian Doleschal, EVP, betonte die Bedeutung von Strompreis- und Strommenge für die Wettbewerbsfähigkeit
  • Foto 8 von 8
    Christine Völzow, Geschäftsführerin vbw und Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik – Digitalisierung
    Christine Völzow, Geschäftsführerin vbw und Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik – Digitalisierung
Weiter blättern
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, hatte eine Videobotschaft gesendet. ©FKPH
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Mobilitätsgespräche online: Grenzenloses Europa – Freier Warenverkehr in Zeiten von Corona?

Mobilitätsgespräche online: Grenzenloses Europa – Freier Warenverkehr in Zeiten von Corona? – unter diesem Motto stand die erste Online-Übertragung aus der Bayerischen Vertretung am 2.7.2020, zu der das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, das Europa-Büro der Hanns-Seidel-Stiftung Brüssel und die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union eingeladen hatten. In zwei hochrangig besetzten Diskussionsrunden wurden die Themen Krisenmanagement und Wiederaufbau sowie die Zukunft der grenzüberschreitenden Mobilität in Zeiten der COVID-19-Pandemie diskutiert.

Einig waren sich die Teilnehmer, dass der Verkehrssektor systemrelevant sei, um die Versorgung der Bevölkerung mit allen lebensnotwendigen Waren und Dienstleistungen sicherzustellen. In der EU müssten die verschiedenen Transportträger noch besser verzahnt und mit Blick auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung weiter vorangebracht werden. Diskussionsteilnehmer der ersten Gesprächsrunde waren die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Kerstin Schreyer, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, die EU-Kommissarin für Verkehr, Adina Vălean, sowie der Europaabgeordnete Markus Ferber, stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments. An der zweiten Runde nahmen neben MdEP Markus Ferber der Generaldirektor der Generaldirektion für Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, Henrik Hololei, der Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, Ronald Pofalla sowie der Vorstandssprecher beim Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, Prof. Dr. Dirk Engelhardt, teil. mehr

Zurück blättern
  • Foto 1 von 12
    Die erste Online-Veranstaltung in der Bayerischen Vertretung stand unter dem Motto: Grenzenloses Europa – Freier Warenverkehr in Zeiten von Corona? ©FKPH
    Die erste Online-Veranstaltung in der Bayerischen Vertretung stand unter dem Motto: Grenzenloses Europa – Freier Warenverkehr in Zeiten von Corona? ©FKPH
  • Foto 2 von 12
    Zu diesem Zweck wurde eine Menge Technik aufgefahren. ©FKPH
    Zu diesem Zweck wurde eine Menge Technik aufgefahren. ©FKPH
  • Foto 3 von 12
    Im Gespräch: Markus Ferber, MdEP und Generaldirektor Henrik Hololei ©FKPH
    Im Gespräch: Markus Ferber, MdEP und Generaldirektor Henrik Hololei ©FKPH
  • Foto 4 von 12
    Letzte Vorbereitungen bevor es losging... ©FKPH
    Letzte Vorbereitungen bevor es losging... ©FKPH
  • Foto 5 von 12
    Staatsministerin Schreyer - live aus München zugeschaltet -begrüßte die Zuschauer und Gesprächsteilnehmer. ©FKPH
    Staatsministerin Schreyer - live aus München zugeschaltet - begrüßte die Zuschauer und Gesprächsteilnehmer. ©FKPH
  • Foto 6 von 12
    Die EU-Kommissarin für Verkehr, Adina Vălean. ©FKPH
    Die EU-Kommissarin für Verkehr, Adina Vălean. ©FKPH
  • Foto 7 von 12
    Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, hatte eine Videobotschaft gesendet. ©FKPH
    Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, hatte eine Videobotschaft gesendet. ©FKPH
  • Foto 8 von 12
    Der Koordinator der EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, Markus Ferber, MdEP. ©FKPH
    Koordinator der EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, Markus Ferber, MdEP. ©FKPH
  • Foto 9 von 12
    V.l.n.r.: Moderatorin Silke Wettach, WirtschaftsWoche, EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean und Markus Ferber, MdEP. ©FKPH
    V.l.n.r.: Moderatorin Silke Wettach, WirtschaftsWoche, EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean und Markus Ferber, MdEP. ©FKPH
  • Foto 10 von 12
    Generaldirektor für Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, Henrik Hololei, diskutierte leidenschaftlich. ©FKPH
    Generaldirektor für Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, Henrik Hololei, diskutierte leidenschaftlich zur Zukunft der Mobilität in Zeiten von Corona. ©FKPH
  • Foto 11 von 12
    Aus Berlin zugeschaltet waren Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher beim Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung...
    Aus Berlin zugeschaltet waren Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher beim Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung...
  • Foto 12 von 12
    ...und Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur, Deutsche Bahn AG ©FKPH
    ...und Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur, Deutsche Bahn AG ©FKPH
Weiter blättern
Die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, MdL, eröffnete die Veranstaltung. ©Fred Guerdin/ Scorpix
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Europa fit machen für das digitale Zeitalter

