Das Gebäude der Bayerischen Vertretung in Brüssel. © FKPH

Bayern in Brüssel

Die Bayerische Vertretung in Brüssel

Die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union in Brüssel versteht sich als Schnittstelle zwischen Bayern und Brüssel. Die Außenstelle der Bayerischen Staatskanzlei vertritt die Interessen des Freistaates bei der Europäischen Union, informiert zu Themen mit bayerischen Belangen und repräsentiert den Freistaat in Brüssel.

Außerdem unterstützt die Vertretung Melanie Huml als Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales in Angelegenheiten Europas.

Staatsministerin

Porträt: Staatsministerin Melanie Huml, MdL

Als Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales ist Melanie Huml Bayerns Vertreterin bei der Europäischen Union. Sie vertritt bayerische Anliegen und erläutert in Gesprächen mit Vertretern von Presse, Wirtschaft und Verbänden die politischen Positionen Bayerns.

Lebenslauf Staatsministerin Melanie Huml

Aufgaben

Zwei Menschen geben sich die Hand. Im Hintergrund sind die Flaggen des Freistaates Bayern (links) und der Europäischen Union (rechts) zu sehen.
Die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union in Brüssel: Schnittstelle zwischen Bayern und Brüssel. © FKPH

Europapolitik ist Innenpolitik: Mehr als 50 Prozent der deutschen Innenpolitik werden von europäischem Recht bestimmt. In einzelnen Bereichen sind es bis zu 80 Prozent, wie beispielsweise in der Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Umweltpolitik. Die Vertretung bayerischer Interessen in Brüssel und Straßburg ist deshalb genauso wichtig wie die Interessenvertretung auf Bundesebene.

 

Schnittstelle zwischen Bayern und Brüssel
Die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union in Brüssel unterstützt Melanie Huml bei der Erfüllung ihrer Aufgaben als Staatsministerin für Europaangelegenheiten. Als Schnittstelle zwischen Bayern und Brüssel informiert sie die Staatsregierung, den Bayerischen Landtag, die Staatsverwaltung sowie bayerische Unternehmer und Bürger frühzeitig über wichtige politische Vorgänge bei der Europäischen Union. Sie nimmt Einfluss auf die politische Willensbildung in der Europäischen Union, berät und unterstützt bei der Kontaktaufnahme mit EU-Stellen und arbeitet mit anderen europäischen Regionalvertretungen mit Sitz in Brüssel zusammen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Präsentation des Freistaates in Brüssel mittels politischer und kultureller Veranstaltungen.

Außenstelle der Bayerischen Staatskanzlei
Organisatorisch betrachtet ist die Bayerische Vertretung in Brüssel eine Abteilung der Staatskanzlei. Hier arbeiten rund 37 Mitarbeiter. Sie schaffen ein dichtes Informationsnetzwerk zu den europäischen Entscheidungsträgern. Vielfältige Arbeitskontakte zu den EU-Institutionen, insbesondere zur Europäischen Kommission, zum Europäischen Parlament, zum Rat der Europäischen Union, zum Ausschuss der Regionen sowie zu Vertretungen anderer Regionen ermöglichen eine wirkungsvolle Darstellung der Interessen Bayerns.

Forum für landestypische, kulturelle und politische Veranstaltungen
Die Bayerische Vertretung ist jedes Jahr Forum für zahlreiche Termine, Delegationsbesuche und Veranstaltungen mit prominenten Gästen und Gastgebern. Das Spektrum reicht von regelmäßigen Facharbeitskreisen über Tagungen und Diskussionsrunden bis zu kulturellen Veranstaltungen und großen Events. Eine Besonderheit im Programmheft: Alle zwei Jahre richtet die Bayerische Vertretung ein Oktoberfest in Brüssel nach traditionellem bayerischem Vorbild aus.

Anlaufstelle für Europäische Anliegen
Die Bayerische Vertretung ist in Brüssel eine wichtige Anlaufstelle für Politiker, Bürger, Verwaltungen, Unternehmen, Hochschulen und für alle mit einem europäischen Anliegen. Zahlreiche Besucher informieren sich jedes Jahr vor Ort über die Arbeit der Vertretung und über aktuelle europapolitische Themen.