Die Europäische Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen hat hohe Ambitionen für die Digitalpolitik. Wie die Weichen in den kommenden Jahren gestellt werden ist entscheidend dafür, ob Europa wettbewerbsfähig bleibt und die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft meistert. Vor diesem Hintergrund luden die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, MdL, sowie DIGITALEUROPE und Bitkom - der deutsche Digitalverband, am 04.03.2020 zu einer abendlichen Podiumsdiskussion in die Bayerische Vertretung in Brüssel ein. Unter dem Motto „Europa fit machen für das digitale Zeitalter“ wurden die Digitalstrategie, die Datenstrategie und das Weißbuch künstliche Intelligenz der Kommission diskutiert unter dem Blickwinkel, ob sie den Bedürfnissen von Wirtschaft und Gesellschaft genügen.

Staatsministerin Judith Gerlach, MdL, sprach sich für einen europäischen Weg in der Digitalisierung aus, der die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit findet.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion thematisierte Axel Voß, MdEP und Digitalexperte besonders die Geschwindigkeit, in der Europa voranschreite. Diese müsse mit kreativen Ansätzen drastisch erhöht werden, um gegenüber der Konkurrenz mithalten zu können.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 4
    Die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, MdL, eröffnete die Veranstaltung. ©Fred Guerdin/ Scorpix
    Die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, MdL, eröffnete die Veranstaltung. ©Fred Guerdin/Scorpix
  • Foto 2 von 4
    Axel Voß, MdEP, plädierte für schnelle Reaktionen des Gesetzgebers im Digitalbereich. ©Fred Guerdin/ Scorpix
    Axel Voß, MdEP, plädierte für schnelle Reaktionen des Gesetzgebers im Digitalbereich. ©Fred Guerdin/Scorpix
  • Foto 3 von 4
    Auf dem Podium (v.l.n.r.) Axel Voß, MdEP, Dr. Marcell Vollmer, CIO Celonis, Cecilia Bonefeld-Dahl, Generaldirektorin DIGITALEUROPE, Prof. Dr. Katharina Zweig, Universitätsprofessorin TU Kaiserslautern, Dr. Nabil Alsabah, Bitkom e.V. (Moderator) ©Fred Guerdin/ Scorpix
    Auf dem Podium (v.l.n.r.) Axel Voß, MdEP, Dr. Marcell Vollmer, CIO Celonis, Cecilia Bonefeld-Dahl, Generaldirektorin DIGITALEUROPE, Prof. Dr. Katharina Zweig, Universitätsprofessorin TU Kaiserslautern, Dr. Nabil Alsabah, Bitkom e.V. (Moderator) ©Fred Guerdin/Scorpix
  • Foto 4 von 4
    Rege Diskussionen beim anschließenden Get-together ©Fred Guerdin/ Scorpix
    Rege Diskussionen beim anschließenden Get-together ©Fred Guerdin/Scorpix
Weiter blättern
Die Teilnehmer der Diskussionsrunde vor Beginn der Veranstaltung im Gespräch: (v.l.n.r) Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes e.V., Herbert Dorfmann, MdEP, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments, Cristina Lobillo Borrero, Hauptberaterin des Generaldirektors, Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und Günther Felßner, Stv. Präsident des Bayerischen Bauernverbands © Alexander Louvet
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Traditioneller Milchgipfel – „Green Deal für Milch?“

Die Mitteilung der Europäischen Kommission „Ein europäischer Grüner Deal“ wird bereits rege in Politik und Öffentlichkeit diskutiert. Doch was bedeutet der Green Deal für den Milchsektor? Welche Auswirkungen hat das nachhaltige Maßnahmenprogramm für die Milchbauern, die Molkereien und die Konsumenten? Diese Fragen wurden am 20.02.2020 in der Bayerischen Vertretung in Brüssel debattiert.

Die Hauptberaterin des Generaldirektors der Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission, Frau Cristina Lobillo Borrero, berichtete von den Fortschritten der Kommission zur Umsetzung des Grünen Deals, vor allem im Hinblick auf die EU-Biodiversitätsstrategie 2030 und die Farm-to-Fork-Strategie. Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes e.V. (MIV), betonte die Bedeutung der Industrie für die Entwicklung neuer Produkte, um den Konsumenten ein nachhaltigeres Kaufverhalten zu ermöglichen. Er mahnte jedoch Unterstützung für den gesamten Sektor an sowie faire Wettbewerbsbedingungen zwischen EU-Erzeugern und Drittstaaten.