Europabericht

Flagge der Europäischen Union. © richterfoto - Fotolia
Flagge der Europäischen Union. © richterfoto - Fotolia

Die Bayerische Vertretung in Brüssel informiert mit den 14-tägig erscheinenden Europaberichten die Politik und Verwaltung im Freistaat über wesentliche europapolitische Themen.

Besucher

Wichtiger Hinweis Corona (Stand Januar 2021)
Aufgrund der momentanen Lage in der Corona-Pandemie können wir leider derzeit keine Besuchertermine in Brüssel durchführen.

In der Zwischenzeit bieten wir Gesprächstermine per Videokonferenz an und informieren Sie gerne zu den Möglichkeiten hierzu. Bitte senden Sie Ihre Anfrage mit den unten genannten Angaben per E-Mail an: besuchergruppen.bruessel@stk.bayern.de.

Was erwartet Sie bei einem Besuch in der Bayerischen Vertretung?
In einem etwa einstündigen Informationsgespräch stellt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der Vertretung den Besuchergruppen die Arbeit der Vertretung vor und berichtet zu aktuellen Themen rund um Bayern in Europa.

Wer kann sich zu einem Besuch anmelden?
Die Bayerische Vertretung empfängt alle politisch interessierten Gruppen ab zehn Personen, die

  • sich über Aufgaben und Struktur einer Ländervertretung in Brüssel informieren wollen,
  • Europa nicht nur abstrakt, sondern konkret erleben wollen.


Wie vereinbaren Sie einen Termin?
Sie richten Ihre Anfrage per E-Mail an: besuchergruppen.bruessel@stk.bayern.de
mit folgenden Angaben:

  • kurze Beschreibung der Gruppe: z.B. Verein, Schulklasse, Studiengruppe etc.
  • konkreter Terminvorschlag
  • Teilnehmerzahl
  • spezielle Interessen: Politikthemen, Informationsschwerpunkte

Unser Haus: Historisches Gebäude und ehemaliges Institut Pasteur du Brabant

Das ehemalige Institut Pasteur du Brabant wurde im Jahr 1903 als mikrobiologische Forschungseinrichtung errichtet und als solche noch bis 1987 genutzt. Ende 2001 erwarb der Freistaat Bayern das Institut Pasteur du Brabant an prominenter Stelle in Brüssel. Es folgten umfangreiche Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten der stark verfallenen Bausubstanz. Seit September 2004 wird die Liegenschaft als Sitz der Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union genutzt. Die Liegenschaft setzt sich aus insgesamt drei Gebäudeteilen zusammen: Die zum Institut gehörende ehemalige Direktoren-Villa wurde im Jahr 1905 als Massivbau mit Ziegelfassade und Sandsteinelementen erbaut. Ebenfalls in den Jahren 1903 bis 1905 wurde das Marstallgebäude, der ursprüngliche Pferdestall, und das dazugehörige Nebengebäude mit Ziegelfassade und Sandsteinelementen errichtet. Die Fassade befindet sich heute noch in ihrem ursprünglichen Zustand.
Planungskonzept: Sanfte Sanierung des historischen Ensembles

Das Konzept des Freistaates Bayern für seine neue Vertretung in Brüssel sah eine behutsame Sanierung mit neuen Anbauten an die Villa und an das Marstallgebäude vor. Diese Anbauten sollten sich in das historische Ensemble einfügen. Das Ensemble sollte unter denkmalschützerischen Gesichtspunkten ohne größere Veränderungen am Bestand saniert werden. Beispielsweise sollte es keine zusätzlichen Parkplätze mit möglichen Nachteilen für den umgebenden Park geben.

Das Institutsgebäude der Bayerischen Vertretung in Brüssel.

Das Institutsgebäude der Bayerischen Vertretung in Brüssel. © FKPH

Das Institutsgebäude

Das Hauptgebäude des Ensembles war erheblich sanierungs- und renovierungsbedürftig, die Bausubstanz im Kern noch gut. Insbesondere hatten sich die Geschossdecken als ausreichend tragfähig für die beabsichtigte Nutzung erwiesen. Die gesamte Gebäudetechnik sowie ein umfangreicher Teil des Dachstuhls wurden erneuert und ein Aufzug eingebaut. Die historische Sandsteinfassade wurde vorsichtig gereinigt. Die zerstörten alten Fenster durch neue Holzfenster ersetzt, die in Struktur und Profilierung den historischen Fenstern gleichen. Der Dachstuhl wurde neu aufgebaut und das Dach nach historischem Erscheinungsbild mit einer neuen Schieferdeckung versehen. Mit seinem repräsentativen Baustil ist das Institutsgebäude ideal geeignet für die Anforderungen an eine Landesvertretung. Das Institut beheimatet nun die Räume für Ministerpräsident und Staatsministerin, den Sitzungssaal sowie Verwaltungs- und Büroräume.