Herbert Dorfmann, Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Agrarsprecher der EVP-Fraktion, forderte eine streng wissenschaftsbasierte Debatte rund um den Grünen Deal sowie eine ausreichende Unterstützung der Landwirte über die Gemeinsame Agrarpolitik. Einig war sich die Runde, dass Wege gefunden werden müssen, um beim Verbraucher mehr Bewusstsein für gutes Essen zu schaffen. Gespannt wird auf den 25.03.2020 gewartet, für den die Kommission die Veröffentlichung ihrer Biodiversitäts- und Farm-to-Fork-Strategie angekündigt hat.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 7
    Rund 130 Gäste verfolgten die Debatte in der Bayerischen Vertretung © Alexander Louvet
    Rund 130 Gäste verfolgten die Debatte in der Bayerischen Vertretung. © Alexander Louvet
  • Foto 2 von 7
    Die Teilnehmer der Diskussionsrunde vor Beginn der Veranstaltung im Gespräch: (v.l.n.r) Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes e.V., Herbert Dorfmann, MdEP, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments, Cristina Lobillo Borrero, Hauptberaterin des Generaldirektors, Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und Günther Felßner, Stv. Präsident des Bayerischen Bauernverbands © Alexander Louvet
    Die Teilnehmer der Diskussionsrunde vor Beginn der Veranstaltung im Gespräch:
    (v.l.n.r) Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes e.V., Herbert Dorfmann, MdEP, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments, Cristina Lobillo Borrero, Hauptberaterin des Generaldirektors, Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und Günther Felßner, Stv. Präsident des Bayerischen Bauernverbands © Alexander Louvet
  • Foto 3 von 7
    Auf dem Podium wird die Gesprächsrunde von Moderator Dr. Detlef Fechtner, Stv. Chefredakteur Börsenzeitung, geleitet © Alexander Louvet
    Auf dem Podium wird die Gesprächsrunde von Moderator Dr. Detlef Fechtner, Stv. Chefredakteur Börsenzeitung, geleitet. © Alexander Louvet
  • Foto 4 von 7
    Herbert Dorfmann, MdEP, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments und Günther Felßner, Stv. Präsident Bayerischer Bauernverband, fordern mehr Anreize für die Milchbauern statt weiterer bürokratischer Hürden © Alexander Louvet
    Herbert Dorfmann, MdEP, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments und Günther Felßner, Stv. Präsident Bayerischer Bauernverband, fordern mehr Anreize für die Milchbauern statt weiterer bürokratischer Hürden. © Alexander Louvet
  • Foto 5 von 7
    Cristina Lobillo Borrero, Hauptberaterin des Generaldirektors, Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes e.V. waren sich einig, dass der Milchsektor bereits viele Anstrengungen für mehr Nachhaltigkeit umgesetzt hat © Alexander Louvet
    Cristina Lobillo Borrero, Hauptberaterin des Generaldirektors, Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes e.V. waren sich einig, dass der Milchsektor bereits viele Anstrengungen für mehr Nachhaltigkeit umgesetzt hat. © Alexander Louvet
  • Foto 6 von 7
    Auch das Publikum diskutierte eifrig mit den Gästen auf dem Podium © Alexander Louvet
    Auch das Publikum diskutierte eifrig mit den Gästen auf dem Podium. © Alexander Louvet
  • Foto 7 von 7
    Auch Albert Deß, ehemaliger Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Agrarsprecher der EVP-Fraktion, kam zu diesem für die Milchwirtschaft wichtigen Termin nach Brüssel und diskutierte bereits vor Veranstaltungsbeginn intensiv mit anderen Gästen © Alexander Louvet
    Auch Albert Deß, ehemaliger Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Agrarsprecher der EVP-Fraktion, kam zu diesem für die Milchwirtschaft wichtigen Termin nach Brüssel und diskutierte bereits vor Veranstaltungsbeginn intensiv mit anderen Gästen. © Alexander Louvet
Weiter blättern
(v.l.n.r) Jürgen Matthes, Leiter des Kompetenzfelds Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Dr. Oliver Blank, Leiter des ZVEI European Office, Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung, Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP, Moderatorin Sandra Parthie, Leiterin Büro Brüssel, Institut der Deutschen Wirtschaft, Klaus Huber, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Dr. Markus Ehm, Leiter des Europabüros der Hanns-Seidel-Stiftung, Jo Leinen, MdEP a.D. und Leiter der EP-China Delegation, Philipp Kemmler-Erdmannsdorfer, Senior Manager Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit von NIO Europe nach der Diskussion. © HSS
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

China und die Europäische Union: Partner oder Rivalen – Misstrauen oder Zuversicht?

Am 29.01.2020 diskutierten Vertreter aus Wirtschaft und Politik die neue Rolle Chinas in der Welt und das Verhältnis zur Europäischen Union unter dem Motto: „China und die Europäische Union: Partner oder Rivalen – Misstrauen oder Zuversicht?“ Dazu konnte die Bayerische Vertretung zusammen mit der Hanns-Seidel-Stiftung und dem Institut der Deutschen Wirtschaft rund 200 Gäste willkommen heißen. Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung in Brüssel und Dr. Markus Ehm, Leiter des Europabüros der Hanns-Seidel-Stiftung eröffneten die Veranstaltung. Beide betonten, dass China und Bayern starke wirtschaftliche Partner seien, aber dennoch Streitpunkte wie politische Einflussnahme oder ungleiche Wettbewerbsbedingungen bestünden.