Die Wendeltreppe im Institutsgebäude.

Die Wendeltreppe im Institutsgebäude.

Die ehemalige Direktoren-Villa

Die Fassaden der Villa wurden wärmetechnisch saniert und neue Fenster nach historischem Vorbild eingesetzt. Der Dachstuhl wurde abgetragen und neu aufgebaut. Die historische Ziegelmauerwerkfassade wurde vorsichtig gereinigt und wieder instand gesetzt, kleinere Fehlstellen mit dem historischen Mauerwerk ausgebessert. Die Villa konnte allerdings den benötigten Raumbedarf für Büro- und Verwaltungsräume nicht abdecken. Daher wurde ein in seinem Erscheinungsbild reduzierter Erweiterungsbau angefügt, dessen Traufhöhe die alte Villa nicht übersteigt.

Die ehemalige Direktorenvilla.

Die ehemalige Direktorenvilla. © FKPH

Der Marstall: Früher Pferdestall, heute Veranstaltungssaal

Das alte Marstallgebäude wird heute für Veranstaltungen genutzt. Hier befinden sich das Foyer und die Traiteurküche für den großen Saal. Die Fassade wurde ebenfalls vorsichtig gereinigt, Fehlstellen ausgebessert und die Fenster gemäß dem historischen Erscheinungsbild in alten Materialien neu eingebaut. Alle für das Erscheinungsbild relevanten Details, wie die Traufgesimse, die Tür- und die Fensterkonstruktionen wurden nach den historischen Vorbildern hergestellt. Das Nebengebäude zum Marstall war in einem so schlechten Bauzustand, dass seine Sanierung nicht mehr vertretbar war. Es wurde als einziger Gebäudeteil im gesamten Ensemble abgetragen und wurde durch den großen Veranstaltungssaal ersetzt. Er wurde mit seinen Abgrenzungen auf die Bauflucht des alten Nebengebäudes gelegt und ist nun die Verbindung zum Marstallgebäude. Seine konstruktive Außenwand besteht zwar aus Stahlbeton, die jedoch mit einer Vormauerung aus Sichtziegelmauerwerk versehen wurde. Grundsätzlich wurden die Materialien für den Neubau an die historischen Baustoffe angepasst. Die Traufhöhe des Neubaus blieb ebenso unter der des historischen Marstallgebäudes, wie auch der Scheitelpunkt des Glasdaches unterhalb des Dachfirstes des Marstalls.

Gäste nehmen im Veranstaltungssaal "Jules Bordet" im Marstall-Gebäude an einer Veranstaltung teil. © FKPH

Der Veranstaltungssaal „Jules Bordet“ im Marstall-Gebäude. © FKPH

Gesamtanlage bleibt Teil des Parc Léopold

Das Institutsgelände sollte als ein Teil des Parc Léopold erhalten und saniert werden. Der Grund, warum die Vertretung heute nicht mit einer hohen Mauer umgeben und von diesem abgegrenzt ist. Lediglich die unumgänglichen sicherheitstechnischen Vorkehrungen wurden eingerichtet, die sich aber in keinem Fall negativ auf das Erscheinungsbild der Gesamtanlage ausgewirkt haben. Der optische Zusammenhang der Anlage des Institut Pasteur du Brabant mit dem Parc Léopold wurde erhalten und sogar mit der Geländegestaltung und den Neubepflanzungen deutlich erhöht. Besucher betreten heute die Bayerische Vertretung über die Rue Wiertz.

Gesamtanlage und Blick von oben auf das Hauptgebäude der Bayerischen Vertretung in Brüssel.

Gesamtanlage: Das Hauptgebäude der Bayerischen Vertretung in Brüssel.

Referendariat und Praktika

Die Bayerische Vertretung in Brüssel bietet Referendariate und Praktika in einem Fachreferat an oder ein Praktikum im Bereich Veranstaltungen/Öffentlichkeitsarbeit (siehe hierzu auch Informationen weiter unten).