Die Debatte wurde im sog. Oxford Format ausgetragen und von Sandra Parthie, Leiterin Büro Brüssel des Instituts der Deutschen Wirtschaft, moderiert. Dabei standen sich stets zwei Redner mit divergierenden Positionen gegenüber. Besonders kontrovers wurde dabei um die verschiedenen Investitionsstrategien, die unternehmerischen Bedingungen und die politische Situation in China diskutiert. Einig war man sich darin, dass Europa zukünftig einheitlicher auftreten müsse und dass der chinesische Markt zwar umfangreiches Potential biete, aber dennoch noch große Schritte in Richtung einer gleichberechtigten Partnerschaft erforderlich seien.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 4
    Rund 200 Gäste verfolgten die Debatte in der Bayerischen Vertretung. © HSS
    Rund 200 Gäste verfolgten die Debatte in der Bayerischen Vertretung. © HSS
  • Foto 2 von 4
    Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP betonte wie wichtig es sei, geistiges Eigentum zu schützen und allen Unternehmen einen fairen Zugang zum jeweiligen Wirtschaftsraum zu gewährleisten. © HSS
    Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP betonte wie wichtig es sei, geistiges Eigentum zu schützen und allen Unternehmen einen fairen Zugang zum jeweiligen Wirtschaftsraum zu gewährleisten. © HSS
  • Foto 3 von 4
    Jo Leinen, ehemaliger Europaabgeordneter, mahnte, die EU müsse die zur Verfügung stehenden Mittel besser nutzen. © HSS
    Jo Leinen, ehemaliger Europaabgeordneter, mahnte, die EU müsse die zur Verfügung stehenden Mittel besser nutzen. © HSS
  • Foto 4 von 4
    (v.l.n.r) Jürgen Matthes, Leiter des Kompetenzfelds Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Dr. Oliver Blank, Leiter des ZVEI European Office, Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung, Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP, Moderatorin Sandra Parthie, Leiterin Büro Brüssel, Institut der Deutschen Wirtschaft, Klaus Huber, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Dr. Markus Ehm, Leiter des Europabüros der Hanns-Seidel-Stiftung, Jo Leinen, MdEP a.D. und Leiter der EP-China Delegation, Philipp Kemmler-Erdmannsdorfer, Senior Manager Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit von NIO Europe nach der Diskussion. © HSS
    (v.l.n.r) Jürgen Matthes, Leiter des Kompetenzfelds Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Dr. Oliver Blank, Leiter des ZVEI European Office, Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung, Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP, Moderatorin Sandra Parthie, Leiterin Büro Brüssel, Institut der Deutschen Wirtschaft, Klaus Huber, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Dr. Markus Ehm, Leiter des Europabüros der Hanns-Seidel-Stiftung, Jo Leinen, MdEP a.D. und Leiter der EP-China Delegation, Philipp Kemmler-Erdmannsdorfer, Senior Manager Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit von NIO Europe nach der Diskussion. © HSS
Weiter blättern
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten Vertreter von ZDF und BBC die rund 150 Gäste und betonten die große Verantwortung, die der Thematik des Films innewohne.
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Filmvorführung anlässlich des Holocaust-Gedenktages – Die Kinder von Windermere

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar, der an die Befreiung der Häftlinge aus dem NS-Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau vor nunmehr 75 Jahren erinnert, zeigte die Bayerische Vertretung gemeinsam mit den Fernsehsendern ZDF und BBC als Preview die Fernsehproduktion „Die Kinder von Windermere“.

Der Film behandelt die Geschichte jüdischer Kinder, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus den Konzentrationslagern befreit und nach Großbritannien an den Lake Windermere gebracht wurden, um dort in einer geschützten Umgebung die schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten. Unter der Leitung des aus Deutschland emigrierten jüdischen Psychologen Oscar Friedmann wurde den traumatisierten Kindern wieder gelehrt, was es heißt, in einer friedlichen Gesellschaft ohne Gewalt und Krieg zu leben und wie viel Glück sie hatten, die Schrecken der Konzentrationslager zu überstehen.

Das Drama veranschaulicht in einer bemerkenswerten Szenerie gerade die psychischen Störungen der Jugendlichen infolge der Inhaftierung in den Lagern und ihre Entwicklung zurück in einen angstbefreiten und lebensbejahenden Alltag.