Wichtiger Hinweis Corona (Stand Januar 2021)
Aufgrund der momentanen Lage in der Corona-Pandemie können wir leider zunächst bis einschließlich August 2021 keine Praktika in Brüssel anbieten. Wir bewerten die Lage kontinuierlich neu und hoffen, ab Herbst 2021 erneut Praktikumsplätze anbieten zu können. Wir freuen uns daher auf Ihre Bewerbungen mit Blick auf die Einsatzzeiträume ab Oktober 2021.

Aufgaben in den Fachreferaten
Praktikanten und Referendare werden einem Referenten in der Bayerischen Vertretung zugewiesen und übernehmen insbesondere folgende Aufgaben:

Referendariat und Praktika bei der Bayerischen Vertretung in Brüssel: Personen sitzen an einem Tisch während einer Besprechung. Im Hintergrund stehen die Rautenflagge des Freistaats Bayern (links) und die Flagge der Europäischen Union (rechts). © FKPH
Die Bayerische Vertretung in Brüssel bietet Referendariate und Praktika in einem Fachreferat an oder ein Praktikum im Bereich Veranstaltungen/Öffentlichkeitsarbeit. © FKPH
  • Recherchen zu den Tätigkeiten der Organe der Europäischen Union, insbesondere der Kommission,
  • Berichterstattung über die Sitzungen des Europäischen Parlaments,
  • Teilnahme an Veranstaltungen, zum Beispiel der Kommission, politischer Stiftungen oder Verbände,
  • Berichterstattung über Vorhaben der Europäischen Institutionen, insbesondere der Rechtssetzungsvorhaben der Kommission einschließlich entsprechender Analysen,
  • Mithilfe bei der Organisation repräsentativer Veranstaltungen der Bayerischen Vertretung,
  • Bearbeitung von spezifischen Themen des zugeordneten Fachbereichs.

Praktikanten und Referendare erhalten einen umfassenden Einblick in alle Tätigkeiten der Organe der Europäischen Union, vornehmlich der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Ausschusses der Regionen sowie in die Arbeit einer Landesvertretung mit Schwerpunkt in einem spezifischen Themenspektrum.

Informationen für Rechtsreferendare
Rechtsreferendare können an der Vertretung das Pflichtwahlpraktikum gemäß Paragraph 49 Bayerischer Justizausbildungs- und Prüfungsordnung (JAPO) in den Schwerpunktbereichen 1 (Justiz), 2 (Verwaltung), 4 (Wirtschaft), 5 (Arbeits- und Sozialrecht) sowie 6 (internationales Recht und Europarecht) und 7 (Steuerrecht) ableisten. Das Pflichtwahlpraktikum beginnt nach dem Termin für das schriftliche Examen und dauert etwa drei bis vier Monate bis zum mündlichen Examen.

Das Landesjustizprüfungsamt hat mit Schreiben vom 18. September 1996 eine entsprechende allgemeine Zulassung verfügt. Für das Pflichtwahlpraktikum im Schwerpunktbereich 1 (Justiz) ist eine Einzelzulassung durch das jeweilige Oberlandesgericht (OLG) notwendig.

Informationen für Praktikanten in den Fachreferaten
Die Bayerische Vertretung bietet Studierenden der Rechtswissenschaften und anderer Studienrichtungen an, ihr Pflichtpraktikum in Brüssel abzuleisten, wenn sie die entsprechende Qualifikationen nachweisen. Ein Pflichtpraktikum in der Bayerischen Vertretung sollte zwischen ein bis drei Monaten dauern.

Bitte beachten Sie: Die Bayerische Vertretung vergibt nur Praktika, die in einer Ausbildungsordnung verpflichtend vorgesehen sind. Ausgeschlossen sind freiwillige Praktika oder Volontariate im Anschluss an ein abgeschlossenes Studium.

Eine Praktikumsvergütung wird leider nicht gewährt. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Hochschule oder im Internet über mögliche Fördermöglichkeiten für Praktika im Rahmen eines Stipendiums. So fördert beispielsweise das EU-Programm Erasmus+ Praktika ab einer Dauer von 60 Tagen.

Praktikum im Bereich Veranstaltungen/Öffentlichkeitsarbeit
Für Studierende der Fachrichtungen Kommunikations-/ Medienwissenschaften, Veranstaltungswesen oder Journalismus bietet die Bayerische Vertretung darüber hinaus drei- bis sechsmonatige Praktika im Bereich Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit an. Weitere Informationen finden Sie im Faltblatt.

Faltblatt: Praktikum im Bereich Veranstaltungen & Öffentlichkeitsarbeit 

Bewerbung: Schriftlich per Post oder E-Mail
Aufgrund der großen Nachfrage vergibt die Bayerische Vertretung die Praktikanten- und Referendarsplätze über ein Auswahlverfahren auf Basis der eingereichten Unterlagen. Ein persönliches Vorstellungsgespräch ist im Regelfall nicht vorgesehen. Ihre aussagekräftige Bewerbungsunterlagen umfassen:

Lichtbild, tabellarischer Lebenslauf, Abiturzeugnis und weitere Zeugniskopien, gegebenenfalls Nachweise über Praktika und Auslandsaufenthalte sowie ein Motivationsschreiben. In diesem legen Sie dar, warum Sie Ihr Praktikum in der Bayerischen Vertretung ableisten wollen, informieren über ein europäisches Interesse sowie über vorhandene Fremdsprachenkenntnisse.

Hinweis: Aufgrund der zahlreichen Anfragen wird eine möglichst frühzeitige Bewerbung empfohlen. Rechtsreferendare können sich bereits unmittelbar nach dem Ersten Staatsexamen bewerben. Im August vergibt die Bayerische Vertretung generell keine Praktikumsplätze aufgrund der Urlaubszeit in den Europäischen Institutionen. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Bewerbung. Referendare, deren Pflichtwahlpraktikum in diesen Zeitraum fällt, sollen nach Möglichkeit Urlaub nehmen.

Per Post:
Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union
Herrn Dr. Armin Hartmuth
Rue Wiertz 77
1000 Brüssel
BELGIEN

Per E-Mail:
praktikum.bruessel@stk.bayern.de,
Betreff: Bewerbung Praktikum
Anlagen: maximal 3 MB

Kontakt und Anreise

Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union
Rue Wiertz 77
B – 1000 Brüssel
Belgien

Tel.: + 32 (0) 2 – 23 74 811
Fax: + 32 (0) 2 – 23 74 943
E-Mail: bayern.vertretung@stk.bayern.de

 

 

Ansprechpartner der Bayerischen Vertretung:
Organigramm

Unten stehend finden Sie unsere Hinweise für Ihre Anreise mit Flugzeug, Zug, Auto, Bus in die Low Emission Zone Brüssel.

Hinweise zur Anreise

  • Auf dem Gelände der Vertretung gibt es keine Parkmöglichkeit.
  • Der südwestliche Teil der Rue Wiertz ist aus Sicherheitsgründen für den Autoverkehr gesperrt.
  • Busse dürfen die innerstädtischen Tunnel in Brüssel nicht benutzen. Für Busfahrer gibt es eine separate Anfahrtsbeschreibung.
  • In Navigationssystemen sind die Straßennamen auf Französisch Rue Wiertz oder Niederländisch Wiertzstraat abgespeichert. Manche Navigationssysteme und Stadtpläne führen diesen Teil der Straße noch als Rue de Remorqueur oder Remorqueurstraat.
  • Besucher klingeln bitte am Tor der Rue Wiertz 77.
Low Emission Zone Brüssel

Am 1. Januar 2018 ist für Brüssel eine Umweltzone (Low Emission Zone, kurz: LEZ) eingeführt worden. Innerhalb der LEZ werden die Kennzeichen aller Fahrzeuge automatisch von Kameras erfasst.

Die Umweltzone Brüssel umfasst die gesamte Region Brüssel mit Ausnahme der Stadtautobahn, kurz: Ring. Für Fahrzeuge mit nicht belgischem Kennzeichen ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Fahrer nicht registrierter Fahrzeuge müssen mit Bußgeldzahlungen rechnen.

dies ist ein externer Link Informationen zur Umweltzone

Anreise mit dem Flugzeug

Fahren Sie mit dem Airport Express (Bus-Linie 12) oder dem Flughafenzug Airport Train – Diabolo vom Flughafen Brüssel-Zaventem zum Gare du Luxembourg in Brüssel. Sowohl von der Bushaltestelle als auch vom Bahnhof, den Sie über einen der beiden seitlichen Ausgänge verlassen, sehen Sie die riesigen Bauten des Europäischen Parlaments. Unter einem der Parlamentsgebäude befinden sich Durchgänge direkt auf die Rue Wiertz. Gehen Sie links auf die Rue Wiertz. Die Bayerische Vetretung befindet sich – umgeben von Bäumen – auf der rechten Straßenseite.