Im Anschluss erwies Joanna Millan, die den Holocaust überlebte und 1945 zu den Kindern von Windermere gehörte, dem Publikum die Ehre und schilderte eindrucksvoll ihre Erfahrungen und Erinnerungen. Zusammen mit dem Regisseur des Films, Michael Samuels, stand sie dem Publikum für Fragen zu persönlichen Eindrücken bzw. zum Hintergrund des Films und zur Bedeutung der Erinnerungskultur zur Verfügung.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 3
    Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten Vertreter von ZDF und BBC die rund 150 Gäste und betonten die große Verantwortung, die der Thematik des Films innewohne.
    Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten Vertreter von ZDF und BBC die rund 150 Gäste und betonten die große Verantwortung, die der Thematik des Films innewohne.
  • Foto 2 von 3
    Die Verantwortlichen unterstrichen die besondere Herausforderung, vor der die Macher und Initiatoren des Projekts standen und das Privileg, sich diesem Thema widmen zu dürfen.
    Die Verantwortlichen unterstrichen die besondere Herausforderung, vor der die Macher und Initiatoren des Projekts standen und das Privileg, sich diesem Thema widmen zu dürfen.
  • Foto 3 von 3
    Nach der Filmvorführung teilten Regisseur Michael Samuels und die Holocaustüberlebende Joana Millan ihre Eindrücke der Dreharbeiten sowie ihre persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen mit dem Publikum.
    Nach der Filmvorführung teilten Regisseur Michael Samuels und die Holocaustüberlebende Joana Millan ihre Eindrücke der Dreharbeiten sowie ihre persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen mit dem Publikum.
Weiter blättern
(v. l. n. r.) Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Emily Bradley, Sopranistin, Prof. Lilo Kraus, Harfe, Andreas Paetzold, Kapellmeister, Nürnberger Christkind, Paulo Morello, Gitarre, Chris Schmitt, Bluesharp, Norbert Meyer-Venus, Kontrabass und Dr. Thomas Gruber © FKPH

09.12.2019

Abend im Advent
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Abend im Advent

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, wird es in der Bayerischen Vertretung in Brüssel traditionell besinnlich: Der Abend im Advent, zu dem die Vertretung in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt Nürnberg geladen hatte, soll einstimmen auf die Adventszeit und den Gästen die Möglichkeit geben, aus dem hektischen Arbeitsalltag auszubrechen. Als „himmlischer Gast“ schaute bei der diesjährigen Veranstaltung am 9.12.2019 das Nürnberger Christkind vorbei.

In seiner Eröffnungsrede sprach Dr. Thomas Gruber, Ministerialdirektor für Europa und Internationale Beziehungen der Bayerischen Staatskanzlei seine Freude darüber aus, ein wenig von der adventlichen Atmosphäre Nürnbergs nach Brüssel transportieren zu können. Den breiten Bogen zwischen Tradition und urbanem Flair gepaart mit High-Tech und Innovationskraft der Frankenmetropole spannte Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, der mit einer Delegation aus Vertretern der Stadt nach Brüssel gereist war.

Für einen besonderen Moment des Abends sorgte das Nürnberger Christkind, indem es seinen weltberühmten Prolog nicht nur auf Deutsch, sondern erstmalig auch auf Englisch präsentierte. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Andreas Paetzold, Kapellmeister an der Staatsoper Nürnberg und Emily Bradley, Sopranistin an der Staatsoper Nürnberg sowie dem Lilo Kraus Quartett mit Prof. Lilo Kraus (Harfe), Chris Schmitt (Bluesharp), Paulo Morello (Gitarre) und Norbert Meyer-Venus (Kontrabass).

Zurück blättern
  • Foto 1 von 10
    Ministerialdirektor Dr. Thomas Gruber begrüßt die Gäste © FKPH
    Ministerialdirektor Dr. Thomas Gruber begrüßt die Gäste © FKPH
  • Foto 2 von 10
    Andreas Paetzold, Kapellmeister an der Staatsoper Nürnberg und Emily Bradley, Sopranistin an der Staatsoper Nürnberg leiteten den Abend musikalisch ein © FKPH
    Andreas Paetzold, Kapellmeister an der Staatsoper Nürnberg und Emily Bradley, Sopranistin an der Staatsoper Nürnberg leiten den Abend musikalisch ein © FKPH
  • Foto 3 von 10
    Das Nürnberger Christkind spricht seinen berühmten Prolog © FKPH
    Das Nürnberger Christkind spricht seinen berühmten Prolog © FKPH
  • Foto 4 von 10
    Zwei kleine Gäste übergeben dem Christkind einen Blumenstrauß © FKPH
    Zwei kleine Gäste übergeben dem Christkind einen Blumenstrauß © FKPH
  • Foto 5 von 10
    Das Lilo Kraus Quartett sorgt für jazzige Stimmung © FKPH
    Das Lilo Kraus Quartett sorgt für jazzige Stimmung © FKPH
  • Foto 6 von 10
    Der Vorsitzende des Europaausschusses des Bayerischen Landtags, Tobias Gotthardt, MdL und das Nürnberger Christkind © FKPH
    Der Vorsitzende des Europaausschusses des Bayerischen Landtags, Tobias Gotthardt, MdL und das Nürnberger Christkind © FKPH
  • Foto 7 von 10
    Besinnliche Stimmung unter den rund 300 Gästen © FKPH
    Besinnliche Stimmung unter den rund 300 Gästen © FKPH
  • Foto 8 von 10
    Das Nürnberger Christkind gemeinsam mit Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP, Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament © FKPH
    Das Nürnberger Christkind gemeinsam mit Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP, Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament © FKPH
  • Foto 9 von 10
    (v. l. n. r.) Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Emily Bradley, Sopranistin, Prof. Lilo Kraus, Harfe, Andreas Paetzold, Kapellmeister, Nürnberger Christkind, Paulo Morello, Gitarre, Chris Schmitt, Bluesharp, Norbert Meyer-Venus, Kontrabass und Dr. Thomas Gruber © FKPH
    (v. l. n. r.) Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Emily Bradley, Sopranistin, Prof. Lilo Kraus, Harfe, Andreas Paetzold, Kapellmeister, Nürnberger Christkind, Paulo Morello, Gitarre, Chris Schmitt, Bluesharp, Norbert Meyer-Venus, Kontrabass und Dr. Thomas Gruber © FKPH
  • Foto 10 von 10
    (v. l. n. r.) Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Marlene Mortler, MdEP, das Nürnberger Christkind, Claudia Bälz, Mitglied des Nürnberger Stadtrats und Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP © FKPH
    (v. l. n. r.) Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Marlene Mortler, MdEP, das Nürnberger Christkind, Claudia Bälz, Mitglied des Nürnberger Stadtrats und Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP © FKPH
Weiter blättern
Ondřej Kovařík, MdEP betont die Wichtigkeit, für mehr Akzeptanz für die neue Technologie zu werben © Bernal Revert/ BR&U
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Sicherheit beim automatisierten Fahren