Anreise mit dem Zug

Fahren Sie bis zum Gare du Midi- Zuidstation/Südbahnhof. Dort nehmen Sie die Linie 2 oder 6 der Metro Richtung Simonis (Elisabeth) bis zur Haltestelle Trône, Ausgang Rue du Luxembourg. Gehen Sie links die Rue du Luxembourg hinunter. Am Ende der Straße sind bereits die Gebäude des Europäischen Parlamentes zu sehen. Unter einem der Parlamentsgebäude befinden sich Durchgänge direkt auf die Rue Wiertz. Gehen Sie links auf die Rue Wiertz. Die Bayerische Vetretung befindet sich – umgeben von Bäumen – auf der rechten Straßenseite.

Anreise mit dem Auto

Wenn Sie aus Richtung Aachen kommen, fahren Sie auf der Autobahn A44/E40 in Richtung Zentrum Brüssel – nicht Ring! – und folgen der Beschilderung EU-Institutionen. 

Wenn Sie aus Richtung Luxemburg kommen, nehmen Sie die Autobahn E411 von Luxemburg über Namur bis zur Ausfahrt Brüssel Ring und fahren Sie auf den Ring Richtung Brüssel, indem Sie den Tunnel linkerhand passieren. Nehmen Sie nach sieben Kilometern die Ausfahrt Brüssel. Folgen Sie der Autobahn E40, Richtung Zentrum/EU-Institutionen.

Sie gelangen automatisch durch einen Tunnel auf die Avenue de Cortenbergh. Folgen Sie dieser bis zum Kreisverkehr Rond Point Schuman und nehmen dort die zweite Straße rechts in die Rue de la Loi. Bei der ersten Möglichkeit fahren Sie links in die Rue de Trèves. An der nächsten Ampel biegen Sie wieder links ab auf die Rue Belliard. Bei der nächsten Möglichkeit fahren Sie rechts Richtung Einfahrt Tiefgarage Europäisches Parlament. Über eine Linkskurve gelangen Sie automatisch auf die Rue Wiertz. Die Bayerische Vertretung liegt direkt vor Ihnen.

Anreise mit dem Bus

Wenn Sie aus Richtung Aachen kommen, fahren Sie auf der Autobahn A44/E40 bis zur Ausfahrt Nummer 19 Evere/Woluwe.

Wenn Sie aus Richtung Luxemburg kommen, nehmen Sie die Autobahn E411 von Luxemburg über Namur bis zur Ausfahrt Brüssel Ring und fahren Sie auf den Ring Richtung Brüssel, indem Sie den Tunnel linkerhand passieren. Nehmen Sie nach sieben Kilometer die Ausfahrt Brüssel. Folgen Sie der Autobahn E40 bis zur Ausfahrt Nummer 19 Evere/Woluwe.

Dort rechts in Richtung Evere. An der nächsten Ampel biegen Sie links auf die Chaussée de Louvain ein. Folgen Sie dieser Straße bis zum Place Madou. Dabei passieren Sie den Kreisverkehr Meiser und den Place St.-Josse. Biegen Sie am Place Madou links auf die Avenue des Arts ein, dann die zweite Straße links in die Rue Belliard. Ordnen Sie sich rechts ein. Kurz nachdem Sie über eine Eisenbahnbrücke gefahren sind, biegen Sie die siebte Straße rechts in die Rue d‘Ardenne ein.

Achtung! Bei Durchfahrt mit Doppeldeckerbussen die Höhenbeschränkung der Brücke beachten!

Biegen Sie vor dem Eingang zu einer Tiefgarage links ab. Direkt vor Ihnen liegt der Eingang zur Bayerischen Vertretung. Bitte steigen Sie hier aus.

Die nächstgelegenen Parkmöglichkeiten für Busse befinden sich in der Rue Montoyer, Avenue de Nerviens, dem Parc Cinquantenaire und der Avenue de la Renaissance.