Sicherheit an erster Stelle – dies gilt besonders für Schlüsseltechnologien, wie das automatisierte Fahren. Mit den rechtlichen und technischen Voraussetzungen für sicheres automatisiertes und vernetztes Fahren setzten sich am 04.12.2019 rund 150 Verkehrsexperten in der Bayerischen Vertretung auseinander. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. rief die Vertreter der Europäischen Institutionen dazu auf, gemeinsam mit Industrie und Verbänden innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für automatisiertes Fahren zu schaffen.

Elf führende Unternehmen der Mobilitäts- und Automobilindustrie haben zur Steigerung der Sicherheit in einem Weißbuch konkrete Schritte erarbeitet, wie automatisiertes Fahren Realität werden kann. Antony Lagrange von der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU der Europäischen Kommission lobte das Engagement der Unternehmen, deren Rahmenwerk zur passenden Zeit gekommen sei. Auch der tschechische Europaabgeordnete Ondřej Kovařík hob die große Bedeutung des politischen Dialogs hervor, um die Menschen in Europa für diese neue Technologie zu gewinnen. Fragen nach der Sicherheit seien dabei erfolgsentscheidend.

Von Seiten der Unternehmen wurde gemahnt, dass europäische Anforderungen an Fahrzeuge mit neuen Technologien harmonisiert werden müssten. Gleichzeitig wurde das Engagement der Politik auf allen Ebenen sehr positiv hervorgehoben. Konkret wurde die Eröffnung des vom Freistaat Bayern geförderten Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme in München genannt, das unter anderem Sicherheit beim automatisierten Fahren erforschen soll. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Europa nur durch die Zusammenarbeit aller Akteure und die Bündelung von Ressourcen zum Vorreiter beim automatisierten Fahren werden könne.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 6
    Wichtig im Bereich des automatisierten Fahrens seien Technologie, Umweltschutz, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit, so Antony Lagrange, Teamleiter, Fahrzeug-Compliance, Sicherheit und Automatisierung, Europäische Kommission, GD GROW © Bernal Revert/ BR&U
    Wichtig im Bereich des automatisierten Fahrens seien Technologie, Umweltschutz, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit, so Antony Lagrange, Teamleiter, Fahrzeug-Compliance, Sicherheit und Automatisierung, Europäische Kommission, GD GROW © Bernal Revert/ BR&U
  • Foto 2 von 6
    Simon Fürst, Hauptexperte für autonome Antriebstechnologien bei der BMW Group stellt das Weißbuch zur Sicherheit beim automatisierten Fahren vor © Bernal Revert/ BR&U
    Simon Fürst, Hauptexperte für autonome Antriebstechnologien bei der BMW Group stellt das Weißbuch zur Sicherheit beim automatisierten Fahren vor © Bernal Revert/ BR&U
  • Foto 3 von 6
    (v. l. n. r.) Michael O´Brien und Thomas Wiltschko debattieren über verschiedene Sicherheitsaspekte des automatisierten Fahrens © Bernal Revert/ BR&U
    (v. l. n. r.) Michael O´Brien und Thomas Wiltschko debattieren über verschiedene Sicherheitsaspekte des automatisierten Fahrens © Bernal Revert/ BR&U
  • Foto 4 von 6
    Ondřej Kovařík, MdEP betont die Wichtigkeit, für mehr Akzeptanz für die neue Technologie zu werben © Bernal Revert/ BR&U
    Ondřej Kovařík, MdEP betont die Wichtigkeit, für mehr Akzeptanz für die neue Technologie zu werben © Bernal Revert/ BR&U
  • Foto 5 von 6
    Fragen aus den Reihen der rund 150 Verkehrsexperten bereichern die Diskussion um die Sicherheit automatisierten Fahrens © Bernal Revert/ BR&U
    Fragen aus den Reihen der rund 150 Verkehrsexperten bereichern die Diskussion um die Sicherheit automatisierten Fahrens © Bernal Revert/ BR&U
  • Foto 6 von 6
    (v. l. n. r.) Dr. Abayomi Otubushin (BMW Group), Hendrik Kafsack (Moderation), Barbara Schretter (Leiterin der Bayerischen Vertretung), Simon Fürst (BMW Group), Christine Völzow (vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft), Ondřej Kovařík (MdEP), Michael O´Brien (HERE Technologies), Anne Hansen (Daimler AG), Thomas Wiltschko (Daimler AG) und Pierre-Olivier Millette (Intel Corporation) © Bernal Revert/ BR&U
    (v. l. n. r.) Dr. Abayomi Otubushin (BMW Group), Hendrik Kafsack (Moderation), Barbara Schretter (Leiterin der Bayerischen Vertretung), Simon Fürst (BMW Group), Christine Völzow (vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft), Ondřej Kovařík (MdEP), Michael O´Brien (HERE Technologies), Anne Hansen (Daimler AG), Thomas Wiltschko (Daimler AG) und Pierre-Olivier Millette (Intel Corporation) © Bernal Revert/ BR&U
Weiter blättern
Diskutanten waren unter anderem (v. l. n. r.) Paris Sansoglou (EuDA), Laurent Daniel (OECD), Maya Schwiegershausen-Gürt (ETF), Olaf Merk (OECD ITF), Lamia Kerdjoudj-Belkaid (FEPORT), Barbara Bonvissuto (Europäische Kommission), Bojana Dohms (Europäische Kommission), Daniel Hosseus (ZDS) und Reinhard Lüken (VSM) © Alexander Louvet
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Herausforderungen für die Logistikwirtschaft – fünfte Jahreskonferenz von FEPORT

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Europäischen Hafenverbands FEPORT trafen sich rund 150 Verkehrsexperten in der Bayerischen Vertretung, um die großen Herausforderungen für die Logistikwirtschaft zu diskutieren. Unter der Überschrift des „Big Bang“ sollte Struktur ins Chaos gebracht werden; dabei standen Fragen rund um die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Logistikbranche in Zeiten von Handelskonflikten, des Umweltschutzes und der Digitalisierung im Vordergrund. Vertreter der EU-Kommission hoben insbesondere die Bedeutung des Seeverkehrs bei der Einsparung von Treibhausgasen hervor. Künftig müsse auch mehr in Forschung und Entwicklung investiert werden, um von den Vorteilen innovativer Logistiksysteme profitieren zu können. Aus Sicht der Wirtschaftsvertreter sollten alle Eingriffe evolutionär – nicht revolutionär – erfolgen, um nicht durch einen „Big Bang“ die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu gefährden.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 6
    Während des Empfangs konnten sich die Teilnehmer bereits einen ersten Überblick über die thematischen Schwerpunkte der Veranstaltung verschaffen © Alexander Louvet
    Während des Empfangs konnten sich die Teilnehmer bereits einen ersten Überblick über die thematischen Schwerpunkte der Veranstaltung verschaffen © Alexander Louvet
  • Foto 2 von 6
    Der Präsident von FEPORT Gunther Bonz begrüßte anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von FEPORT die rund 150 Verkehrsexperten zur fünften FEPORT-Jahreskonferenz in der Bayerischen Vertretung © Alexander Louvet
    Der Präsident von FEPORT Gunther Bonz begrüßte anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von FEPORT die rund 150 Verkehrsexperten zur fünften FEPORT-Jahreskonferenz in der Bayerischen Vertretung © Alexander Louvet
  • Foto 3 von 6
    Die Verkehrsexperten diskutierten aktuelle Herausforderungen für die Logistikwirtschaft, wie den zunehmenden Wettbewerb, weltweite Handelskonflikte und neue Anforderungen an den Klimaschutz. © Alexander Louvet
  • Foto 4 von 6
    Zu Beginn erläuterte der Astrophysiker Marc Lachièze Rey den „Big Bang“ und wie Struktur ins Chaos gebracht werden kann © Alexander Louvet
    Zu Beginn erläuterte der Astrophysiker Marc Lachièze Rey den „Big Bang“ und wie Struktur ins Chaos gebracht werden kann © Alexander Louvet
  • Foto 5 von 6
    In seiner Keynote-Speech plädierte Laurent Daniel, leitender Wirtschaftswissenschaftler der Direktion für Wissenschaft, Technologie und Innovation bei der OECD, für eine Reduzierung der Wettbewerbsverzerrungen in der Schiffbauindustrie © Alexander Louvet
    In seiner Keynote-Speech plädierte Laurent Daniel, leitender Wirtschaftswissenschaftler der Direktion für Wissenschaft, Technologie und Innovation bei der OECD, für eine Reduzierung der Wettbewerbsverzerrungen in der Schiffbauindustrie © Alexander Louvet
  • Foto 6 von 6
    Diskutanten waren unter anderem (v. l. n. r.) Paris Sansoglou (EuDA), Laurent Daniel (OECD), Maya Schwiegershausen-Gürt (ETF), Olaf Merk (OECD ITF), Lamia Kerdjoudj-Belkaid (FEPORT), Barbara Bonvissuto (Europäische Kommission), Bojana Dohms (Europäische Kommission), Daniel Hosseus (ZDS) und Reinhard Lüken (VSM) © Alexander Louvet
    Diskutanten waren unter anderem (v. l. n. r.) Paris Sansoglou (EuDA), Laurent Daniel (OECD), Maya Schwiegershausen-Gürt (ETF), Olaf Merk (OECD ITF), Lamia Kerdjoudj-Belkaid (FEPORT), Barbara Bonvissuto (Europäische Kommission), Bojana Dohms (Europäische Kommission), Daniel Hosseus (ZDS) und Reinhard Lüken (VSM) © Alexander Louvet
Weiter blättern
Inhalt vorlesen lassen
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Forum Mobilität zum vernetzten und automatisierten Fahren

„Vernetztes und automatisiertes Fahren: Was wird von der EU benötigt?“ – Diese Frage stellte am 13.11.2019 das „Forum for Mobility & Society“ hochrangigen Vertretern der EU-Institutionen, Verbände, Industrie und Wissenschaft. Rund 250 Verkehrsexperten nahmen an der Veranstaltung in der Bayerischen Vertretung teil. Die Förderung eines wettbewerbsfähigen Mobilitätssektors wird auch über das Wirtschaftswachstum in der EU entscheiden, betonte Gwenole Cozigou, Direktor bei der Generaldirektion GROW der EU-Kommission. Vernetztes und automatisiertes Fahren soll den öffentlichen und Individualverkehr stärker zusammenbringen und wird zahlreiche Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder schaffen, so Richard Cuerden, Direktor der TRL Academy.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion mit Claire Depré (Generaldirektion MOVE, EU-Kommission), Laurianne Krid (FIA Region I), Paul Daman (BMW Group), Sigrid de Vries (CLEPA), Fazilet Cinaralp (ETRMA) und Katrina Sichel (Moderatorin) wurden Themen wie Fahrzeugtests unter realen Straßenverkehrsbedingungen, Umgang mit Verkehrsdaten und Cybersicherheit sowie die Akzeptanz der Verbraucher erörtert. Die Teilnehmer identifizierten drei Schlüsselfaktoren, die von der EU zur Förderung vernetzten und automatisierten Fahrens adressiert werden müssen: Sicherheit, Datenmanagement und Kooperation.

Zum Schluss betonte Maria Rautavirta, Direktorin im Ministerium für Verkehr und Kommunikation Finnlands, dass die Digitalisierung alle Sektoren betreffe und der Zugang zu Daten erfolgsentscheidend sei. Daneben hob Raluca Marian vom Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft (IRU) die Bedeutung des Verbrauchers hervor, der bei allen Innovationen berücksichtigt werden müsse. Die Diskutanten kamen überein, dass für die Entwicklung tragfähiger Verkehrslösungen für die Zukunft die Zusammenarbeit aller Stakeholder erforderlich ist.

Zurück blättern
  • Foto 1 von 5
    Auf dem Podium wurde unter anderem über den Umgang mit Verkehrsdaten und Cybersicherheit diskutiert: Moderatorin Katrina Sichel, Fazilet Cinaralp (ETRMA), Sigrid de Vries (CLEPA) und Laurianne Krid (FIA Region I) (v.l.n.r.) © FRANCOIS DE RIBAUCOURT
  • Foto 2 von 5
    Die Förderung eines wettbewerbsfähigen Mobilitätssektors wird auch über das Wirtschaftswachstum in der EU entscheiden, so Gwenole Cozigou, Direktor bei der Generaldirektion GROW der EU-Kommission. © FRANCOIS DE RIBAUCOURT
  • Foto 3 von 5
    Rund 200 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil. © FRANCOIS DE RIBAUCOURT
  • Foto 4 von 5
    (v.l.n.r.) Katrina Sichel (Moderatorin), Maria Rautavirta (Direktorin im Ministerium für Verkehr und Kommunikation Finnlands), Paul Daman (BMW Group), Sigrid de Vries (CLEPA), Fazilet Cinaralp (ETRMA), Claire Depré (Generaldirektion MOVE, EU-Kommission) und Raluca Marian (IRU). © FRANCOIS DE RIBAUCOURT
  • Foto 5 von 5
    Nach der Veranstaltung bot der Empfang eine gute Möglichkeit, um weiter über das Thema zu diskutieren. © FRANCOIS DE RIBAUCOURT
Weiter blättern

Anzahl der Einträge: 82

Inhalt vorlesen lassen
Seite empfehlen
Seite drucken